Schwimmabzeichen

Schwimmabzeichen

Hier finden Sie eine Übersicht der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) angebotenen offiziellen Schwimmabzeichen, wie zum Beispiel dem Frühschwimmer-Abzeichen "Seepferdchen", sowie deren Leistungsanforderungen.

» Schwimmabzeichen

 

Vereinsfinder

 
 

Dopingprävention

 

Über unsere Jugend

Infos zur dsv-jugend? Anklicken!

Unsere dsv-jugend, die Jugend-organisation des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), verantwortet zahlreiche wichtige Themenbereiche, die unter anderem dazu beitragen die Zukunft deutscher Schwimmsport-vereine zu sichern.

» dsv-jugend

 

Kommende Events

Ab ins Schwimmbad

"Mit dieser DSV-Führung brennt nichts an"

Mitgliederversammlung
06.10.2019 Kategorie: Verband

Von rechts: Harald Walter mit den DSV-Vizepräsidenten Uwe Brinkmann, Wolfgang Hein und Kai Morgenroth. Copyright: Swim&More/Carsten Loos

Am Tag der deutschen Einheit fiel im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) eine ganz wichtige Entscheidung. Mit großer Mehrheit beschloss die Mitgliederversammlung in Kassel, erst im Herbst 2020 über die Nachfolge der im Dezember 2018 zurückgetretenen Präsidentin Gabi Dörries zu entscheiden. Den entsprechenden Antrag hatte Harald Walter (57) vorgetragen. Mit dem Präsidenten des bayerischen Landesverbandes, im Beruf geschäftsführender Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft in Erlangen, sprach Press Manager Raik Hannemann.

 

Herr Walter, wie es denn zu dieser Einigkeit gekommen? Zumindest in den Medien hatte kaum einer damit gerechnet.

Harald Walter: Die von der Findungskommission ausgelösten Schlagzeilen im Vorfeld der Mitgliederversammlung waren sicher nicht zu begrüßen, aber womöglich haben sie vielen die Augen geöffnet. Bei 392 von 405 Stimmen für die Verschiebung der Präsidentenwahl zeigt sich, dass nahezu jeder der Delegierten verstanden hatte, dass eine Spaltung unbedingt verhindert werden muss. Dass wir einen vielleicht schmerzlichen, aber gangbaren Weg brauchen. Ich bin froh, dass wir ihn so betreten haben. Denn es war ja absehbar, dass der von der Findungskommission vorgeschlagene Peter Obermark aus Flensburg nicht zum Präsidenten gewählt werden würde. Sogar bei der Wahl der Sprecher für die Länderfachkonferenz im Synchronschwimmen bekam er ja dann anschließend nicht mehr genügend Stimmen.

 

„Ohne Präsident zu Olympia“ und „Zeitspiel im Schwimmverband“ hieß es hinterher in den Medien. Wie bewerten Sie das?

Harald Walter: Sie gehen in die falsche Richtung. Wir sind im DSV-Vorstand ja gut aufgestellt, zumal mit Kai Morgenroth sogar noch ein dritter Vizepräsident für den Bereich Finanzen berufen wurde. Mit dieser Führung brennt also absolut nichts an. Aber wir bekommen so die nötige Zeit, um ein neues Miteinander zu finden. Zum Wohle aller, vor allem unserer Sportler, die sich gerade im Olympiajahr ja auf das Wesentliche konzentrieren können sollen. Wir müssen diese Zeit jetzt aber auch unbedingt nutzen.

 

Sie riefen die DSV-Mitglieder auf, mindestens bis zu den Olympischen Spielen keinen Wahlkampf zu betreiben. Sie fürchten also wieder Unruhe?

Harald Walter: Nein, dass es anders geht, haben wir doch gerade erst in Bayern gezeigt. Da haben Thomas Lurz und ich bis Juni um die Mehrheit gerungen, aber nach meiner Wahl zum Präsidenten unseres Landesverbandes arbeiten wir fair und miteinander für die Sache. Worum es mir ging: Jeder ist jetzt erst einmal aufgerufen, in den eigenen Reihen nach Kandidaten zu suchen. Ich bin fest überzeugt, dass es die geeigneten bei uns im Verband bereits gibt.

 

Ansonsten müsste wieder eine Findungskommission eingesetzt werden?

Harald Walter: Eine Berufung wäre durchaus möglich, ist aber für mich kein Muss. Denn wir haben ja die Chance zu einem kompletten Neuanfang, und die ist für manch Kandidaten ja auch reizvoll. Ich habe jedenfalls den größten Respekt, dass die eigentlich bis 2022 gewählten Vizepräsidenten Uwe Brinkmann und Wolfgang Hein mit der in Kassel getätigten Zusage ihres Rücktritts im kommenden Jahr auch diese Option ermöglichen. Und ich kann mir vorstellen, dass sie mit den Landesverbänden gemeinsam einen Kandidatenvorschlag erarbeiten. Wer auch immer die Sache dann anpacken wird, muss jedenfalls mit offener und fairer Kommunikation beginnen und die Leute mitnehmen können.

Hören Sie dazu auch das Interview mit Opens external link in new windowDSV-Vizepräsident Uwe Brinkmann im Deutschlandfunk