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Wasserballer werden Gruppenzweiter

WM2019 Gwangju
19.07.2019 Kategorie: Verband, Wasserball, Schwimmen, Wasserspringen, Synchronschwimmen, Freiwasser, Masterssport, Breiten-, Freizeit- & Gesundheitssport

© Jo Kleindl

"Eine Niederlage mit einem Tor reicht uns! Das ist die schönste Niederlage, die wir je hatten!", ruft Bundestrainer Hagen Stamm seinem Team in den letzten Sekunden eines unglaublich spannenden Spiels zu. Und er sollte Recht behalten. Die deutschen Wasserballer müssen sich zwar den Italienern 8:7 geschlagen geben, doch das heißt zugleich: Gruppenzweiter und das war das Ziel. Dafür durften sie nicht mit mehr als zwei Toren Unterschied verlieren und das haben sie geschafft.

Um 05:20 Uhr deutscher Zeit stellt sich die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft dem letzten und auf dem Papier auch dem härtesten Gruppengegner der Vorrunde: Italien. Auch der verletzte Marko Stamm ist wieder im Einsatz.

Ben Reibel schwimmt wie gewohnt an, aber die Italiener sichern sich den ersten Ball und das erste Tor. Doch Dennis Eidner gleicht aus und versenkt den ersten deutschen Treffer grandios mit der Rückhand in einem Gerangel mit den Italienern. Und auch das zweite Tor und damit die Führung für Deutschland erzielt der 1,80m-große Spieler des ASC Duisburg. Gewohnt souverän verteidigt Torhüter Moritz Schenkel das 3m breite Tor und trägt mit seiner überragenden Leistung entscheidend dazu bei, dass Deutschland das erste Viertel 2:1 für sich entscheiden kann.

Im zweiten Viertel gleichen die Italiener aus, doch Lucas Gielen verwandelt einen Strafwurf zum 3:2 für Deutschland. Marko Stamm setzt zum 4:2 nach und wirft trotz Bänderrisses sein neuntes Tor in diesem Turnier. Die Italiener schieben zwei fast unhaltbare Schüsse hinterher und ziehen mit dem deutschen Team gleich. Zur Halbzeit steht es daher 4:4 in diesem sehr ausgeglichenen Spiel.

Im dritten Viertel schwimmt Tobi Preuß an und sichert Deutschland das erste Angriffsrecht in diesem Spiel, doch der Angriff endet am 7,5cm-breiten Pfosten. Italien greift an und geht in Führung. Das deutsche Team bleibt dran und schafft den 5:5 Ausgleich durch Ben Reibel. Es ist ein extrem schnelles Hin und Her der beiden Teams. Erneut geht Italien in Führung, doch nicht mit Dennis Eidner: Der Centerangreifer verwandelt sein drittes Tor in diesem Spiel, Mateo Cuk setzt noch einen drauf und bringt das deutsche Team mit einer spektakulären Situation und seinem ersten Tor in diesem Turnier in 7:6 Führung.

Die letzten acht Minuten beginnen und der 2,03m-große Moritz Schenkel von Waspo Hannover glänzt wieder mit unglaublich starken Leistungen ab der ersten Sekunde. Erst nach drei Minuten versenkt der italienische Kapitän einen Wurf und gleicht zum 7:7 aus. Wenige Minuten später geht Italien dann in Führung und entscheidet das Spiel für sich.