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Ausreden nicht erlaubt: Stamm fordert Turniersieg in Georgien

Waserball EM-Qualifikationsturnier Tiflis
08.10.2019 Kategorie: Verband, Wasserball

© Jo Kleindl

Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm muss beim wichtigen EM-Qualifikationsturnier am kommenden Wochenende in Tiflis (Georgien) kurzfristig auf Dennis Eidner (Duisburg) verzichten. Der Center hat sich in seinem Hauptberuf als Koch in einem Düsseldorfer Flughafen-Hotel schwer am Daumen verletzt und fällt nun längere Zeit aus. Stamm muss auf der im Wasserball so wichtigen Center-Position daher improvisieren, denn WM-Teilnehmer Timo van der Bosch (Ludwigsburg) fehlt nach Schulter-OP schon länger und auch Mateo Cuk (Spandau) ist derzeit nicht vollständig fit. So liegt die gesamte Verantwortung wohl auf Stamms Sohn Marko, doch das ist keine Ausrede für den Cheftrainer: „Anwesenheit macht derzeit die Aufstellung, aber wir werden das Beste draus machen“, sagt Stamm vor den Spielen gegen die Schweiz (Freitag) und Georgien (Samstag).

Der Gastgeber trifft dann am Sonntag auf die Eidgenossen, die übrigens von Stamms Europameisterkollegen von 1989, Uwe Sterzig, betreut werden. Die beiden besten Teams des Dreier-Turniers qualifizieren sich für die Europameisterschaft in Ungarn (12. - 26.01.2020).

Stamm warnt die Seinen in der Videoanalyse vor allem vor Georgien, gegen das man sich bei der letzten Europameisterschaft beim 10:9-Sieg eher schwergetan hatte. „Wenn du gegen Georgien verlierst, kommst du nur als Gruppenzweiter zur EM und bist dort im vierten Lostopf und bekommst drei schwere Gegner. Das müssen wir verhindern.“ Denn trotz des guten WM-Abschneidens in Südkorea im vergangenen Sommer (Viertelfinale) ist der Weg zum Olympia-Ticket für Tokio noch weit und steinig. Bei der EM braucht es eine absolute Topplatzierung, um sich einen der nur fünf europäischen Startplätze beim Olympiaqualifikationsturnier in Rotterdam (Niederlande/22. bis 29. März) zu sichern.
 
Nach einem Kurzlehrgang am langen Feiertags-Wochenende sind Stamms Nationalspieler von Meister WaSpo Hannover und Spandau 04 am Dienstag und Mittwoch noch in der Champions League im Einsatz. Die WaSpo-Spieler düsen nach dem Spiel in Budapest am Mittwochabend dann Donnerstagfrüh direkt via Instanbul weiter nach Tiflis, wo es dann Freitag gegen die Schweiz geht. „Ausreden für ein Scheitern hätten wir sicher genug“, sagt Stamm kämpferisch: „Aber wir müssen das irgendwie hinkriegen.“