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DSV-Umfrage: Fast die Hälfte der DSV-Mitglieder noch ohne Zugang zu gewohnter Schwimmhalle

Deutscher Schwimm-Verband e.V.
27.07.2020 Kategorie: Verband

Eine Umfrage des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) unter seinen Mitgliedern hat ergeben, dass aktuell nur knapp die Hälfte der Befragten aus ganz Deutschland Zugang zu ihrer gewohnten Schwimmhalle haben, besonders der Zugang zu Schwimmlernkursen bleibt der Hälfte der Teilnehmer*innen bzw. ihren Familienmitgliedern verwehrt - das kann für die Zukunft schwerwiegende Auswirkungen haben. Doch auch die Wassersportler *innen, die noch keinen Zugang haben, sind kreativ und vor allem treu. Sie halten sich auch mit anderen Sportarten fit, weichen in Freibäder oder Seen aus und bleiben ihren Vereinen und ihrem Sport auch in der Krise als Mitglied erhalten.

Mehr als 2.500 Vereinsmitglieder haben sich an der Umfrage des DSV beteiligt und geben so einen Überblick über die aktuelle Situation im deutschen Wassersport, insbesondere im Hinblick auf die Möglichkeiten der Nutzung von Schwimmbädern.

Hygienemaßnahmen und Aufklärung in Schwimmbädern als gut erachtet

Der Großteil der Befragten (76%) gibt an, dass sie sich mindestens gut oder sogar sehr gut über die Hygienemaßnahmen in den Schwimmbädern aufgeklärt fühlen. Fast ebenso zustimmend (71%) fällt die Bewertung der Umsetzung der Hygienemaßnahmen aus. Der DSV hat bereits im Mai ein umfassendes Konzept herausgegeben, welches als Leitfaden einen Grundbaustein für die Hygienemaßnahmen legte. Aktuell wird das Konzept überabreitet, um auch die bundesweiten Lockerungen einzubeziehen. 

Kritisch: Ein Jahrgang ohne Schwimmlernkurse

Als problematisch wird aktuell vor allem der Zugang zu Schwimmlernkursen eingeschätzt. So hat die Umfrage ergeben, dass 48% der Befragten, die selbst einen Schwimmlernkurs besuchen oder deren Familienmitglied einen Kurs besucht, aktuell vor verschlossenen Türen stehen, denn die Kurse fallen aus. „Wir sehen besonders im Bereich des Schwimmenlernens große Gefahren. Kinder, welche in diesem Jahr keinen Kurs besuchen können, werden es vermutlich im nächsten Jahr versuchen, was dazu führen wird, dass es nicht genügend Kurse und vor allem nicht genügend Wasserfläche gibt, um den Ansturm zu bewältigen. Es gibt schlichtweg nicht genug Kapazitäten, damit alle Kinder unterrichtet werden können. Bund und Länder müssen sowohl jetzt als auch in der Zukunft die finanziellen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Deutschland nicht zum Nichtschwimmerland wird.“, appelliert DSV-Vizepräsident Wolfgang Hein.

Mehrheit möchte Wettkämpfe in diesem Jahr

Die allgemeine Trainingssituation wird von den Befragten im Durchschnitt mit 3,3 von 5 möglichen Sternen (5 = sehr gut, 1 = sehr schlecht) bewertet. Etwas mehr als die Hälfte der Trainingsgruppen (51%) wurde zwar verkleinert, dafür haben 64% der Befragten angegeben, dass sie Trainingsbereiche abgetrennt von der Öffentlichkeit erhalten. Mit 62% kann sich die Mehrheit der Befragten vorstellen, in diesem Jahr noch an einem Wettkampf teilzunehmen, lediglich ein Fünftel kann es sich nicht vorstellen. „Mit der Terminierung der Deutschen Meisterschaften Schwimmen, der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen im Oktober bzw. Dezember des Jahres sowie unseren Bundesstützpunktwettkämpfen, schaffen wir Möglichkeiten für unsere Bundeskaderathlet*innen sich auf hohem nationalem Niveau zu messen. Wir freuen uns, dass die DSV-Umfrage zudem bestätigt, dass von Seiten der Sportler*innen und Trainer*innen die Teilnahme an den Meisterschaften gewünscht wird und arbeiten kontinuierlich an neuen Konzepten.“, kommentiert Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen.

Schwimmsportler*innen trotz Krise solidarisch

Trotz aller Herausforderungen durch die Coronavirus-Pandemie erklären 92% der Befragten, dass sie bisher noch nicht in Betracht gezogen haben, aus ihrem Verein auszutreten oder mit dem Wassersport aufzuhören. Ein positives Signal für den Schwimmsport und seine Vereine, für die die Mitgliedsbeiträge überlebenswichtig sind. Auch wenn nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53%) aktuell Zugang zu Schwimmhallen hat, so wissen sich die Wassersportler*innen zu helfen. 65% der Befragten weichen in Freibäder aus, 30% betreiben ihren Sport in Seen. „An Kreativität hat es unseren Sportlerinnen und Sportlern noch nie gemangelt. Es macht uns stolz zu sehen, wie solidarisch die Wassersportler*innen mit ihren Vereinen und ihrem Sport sind. Trotzdem ist es von essenzieller Bedeutung, dass der Zugang zu Schwimmhallen nun unter Wahrung der Hygienemaßnahmen flächendeckend vorangetrieben wird. Nur so können wir sicherstellen, dass hier langfristig keine irreparablen Schäden für die Entwicklung unseres Sports entstehen. Der Ausbau von Wasserfläche, die Erhaltung von Schwimmbädern und der Zugang für Vereine – all das muss weiter sukzessiv vorangetrieben werden.“, sagt Vizepräsident Wolfgang Hein.