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Interview mit Senior Press Manager Raik Hannemann: „Es ist Zeit für einen Schulterschluss“

Deutscher Schwimm-Verband
01.10.2019 Kategorie: Verband

Raik Hannemann nimmt zum 01. Oktober 2019 seine Tätigkeit als Senior Press Manager in der Berliner Agentur Rough Water& GmbH (RW&) auf und betreut den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) zukünftig in Pressethemen.

Der 51-jährige Hannemann bringt nicht nur jahrelange Erfahrung in der Medienbranche, sondern auch viel Wassergefühl mit. Der ehemalige Lagenschwimmer aus Berlin, der 1989 mit EM-Silber seinen größten sportlichen Erfolg feierte, war fast drei Jahrzehnte journalistisch tätig, seit 2002 in führender Position. Zuletzt war er Ressortleiter Sport bei der Berliner Morgenpost (Funke Medien Gruppe), zuvor stellvertretender Sportchef bei der „Welt am Sonntag“ (Axel Springer).

Zwei Tage vor der Mitgliederversammlung und damit verbundenen Wahl des DSV-Präsidenten und nur eine Woche vor dem Weltcup in Berlin äußert sich Hannemann im Interview:

Herr Hannemann, Sie haben fast 30 Jahre bei renommierten Zeitungen journalistisch gearbeitet, warum kehren Sie nun an den Beckenrand zurück?

Hannemann: Weit weg davon war ich ja nie, ich habe Franziska van Almsicks WM-Triumph 1994 in Rom als Reporter ebenso hautnah begleitet wie Britta Steffens Doppel-Olympiasieg in Peking 2008. Nun ist man als Sportjournalist zwar immer dabei, entgegen aller Werbeslogans im Fernsehen aber nie wirklich mittendrin und das war immer mein Traum geblieben. Bei RW& und mit dem DSV kann ich diesen Traum nun verwirklichen. Die neuen Kolleginnen und Kollegen haben mir faszinierende Pläne und Visionen aufgezeigt, an deren Umsetzung ich nun gern mitarbeiten will.

Wie wollen Sie dem DSV denn zu positiven Schlagzeilen verhelfen?

Hannemann: Das tun vor allem natürlich die Athletinnen und Athleten selber und das gesamte leistungssportliche Team mit solch starken Ergebnissen, wie sie sie zuletzt bei der WM in Südkorea erkämpften. Aber daneben gibt es noch viele andere Möglichkeiten für eine Entwicklung in der externen Kommunikation für einen Verband mit über einer halben Million Mitgliedern. Auch Sportverbände müssen in Zeiten der Digitalisierung neu denken und sich neu aufstellen. RW& hat seit der Gründung schon unglaublich viel in diesem Bereich bewegt und ich möchte durch meine Erfahrungen auf dem eingeschlagenen Weg mithelfen.

Am Donnerstag steht eine Mitgliederversammlung an, bei der ein neuer DSV-Präsident gewählt werden soll, nachdem der Verband nach dem Rücktritt von Gabi Dörries seit zehn Monaten von zwei Vizepräsidenten und dem Direktor Leistungssport geführt wird. Im Vorfeld ist von Unruhe zu lesen, weil es Streit über den präsidialen Vorschlag der Findungskommission gibt.

Hannemann: Hier gilt es künftig zu sensibilisieren, noch mehr Rücksicht auf die Außendarstellung des Verbandes zu nehmen. Reflexhaft ist da in den Medien schnell mal von Unruhe die Rede, dabei ist es nur ein Richtungsstreit, wie er zu demokratischen Prozessen nun einmal ganz normal dazu gehört, nicht nur in der Politik. Ob es wirklich zu einer Wahl kommen wird, werden die Mitglieder am Donnerstag entscheiden.

Also eventuell eine Wahlversammlung ohne Wahlergebnis – provoziert das nicht wieder Schlagzeilen der Art, die Sie nicht mehr wollen?

Hannemann: Sich Zeit zu nehmen, alles ausgewogen zu diskutieren und ohne Zeitdruck zu moderieren und so womöglich zu einem größeren Konsens zu kommen, kann einen Tanker wie den DSV langfristig auch auf eine höhere Geschwindigkeit bringen. Erste entscheidende Meilensteine wurden seit dem letzten Jahr vom Führungstrio des DSV vollzogen. Da bremsen einen ständige Zickzack-Manöver, nicht nur im Wasser. Es ist Zeit für einen größeren Schulterschluss für mehr Professionalität auf allen Ebenen. Daher sollte eine Strategie der Nachhaltigkeit als Prämisse im Vordergrund stehen. Ich bin daher sehr gespannt, wie die DSV-Mitglieder am Tag der deutschen Einheit entscheiden. Und hoffe dabei durchaus, dass wir beim Berliner Weltcup in der kommenden Woche schon wieder mehr über Sporterfolge als über Streit in der Verbandspolitik kommunizieren können.