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Warum die Kurzbahn-EM in Glasgow für den DSV ein voller Erfolg war

Schwimmen
10.12.2019 Kategorie: Verband, Schwimmen

© Jo Kleindl

Das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hat von den Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow acht Medaillen mit nach Hause gebracht. Eine mehr als vor zwei Jahren in Kopenhagen, obwohl diesmal die damals siegreichen Sarah Köhler und Franziska Hentke ebenso zugunsten des Olympiatrainings für Tokio auf eine Teilnahme verzichteten wie Doppel-Weltmeister Florian Wellbrock. „Unsere Finalbilanz bei der Kurzbahn-EM kann sich sehen lassen. Die Topathleten des DSV haben nachgewiesen, dass sie sich in Hinblick auf die Olympischen Spiele in Tokio in eine gute Ausgangsposition gebracht haben“, erklärte Teamcoach Hannes Vitense. „Aber wir haben hier auch Potenziale entdeckt und wichtige Erkenntnisse über die nächsten Schritte gewonnen: zum einen für den Weg nach Japan, aber auch für die Entwicklung der Nationalmannschaft insgesamt.“

Wild gefeiert wurde nicht - Montagmorgen um acht Uhr fand noch eine Teamsitzung zur EM-Auswertung statt, ehe es für alle heimwärts ging – und zwar mit diesen positiven Erkenntnissen aus Schottland:
 
1. Mit dem Triumph über 100m Schmetterling konnte Marius Kusch nachweisen, dass es immer wieder neue Siegertypen aus Deutschland gibt. Seine Starts und Übergänge sind Weltspitze, die beharrliche Arbeit daran zahlt sich aus. Solche Anführer und Leitbilder sind wichtig für jedes Team. Kusch startet übrigens schon nächstes Wochenende wieder in Amsterdam und will gleich im Januar die Normzeiten für die Olympia-Qualifikation erfüllen: „Am liebsten als Erster.“ Nach dem Auftritt von Glasgow ist ihm das fraglos zuzutrauen.

2. Gleich drei Silbermedaillen im Rückenschwimmen räumte Christian Diener ab. Der Potsdamer ist die Zuverlässigkeit in Person, seine im gesamten Herbst mit vielen Starts antrainierte Wettkampfhärte beeindruckt auch die Teamkollegen. „Die Entwicklung im internationalen Schwimmsport geht in diese Richtung, da will ich mich rechtzeitig anpassen“, erklärte Diener, der so ebenfalls als Vorbild wirkt.  

3. Nach dem Gewinn von fünf Titeln bei der Jugend-EM hatte sich Isabel Gose aus dem Nachwuchsbereich verabschiedet und setzt nun im Erwachsenenbereich gleich Akzente. Silber über 400m Freistil war sicher nur der Anfang, zumindest glaubt Gose auch selber daran, dass international Siege möglich sind. „Sicher freue mich über die erste Medaille, aber mit Bestzeit hätte ich gewinnen können“ sagte die 17-Jährige nach dem Rennen. Das sagt alles über ihren Ehrgeiz und lässt für die Zukunft einiges erhoffen.

4.  Philip Heintz und Marco Koch konnten mit ihren Bronzemedaillen beweisen, dass die etablierten DSV-Kräfte trotz rasanter Entwicklungen in allen Ländern im Olympiajahr weiter im Medaillenbereich bleiben. Die Italiener (sechs Goldmedaillen in Glasgow) und Niederländer (fünf Titel), die hinter Russland (13 Siege) erfolgreichsten Nationen, starten schließlich schon nächste Woche mit ihrer Olympia-Qualifikation, entsprechend sind ihre Sportler auch bereits in Topform. In Deutschland geht es erst ab Januar um die Tokio-Tickets, deswegen ist da auch noch mal mit einem Leistungsschub zu rechnen. Sicherlich auch bei Heintz und Koch.

5.  Deutschland hatte ein großes Team mit vielen Nachwuchs-Athleten am Start, von denen Zoe Vogelmann (16) oder Sven Schwarz (17) dann sogar schon Finalplätze erobern konnten. Aber auch für alle anderen war der EM-Einsatz in Schottland ein Erlebnis, das sie motiviert und von dem sie künftig profitieren werden. „Dem Schritt, uns mit dem Team 2024 breiter in der erweiterten europäischen Spitze aufzustellen, wollen wir schließlich den nächsten folgen lassen und das auch im Weltmaßstab erreichen“, betonte Vitense. Glasgow macht auf diesem Weg zweifellos Mut.


Die deutschen Kurzbahn EM-Finalplatzierungen im Überblick:

Marius Kusch (SG Essen/San Diego – Trainer: David Marsh)
Gold 100m Schmetterling
7. Platz 4x50m Freistil
8. Platz 50m Schmetterling

Christian Diener (Potsdamer SV – Trainer: Jörg Hoffmann)
Silber 50m Rücken
Silber 100m Rücken
Silber 200m Rücken

Isabel Gose (SV Nikar Heidelberg – Trainer: Michael Spiekermann)
Silber 200m Freistil
6. Platz 200m Freistil

Ramon Klenz (SG Neukölln – Trainer: Lasse Frank)
Silber 200m Schmetterling
7. Platz 4x50m Freistil

Philip Heintz (SV Nikar Heidelberg – Trainer: Michael Spiekermann)
Bronze 200m Lagen

Marco Koch (SG Frankfurt – Trainer Sheila Sheth/Henning Lambertz)
Bronze 200m Brust

Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union – Trainer: Hannes Vitense)
4. Platz 200m Freistil (mit deutschem Rekord)

Sven Schwarz (Waspo Hannover – Trainer: Emil Guliyev)
6. Platz 1500m Freistil

Zoe Vogelmann (SV Nikar Heidelberg – Trainerin: Uta Brandl)
7.  Platz 200m Lagen

Leonie Kullmann (SG Neukölln – Trainer: Lasse Frank)
7. Platz 400m Freistil

Lea Boy (SV Würzburg 05 – Trainer Stefan Lurz)
7. Platz 800m Freistil

Angelina Köhler (Hannover 96 – Trainer: Emil Guliyev)
8. Platz 100m Schmetterling
8. Platz 200m Schmetterling

Aliena Schmidtke (SC Magdeburg – Trainer: Bernd Berkhahn)
8. Platz 50m Schmetterling
8. Platz 4x50m Lagen Mixed

Lisa Höpink (SG Essen – Trainerin: Nicole Endruschat)
6. Platz 4x50m Freistil Mixed

Artem Selin (Nübad-Flippers – Trainerin: Uta Brandl)
6. Platz 4x50m Freistil Mixed
7. Platz x50m Freistil

Damian Wierling (SG Essen – Trainerin: Nicole Endruschat)
6. Platz 4x50m Freistil Mixed
7. Platz 4x50m Freistil

Jessica Felsner (SC Aqua Köln – Trainer: Klaus Schröder)
6. Platz 4x50m Freistil Mixed
8. Platz 4x50m Lagen Mixed

Ole Braunschweig (SG Neukölln – Trainer: Lasse Frank)
8. Platz 4x50m Lagen Mixed

Christian Vom Lehn (SG Bayer – Trainer: Michael Brya)
8. Platz 4x50m Lagen Mixed