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DSV und andere Verbände plädieren für WM-Verschiebung auf 2022

Coronavirus-Newsticker
31.03.2020 Kategorie: Verband

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01. April: Verbände plädieren für WM-Verschiebung auf 2022

Nachdem für die Olympischen Spiele in Tokio ein neues Datum im Jahr 2021 (23. Juli – 08. August) gefunden wurde, hat sich der Schwimm-Weltverband FINA auf die Suche nach einem Termin für die ursprünglich vom 16. Juli – 01. August 2021 geplanten Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) begeben. Nun plädieren die ersten Verbände wie der Kanadas für eine Verlegung in das Jahr 2022, wie es zum Beispiel der Leichtathletik-Weltverband tat. Auch Thomas Kurschilgen kann als Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) dieser Idee Positives abgewinnen: „Zwei absolute Höhepunkte im Weltmaßstab in einem Jahr zu realisieren sehen wir als eine kaum zu bewältigende Herausforderung an“, erklärte Kurschilgen am Mittwoch: „Neben den zusätzlichen Belastungsspitzen für die Athleten*innen müssen auch die weiteren ökonomischen Belastungen für die nationalen Verbände berücksichtigt werden, die den Bundeshaushalt weiter strapazieren würden. Zu bedenken ist auch, ob einer Weltmeisterschaft im Olympiajahr noch die angemessene Strahlkraft zukommt.“

 

31. März: Athlet*innen verzichten auf Sportlerwahl und ehren lieber Mitmenschen

Anstatt wie sonst ihren „Sportler des Monats“ zu wählen, danken die rund 4.000 von der Sporthilfe geförderten Athleten den zahlreichen Ärztinnen und Ärzten, Krankenschwestern und Pflegern, Kassiererinnen und Kassierern und allen anderen Menschen, die in Zeiten der Coronavirus-Pandemie das alltägliche Leben am Laufen halten, als ihren „Helden des Monats“. Die Wahl zum „Sportler des Monats“ pausiert bis auf Weiteres.

„In diesen Wochen rückt der Spitzensport in den Hintergrund. Wir wollen in diesen Zeiten allen Menschen, die sich in der aktuellen Corona-Krise jeden Tag in so vorbildlicher Weise für uns einsetzen, ein herzliches Dankeschön sagen für ihren großartigen Einsatz“, so der frühere Badmintonspieler Marc Zwiebler, der als Vertreter der DOSB-Athletenkommission stimmberechtigt ist bei der regelmäßigen Nominierung der „Sportler des Monats“-Kandidaten. „Bei der Abstimmung, wer für die Wahl des Monats März nominiert werden soll, war allen Beteiligten sofort klar, dass wir als Sportler an dieser Stelle zurücktreten, um den wahren Helden dieser Tage Platz zu machen.“

 

30. März: Neuer Olympia-Termin ist fix, FINA sucht nun ein neues WM-Datum

Nun ist es offiziell, Olympia 2021 in Tokio startet am 23. Juli und endet am 08. August. Zudem wurde der neue Termin für die Paralympischen Spiele bekanntgegeben: 24. August bis 05. September 2021. Dies ist das Ergebnis einer Telefonkonferenz zwischen IOC-Präsident Thomas Bach, dem Tokio 2020 Organisationskomitee-Präsidenten Yoshiro Mori, der Gouverneurin Tokios Yuriko Koike und des olympischen- und paralympischen-Minister Seiko Hashimoto am Montag. Während der Leichtathletik-Weltverband daraufhin sofort die Verlegung seinr Weltmeisterschaften in das Jahr 2022 ankündigte (und mit den US-Organisatoren nun in die Terminfindung einsteigen will), lässt sich der Schwimm-Weltverband FINA für die ursprünglich vom 16. Juli bis 01. August 2021 geplante WM alle Optionen offen, also auch eine Verschiebung innerhalb von 2021. „Die FINA wird sich nun mit den Organisatoren der FINA-Weltmeisterschaften 2021 in Fukuoka (JPN) beraten, um eine Überarbeitung der vorgeschlagenen Termine für die Meisterschaften zu prüfen.Die FINA wird sich auch mit Interessengruppen wie Sportlern, Trainern, nationalen Verbänden, Fernsehpartnern und Sponsoren beraten, um die am besten geeignete Lösung zu ermitteln“, hieß es in einer Mitteilung am Montag.

29. März: Olympia-Eröffnungsfeier 2021 laut Medien am 23. Juli

Die Sportwelt wartet gespannt auf den neuen Termin für die Olympischen Spiele in Tokio, erst dann kann die genaue Saison-Planung anlaufen. Das Internationale Olympische Komitee und die Organisatoren in Tokio hätten sich nun aber auf 23. Juli – 08. August als neuen Termin geeinigt, schrieb die "New York Times". Der japanische Fernsehsender NHK berief sich auf Informationen aus dem Organisationskomitee, wonach dieser Sommer-Termin genau ein Jahr später als geplant als Option bevorzugt werde, auch von den amerikanischen TV-Sendern. Die Paralympics würden demnach vom 24. August bis zum 5. September stattfinden. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Ein IOC-Sprecher bezeichnete die kursierenden Termine am Sonntag als "Spekulationen".

28. März: Sportverbände verschieben 16 Deutsche Meisterschaften im Juni

Die "Finals Rhein-Ruhr 2020" in Nordrhein-Westfalen werden nicht zum geplanten Termin stattfinden. Das Multi-Sportevent, das im August 2019 in Berlin eine erfolgreiche Premiere gefeiert hatte, sollte am ersten Juni-Wochenende (06./07. Juni) in den fünf Städten Düsseldorf, Duisburg, Oberhausen, Aachen und Neuss ausgetragen werden. Insgesamt waren Wettkämpfe in 19 Sportarten mit rund 3.700 Athletinnen und Athleten geplant. 16 davon sollten als deutsche Meisterschaften ausgetragen werden. Zudem verschoben nun auch die Leichtathleten ihre nationalen Titelkämpfe, die an besagtem Wochenende in Braunschweig als Olympia-Qualifikation stattfinden sollten. „Nachdem die Spiele jetzt auf 2021 verlegt worden sind, werden wir die Titelkämpfe im Sinne aller Athleten und Vereine auf einen neuen Termin verschieben", erklärte DLV-Präsident Jürgen Kessing. In einem Interview mit dem Inforadio sagte Schwimm-Bundestrainer Bernd Berkhahn am Samstag, dass er sich derzeit nur schwer vorstellen kann, dass die auf August verschobenen Europameisterschaften stattfinden.

27. März: IOC erkennt bereits erreichte Tokio-Qualifikationen auch für 2021 an

Über den möglichen neuen Termin der Olympischen Spiele in Tokio im Jahr 2021, der noch im April festgelegt werden soll, gibt es viele unterschiedliche Vorstellungen in den betroffenen Sportarten. Laut der Nachrichtenagentur AFP verständigten sich das IOC und die 33 Fachverbände bei einem Treffen dieser Tage immerhin schon darauf, dass bereits vor der Verschiebung qualifizierte Athleten ihren Startplatz behalten sollen. Rund 57 Prozent der Olympia-Tickets waren in den verschiedenen Sportarten bislang vergeben worden. Aus dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) beträfe das bislang aber nur die Freiwasser-Schwimmer Florian Wellbrock, Rob Muffels, Finnia Wunram und Leonie Beck. Zudem wurden für alle sieben Schwimm-Staffeln sowie im Wettbewerb vom 3m-Brett im Wasserspringen der Frauen und Männer jeweils Quotenplätze gesichert, die jedoch nicht namentlich zugeordnet sind.

Die Sportförderung durch die Sporthilfe läuft übrigens bis zu neuen Olympia-Termin weiter, das Gleiche gilt auch bei Bundeswehr, Polizei und Zoll. Auch in den Verbänden wird es mangels Kriterien für eine Neubewertung vermutlich nicht zu einer Neueinstufung des Kaderstatus kommen, allerdings laufen die Gespräche über die finanzielle Unterstützung durch Bund und Länder erst an.

 

26. März: Schutzschirm für die Sportorganisationen gefordert

Nachdem die Bundesregierung verschiedene Hilfspaket im Zuge der Corona-Krise auf den Weg brachte, ist es dem DOSB und seinen Mitgliedsorganisationen ein Anliegen, dass auch die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Strukturen des Sports hierbei Berücksichtigung finden und appellieren an die Bundespolitik, „Sportdeutschland zu berücksichtigen“. Gemeinsam mit Spitzenfachverbänden und Landessportbünden (LSB) wird in Schreiben an Politiker ein Schutzschirm für Sportvereine und -verbände gefordert. „Die gemeinwohlorientierten Sportorganisationen sind eine starke Säule Deutschlands und stehen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Miteinander ein", heißt es im Schreiben: "Diese Säule darf gerade in diesen Zeiten nicht ins Wanken geraten, ohne staatliche Unterstützung wird dies jedoch nicht überall gelingen."

Die Folgen für das Zusammenleben, für psychische und physische Gesundheit, Inklusion, Integration und Lebensqualität wären unabsehbar, argumentierten der DOSB und die LSB: „Die 90.000 Sportvereine sind das Fundament des gesamten Sportsystems in Deutschland." Neben der Forderung an die Politik hoffen die Dachverbände auch auf Solidarität der Vereinsmitglieder.

 

25. März: Rekord-Olympionike Michael Phelps empfiehlt allen Sportler*innen jetzt psychologische Betreuung

Der erfolgreichste Olympionike der Welt sorgt sich nach der Olympia-Verschiebung der Spiele in Tokio auf 2021 um die mentale Gesundheit der betroffenen Athlet*innen. „Dein ganzes Leben ist auf diesen Moment ausgerichtet und dann diese enorme Wendung“, sagte Michael Phelps auf NBC. „Wäre mir das passiert, wäre ich angesichts der Unsicherheit ausgeflippt. Als jemand, der einige wirklich tiefe Phasen der Depression durchgemacht hat und immer noch damit zu tun hat, hoffe und bete ich, dass jeder dieser Sportler in dieser Situation psychische Hilfe bekommt“". Der US-Amerikaner (23x Olympiagold) hatte seine Krankheit drei Jahre nach dem Karriereende 2015 bekannt gemacht und sogar über Selbstmordgedanken berichtet. Der heute 34-Jährige forderte die US-Verbände auf, den Sportler*innen jetzt noch mehr psychische Hilfe zur Verfügung zu stellen. „Wenn sie den Athleten helfen wollen, müssen sie es jetzt tun. Denn jetzt ist der kritischste Moment für die Sportler“, sagte Phelps.

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) richtet mit seiner Verbandspsychologin Franka Weber eine Hotline für seine Kaderathlet*innen ein, um entsprechende Angebote anfordern zu können.

25. März: DOSB erleichtert Trainer*innen und Co. die Lizenzverlängerung während der Coronavirus-Krise

 Die Coronavirus-Pandemie verhindert nicht nur Training und Wettkampf, sondern auch viele Aus- und Fortbildungen. Der DOSB hat nach Rückmeldungen aus den Fachverbänden das Problem erkannt und möchte nun flexible Lösungen anbieten. Auf Vorstandsbeschluss werden die Vorgaben für die DOSB-Lizenzverlängerung und für die maximale Ausbildungsdauer während der Corona-Krise dahingehend verändert, dass die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis 31. Dezember 2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern. Ebenso darf die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre ausgeweitet werden. Informationen dazu finden Sie im DOSB-Wissensnetz

 

24. März: Japan bittet um Verschiebung der Olympischen Spiele um ein Jahr - und das IOC stimmt zu

Die Olympischen Spiele in Tokio werden auf 2021 verschoben, sollen da bis spätestens Sommer stattfinden. Diesen Vorschlag hat Japans Ministepräsidenten Shinzo Abe dem Internationalen Olympischen Komitee unterbreitet, das mit seinem Präsidenten Thomas Bach sofort zustimmte. Der Druck für eine Verschiebung der eigentlich vom 24. Juli bis 09. August geplanten Spiele war angesichts der weltweiten Coronavirus-Pandemie zuletzt stetig gewachsen. Neben Kanada und Australien wollte auch Großbritannien keine Sportler nach Tokio schicken. Auch das Olympische Komitee der USA sprach sich für eine Verschiebung aus.

„Die Verschiebung der Olympischen Spiele auf das nächste Jahr ist die einzig richtige Entscheidung. Ich begrüße sehr, dass das IOC dem Vorschlag des japanischen Premierministers gefolgt ist und sich nicht wie ursprünglich geplant vier Wochen Zeit gelassen hat. Dies ist eine verantwortungsvolle Entscheidung und das wichtige Zeichen, auf das in der Welt des Sports alle gewartet haben. Es entspricht dem Anliegen unserer Olympiakaderathleten*innen, lässt Raum für zukünftige sportliche Planungen und beachtet gesundheitliche und gesellschaftliche Probleme mit Priorität. Weltweit haben Athletinnen und Athleten jetzt endlich Klarheit und können sich auf diese neue Situation einstellen.“ kommentiert DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen die Entscheidung

23. März: Laut IOC-Mitglied Pound ist ein neuer Olympia-Termin bereits beschlossen

Das langjährige IOC-Mitglied Richard Pound (78) aus Kanada sagte in einem Telefoninterview mit der Zeitung „USA Today“, dass die Olympischen Spiele in Tokio wegen der Coronavirus-Krise nicht zum ursprünglichen Termin 24. Juli bis 09. August stattfinden werden.  „Anhand der Informationen, die dem IOC vorliegen, wurde eine Verschiebung beschlossen“, sagte Pound am Montag. Die genauen Modalitäten stünden noch nicht fest, aber „soweit ich weiß, werden die Spiele nicht am 24. Juli beginnen“. Das IOC selber hatte am Tag zuvor eine Entscheidung innerhalb von vier Wochen angekündigt und tat Pounds Aussage als die Interpretation eines Einzelnen ab. Der frühere WADA-Chef Pound hatte schon im Februar erstmals über eine Verschiebung geredet.

23 März: Kanada sagt seine Olympia-Teilnahme für Juli-Termin ab

Wegen der weltweiten Coronavirus-Pandemie will Kanada keine Sportler zu den Olympischen Sommerspielen in Tokio schicken - es sei denn, die Wettbewerbe würden um ein Jahr verschoben. Dies gab das Nationale Olympische Komitee Kanadas (COC) am Sonntagabend (Ortszeit) bekannt. Die „schwierige Entscheidung“ sei mit Zustimmung von Sportverbänden und der kanadischen Regierung getroffen worden, heißt es. Auch die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2020 am ursprüunglich geplanten Termin wurde abgesagt. „Nichts ist wichtiger als die Gesundheit und der Schutz der Sportler und der Weltgemeinschaft“, hieß es in der Mitteilung des NOK. Auch Australien und Norwegen kündigten ein solches Vorgehen an.

Am Montag zog dann prompt Japans Premierminister Shinzo Abe erstmals eine Olympia-Verschiebung in Erwägung. Vor dem Parlament in Tokio sagte er, dass damit gerechnet werden müsse: „Es ist schwierig, Spiele unter diesen Umständen abzuhalten, wir müssen über eine Verschiebung entscheiden, wobei die Gesundheit der Athleten oberste Priorität hat.“ Die endgültige Entscheidung liege beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

22. März: Bach kündigt IOC-Entscheidung über Olympia-Verschiebung innerhalb von vier Wochen an

Das Internationale Olympische Komitee hat erstmals eine Frist in der Diskussion um die Verlegung der Sommerspiele in Tokio (24. Juli – 09. August) genannt. Innerhalb der nächsten vier Wochen soll eine Entscheidung fallen, teilte IOC-Präsident Thomas Bach in einem offenen Brief an die Athleten nach einer Sitzung des Exekutivkomitees am Sonntag mit.

22. März: DSV und DOSB starten Umfrage unter Kaderathleten über Olympia-Verschiebung

Am Sonntag hat Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen eine Umfrage unter den rund 100 Olympiaanwärtern des DSV im Olympia- und Perspektivkader gestartet, um sich u.a. „ein umfassendes Meinungsbild zu verschaffen, wie unsere Olympia- und Perspektivkaderathlet*innen die derzeitige Situation und eine Verschiebung der Olympischen Spiele bewerten“. Später am Tag informierte der DOSB über ein ähnliches Vorgehen bei all seinen Athleten auf der sog. Longlist, um eine klare Position des DOSB gegenüber dem IOC formulieren zu können.

Zuvor hatte Fechter und Aktivensprecher Max Hartung seine Teilnahme an den Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli – 09. August) ausgeschlossen. Er wolle ein Zeichen setzen und den Druck erhöhen, das IOC solle „die Hängepartie beenden“ und „die Athleten einbeziehen.“ Hartungs Meinung findet Unterstützer, es gibt aber auch Gegenstimmen. So schließt Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler (23) für sich einen solchen Tokio-Boykott aus: „Ob die Olympischen Spiele im Juli stattfinden, haben weder wir Athleten, noch das IOC, sondern die WHO, die die ganze Lage am besten einschätzen kann. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass das nicht verfrüht von Leuten ohne Expertise entschieden wird.“

 

21. März: IOC-Chef Bach bezeichnet Olympia-Absage als die am wenigsten faire Lösung

Die Kritik am IOC wächst, weil es eine Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio bislang offiziell nicht in Erwägung zieht. „Eine solche Absage wäre die am wenigsten faire Lösung. Die Absage würde den olympischen Traum von 11.000 Athleten aus 206 Nationalen Olympischen Komitees und dem IOC-Flüchtlingsteam zerstören", sagte IOC-Präsident Thomas Bach dem SWR am Samstag. Der 66-Jährige, der wegen der Coronasvirus-Krise derzeit im Homeoffice arbeitet, betonte zudem: „Olympische Spiele können Sie nicht verschieben wie ein Fußballspiel am nächsten Samstag. Das ist ein sehr komplexes Unternehmen, bei dem Sie nur verantwortlich handeln können, wenn sie verlässliche und klare Entscheidungsgrundlagen haben und die beobachten wir tagtäglich, 24 Stunden."

Zuvor hatte Brasiliens NOK eine Verlegung auf 2021 gefordert. Auch USA Swimming forderte sein NOK auf, eine solche Lösung einzufordern. Der Dachverband erwiderte jedoch, dass nicht alle nationalen Sportverbände dieser Meinung seien. Ein ähnliche Meinungsvielfalt ist auch in Deutschland zu beobachten.

20. März: LEN verschiebt EM in Budapest und alle anderen Wettbewerbe bis Anfang Juli

Europas Dachverband LEN hat aufgrund der Coronavirus-Krise nun auch die Europameisterschaften in Budapest (11. -24. Mai) verschoben, angestrebt wird ein neuer Termin im August. Der genaue Termin soll Ende Mai oder Anfang Juni bestätigt werden. Auch alle anderen LEN-Veranstaltungen bis Anfang Juli wie die Masters-EM (24. Mai - 07. Juni), alle Junioren-Europameisterschaften in Aberdeen (08. - 12. Juli) und Wasserball-Wettbewerbe wie das Final 8 der Champions League (04. -06. Juni) sowie der LEN-Wahlkongress  werden erst einmal ausgesetzt und später entsprechend umterminiert.
„Nach Rücksprache mit unseren Stakeholdern haben wir einen vorläufigen Termin für die EM vom 17. bis 30. August festgelegt", sagte LEN-Präsident Paolo Barelli. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist es jedoch schwierig, wenn nicht unmöglich, mit einem bestimmten Zeitrahmen zu planen. Deshalb haben wir uns mit den ungarischen Organisatoren darauf geeinigt, die Situation Ende Mai oder Anfang Juni neu zu bewerten, um festzustellen, ob wir diese Daten als offiziell bestätigen können."

19. März: FINA verschiebt Tokio-Wettbewerbe im Wasserspringen und Synchronschwimmen

Die Taskforce des Weltverbandes FINA hat in Absprache mit dem IOC und den Organisatoren der Olympischen Spiele 2020 in Tokio beschlossen, die für April in Tokio angesetzten olympischen Qualifikationswettbewerbe für Wasserspringen und Synchronschwimmen auf Juni zu verschieben, Ort und genaue Zeitpunkt müssen erst noch bestätigt werden. Konkret betrifft es den FINA Diving World Cup (21. - 26. April) und die Qualififkation im Sycnhronschwimmen (30. April - 03. Mai). „Die FINA tut ihr Möglichstes, um die Gesundheit von Athleten, Trainern und Offiziellen zu erhalten, und ist sich der schwerwiegenden Einschränkungen bewusst, die sie hinsichtlich ihres Trainings und der normalen Vorbereitung auf die Olympischen Spiele haben“, hieß es in einer Mitteilung an die 209 Mitgliedsverbände. Darüber sei man „bestrebt, die Integrität des Qualifizierungsverfahrens zu wahren und es an die herausfordernden Zeiten anzupassen, in denen wir leben“.

 

18. März: Kritik am IOC von der eigenen Athletensprecherin

Das IOC und sein Präsident Thomas Bach erntet Kritik dafür, an der Austragung der Olympischen Spiele (24. Juli – 09. August) trotz Corona-Krise festzuhalten. IOC-Mitglied und Athletensprecherin Hayley Wickenheiser (41) erklärte, dies sei „unverantwortlich“. Die Kanaderin, einst Eishockey-Olympiasiegerin und inzwischen Medizinerin, bezeichnete es „unsensibel und verantwortungslos“, dass eine Verschiebung oder Verlegung nicht intensiver erörtert worden sei. „Diese Krise ist sogar größer als Olympia“, schrieb sie im Internet. Es sei „schrecklich“, dass die Athleten nicht wüssten, wo sie trainieren könnten, und dennoch werde erwartet, dass sie sich auf die Spiele vorbereiten. Ähnlich anklagend formulierte es auch Griechenlands Stabhochsprungstar Katerina Stefanidi. „Das IOC will, dass wir weiter unser Gesundheit riskieren, die unserer Familie und der Öffentlichkeit, indem wir weiter trainieren. Das bringt schon heute Gefahr, nicht erst in vier Monaten.“

Der deutsche Athletensprecher Max Hartung (30, Fechten) zeigt derweil Verständnis für den IOC-Boss: „Thomas Bach hat einen verdammt schweren Job. In dieser riesigen Organisation, die er führt, ziehen und zerren ganz viele verschiedene Interessen. Alles kulminiert in einer einzigen Veranstaltung."

 

17. März: IOC hält an Austragung der Spiele in Tokio fest

Mit der Fußball-Europameisterschaft wurde ein Groß-Event des kommenden Sommers vom Dachverband UEFA am Dienstag um ein Jahr auf 2021 verlegt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) denkt trotz der Coronavirus-Pandemie aber nicht an eine Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli bis 09. August). „Mehr als vier Monate vor den Spielen sind derzeit keine einschneidenden Entscheidungen zu treffen“, teilte das IOC nach einer Sitzung mit allen Sommersport-Fachverbänden mit und erklärte, „dass jede Spekulation derzeit kontraproduktiv“ sei. Anpassungen bei den Qualifizierungswettkämpfen werde es aber geben. Die notwendigen Überarbeitungen sollen Anfang April veröffentlicht werden.

16. März: DSV holt seine Nationalkader mit Charterfliegern heim

Das Krisenmanagement im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) läuft auf Hochtouren. Zunächst wurde die Heimkehr der Nationalmannschafts-Athlet*innen organisiert, die sich gerade im Höhentrainingslager in der Sierra Nevada befanden. Um Florian Wellbrock, Sarah Köhler und Co. nicht dem gerade in Spanien verhängten Notstand samt Ausgangsverbot auszusetzen, wurde für Samstagabend ein Charterflieger von Granada nach Frankfurt-Hahn samt Weiterfahrt in Bussen organisiert. „Da zeigt sich eine besondere Fürsorge. Das ist auch wegen der zusätzlichen Kosten nicht selbstverständlich, um so dankbarer sind wir“, sagte Athletensprecherin Sarah Köhler. Auch aus Lanzarote, Fuerteventura und der Türkei wurden und werden die DSV-Athlet*innen heimgeholt. „Dies realisieren wir im engen Schulterschluss mit den Landesfachverbänden, die gemeinsam mit dem DSV bei dieser Evakuierungssituation an einem Strang ziehen“, erklärte Sportdirektor Thomas Kurschilgen. Als nächster Schritt wird nun gemeinsam mit den regionalen Partnern die Sicherung des Schwimm-Trainings an den Bundesstützpunkten für die Olympia- und Perspektivkader durch Sonderanträge bei den Behörden angegangen, da fast überall in Deutschland die Schließung der Schwimmhallen angeordnet wurde.

 

16. März: IOC diskutiert mit Weltverbänden das Vorgehen bis Olympia 2020

Laut dem Branchenmagazin „insidethegames“ wird sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) am morgigen Dienstag mit den Weltsportverbänden in einer Telefonkonferenz über die Folgen der Corona-Pandemie für die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli - 09. August) beraten. Laut IOC-Präsident Thomas Bach werden die Qualifikationskriterien entsprechend geändert, nachdem zuletzt viele Qualifikationswettbewerbe wegen des Coronavirus ausfielen. Am Mittwoch berät das IOC dann mit den europäischen Nationalen Olympischen Komitees (NOK). Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat für Mittwoch zudem ein Meeting mit allen Athletensprechern der nationalen Sportfachverbände anberaumt.

 

15 März: Stadt Essen stoppt die Swim&Fun Days

Nach den Vorläufen vom Sonntag wurden die Essener Swim&Fun Days auf Weisung der Stadt Essen abgebrochen. Der Veranstaltung, die in diesem Jahr dank des Status „FINA approved“ vom Weltverband zur Olympia-Qualifikation zugelassen war, waren aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus ohnehin viele Teilnehmer ferngeblieben. Die Landesregierung von NRW beschloss zudem auf einer Kabinettssitzung am Sonntag, dass ab Dienstag dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt ist. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

15. März: DOSB hält Debatte um Olympiaabsage für verfrüht

Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker hält trotz der Krise durch das Coronavirus eine Debatte über die Absage der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli – 09. August) für verfrüht. „Aus meiner Perspektive fände ich es fahrlässig, aktuell über den Sommer bzw. den Juli zu spekulieren“ sagte Rücker im Deutschlandfunk: „Die Entwicklung ist gerade so hochdynamisch und extrem kurzfristig einzuschätzen, sodass die nächsten Wochen meiner Ansicht nach erst zeigen müssen, wohin die Reise geht.“ Sie könne nachvollziehen, dass man die Entscheidung bis zur letzten Möglichkeit verschiebe. Im Vordergrund stehe dabei dann ohnehin nur die Gesundheit der Athlet*innen von Team Deutschland.

15. März: Hörmann fordert Solidarität und Vernunft des Sports ein

Alfons Hörmann, der Präsident der Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat sich mit einem Appell auf der DOSB-Internetseite noch einmal an alle 27 Millionen Mitglieder gewendet: „Seid vernünftig, verzichtet auf das, was euch allen lieb geworden ist – auf das sportliche und soziale Miteinander im Verein zunächst für einige Wochen, so schwer das auch fällt. In dieser besonderen Situation ist Verantwortung und Vernunft angesagt. Als größte Personengruppe Deutschlands müssen wir unsere Werte wie Solidarität und Teamgeist einmal mehr unter Beweis stellen und damit einen wirkungsvollen Beitrag zum Meistern dieser gesellschaftlichen Krise leisten.“

14. März: Viele Abmeldungen bei den Essener Swim&Fun Days

Die Essener Swim&Fun Days finden zwar weiter statt, doch das Starterfeld ist wegen vieler zusätzlicher Absagen nur noch sehr dezimiert. Auch Olympiahoffnungen wie Jessica Steiger, Reva Foos, Marco Koch und Jan-Philip-Glania blieben lieber daheim. Für die besten Leistungen sorgten am Samstag Lokalmatadorin Lisa Höpink (58,77 über 100m Schmetterling), Jessica Felsner (25,50 über 50m Freistil) und Alexandra Wenk (2:16,27 über 200m Lagen), die Olympianormen wurden damit aber nicht erfüllt. Wie Höpink und Wenk schwamm auch Kim Krüger (1:02,57 über 100m Rücken) Veranstaltungsrekord, die Dortmunderin sicherte sich damit das Ticket für die JEM in Aberdeen.

13. März: Olympischer Fackelauf in Griechenland abgebrochen

Der Staffellauf des Olympischen Feuers ist am Freitag in Griechenland abgebrochen worden. Trotz des Aufrufs, wegen der Coronavirus-Epidemie zu Hause zu bleiben, hatten sich Hunderte Einwohner der griechischen Kleinstadt Sparta am Straßenrand versammelt. Wie das Olympische Komitee Griechenlands weiter mitteilte, werde der Fackellauf nach diesem Abbruch in Griechenland endgültig nicht fortgesetzt. Die Übergabe des Olympischen Feuers an das japanische Organisationskomitee werde aber am 19. März wie geplant in Athen stattfinden, hieß es. Das Feuer war am Donnerstag im antiken Hain von Olympia unter Ausschluss der Öffentlichkeit entfacht worden, statt der geladenen 700 Gäste waren nicht einmal 100 Leute anwesend gewesen.

 

13. März: Auch in Eindhoven fällt die Olympia-Qualifikation aus

Auch der Swim Cup in Eindhoven (09. - 12. April) wurde von den Veranstaltern inzwischen abgesagt. Zuvor waren bereits die als Olympia-Qualifikationswettkämpfe eingestuften Meetings in Bergen, Stockholm und Helsinki gestrichen worden. Das IOC arbeitet mit den Fachverbänden wie der FINA allerdings bereits eng zusammen, um unter den aktuellen Bedingungen einen fairen Olympia-Qualifikationsprozess zu ermöglichen. Für das Team Deutschland gilt laut DOSB, dass die Nominierungskriterien entsprechend angepasst werden, falls Qualifikationswettkämpfe nicht voll umfänglich stattfinden können.

13. März: Absage der Norddeutschen Mastersmeisterschaften in Berlin

Die Norddeutschen Mastersmeisterschaften, die am 14./15. März in Berlin mit über 750 Teilnehmern stattfinden sollten, wurden aufgrund der Entwicklungen durch das Coronavirus am Freitag kurzfristig abgesagt. Der Norddeutsche Schwimmverband hat bereits entschieden, dass alle gezahlten Meldegelder zurückerstattet werden.

13. März: Keine Zuschauer bei den Essener Swim&Fun Days zugelassen

Die Essener Swim&Fun Days finden vom 13. - 15. März ohne Zuschauer statt. Auf behördliche Empfehlung müssen für alle Teilnehmer in einer Anwesenheitsliste Name, Adresse und telefonische Erreichbarkeit erfasst werden, um ggf. schnelle Reaktionen ermöglichen zu können. Wer aus datenschutzrechtlichen Bedenken nicht dazu bereit ist, kommt nicht ins Schwimmzentrum Rüttenscheid hinein. Die neue gegründete FINA Taskforce verweist nach Gesprächen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO übrigens darauf, dass das Risiko einer Übertragung des Coronavirus in ausreichend gechlortem Wasser als gering eingestuft wird.

13. März: Japans Ministerpräsident lehnt Olympiaverschiebung ab

Eine Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli – 09. August) ist für Japans Ministerpräsident Shinzo Abe aktuell kein Thema, einen entsprechenden Vorschlag von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag lehnte er am Freitag in einem Telefonat mit Trump umgehend ab. Trotz der Coronavirus-Pandemie seien die Vorbereitungen für die Sommerspiele weiter im Plan. Trump hatte zuvor in einer Medienrunde im Weißen Haus zu den Olympischen Spielen gesagt: „Vielleicht, aber das ist nur meine Meinung, verschieben sie sie um ein Jahr. Vielleicht ist das auch nicht möglich.“ Am Freitag wurde in Tokio dann aber die für 22. März geplante Zeremonie zur Eröffnung des Schwimmstadion verschoben. IOC-Präsident Thomas Bach betonte bezüglich einer Olympia-Absage: "Wir werden dem Rat der Weltgesundheitsorganisation WHO folgen."

12. März:  Verbandstag in Baden-Württemberg wird in den Herbst gelegt

Das Präsidium des Schwimmverbandes Württemberg hat entschieden, seinen für 21. März in Gerlingen geplanten Verbandstag in den Herbst zu verlegen. Abgesagt wurden zudem dem Württembergischen Mastersmeisterschaften in Schwäbisch-Gmünd (22. März) und die Baden-Württembergischen in Heidelberg (28./29. März).

12. März: Vier Bezirks-und Jahrgangsmeisterschaften fallen aus

Die für das kommende Wochenende (14./15. März) geplanten Bezirks- und Jahrgangsmeisterschaften in den Bezirken Weser-Ems, Lüneburg, Hannover und Braunschweig wurden allesamt abgesagt. Über neue Qualifikationsmöglichkeiten für die Landesmeisterschaften wird von den Verantwortlichen nun sicher bald diskutiert werden.

12. März: Mehrere Absagen nach der ersten Sitzung der FINA Taskforce

Nach der Verschiebung der Olympia-Qualifikationsturniere im Wasserball der Frauen (auf 17. - 24. Mai) und der Männer (31. Mai - 07. Juni) wird die neu gegründete FINA Taskforce am 20. bzw. 30 April entscheiden, ob die aktuelle Lage diese Durchführung dann ermöglicht. Über eine mögliche Verlegung des als Olympia-Qualifikation ausgeschriebenen Weltcups der Wasserspringer in Tokio (21. - 26. April) und der Olympia-Qualifikation im Synchronschwimmen in Tokio (30. April - 03. Mai) wird gemeinsam mit dem IOC und den japanischen Organisatoren erst noch entschieden. Im Wasserspringen wurde bereits der geplante Wettkampf in Kazan (RUS/20. - 22. März) auf den Herbst verschoben, der Wettkampf on London (BGR)/27. - 29. März) soll laut Veranstalter aber stattfinden. Die FINA will am 16. März nach Rücksprache mit den britischen Behörden endgültig entscheiden. Im Synchronschwimmen wurden alle bis einschließlich April geplanten Wettbewerbe abgesagt oder verschoben, ebenso alle Schools oder Clinics.