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Gruppenarbeit in vollem Gange

DSV Verbandsentwicklung
08.09.2015 Kategorie: Verbandsentwicklung, Verband

Thorsten Bierkamp und Professor Thieme erläutern dem Lenkungskreis die ersten Ergebnisse des Fragebogens der Projektgruppe 4 beim Treffen in Frankfurt (Foto: DSV)

"Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen: es muss anders werden, wenn es gut werden soll;“ so das damals ausgewählte Zitat Georg Christoph Lichtenbergs, nach dem Hamburger Verbandstag 2012 zum bevorstehenden Entwicklungsprozess. Das es anders werden muss, bleibt bei einer sich immer schneller ändernden Sozialgesellschaft, verändertem Freizeitverhalten und dem demographischen Wandel nicht aus. Dass es besser werden muss, zeigen unter anderem die sportlichen Ergebnisse der letzten Jahre im internationalen Vergleich und der damit entstandenen Lücke zur Weltspitze.

Der DSV ist nicht der erste deutsche Spitzenverband, der sich einen solchen Veränderungsprozess auferlegt hat. Er wird aber auch nicht der letzte sein. Ein Blick über den Tellerrand hin zu Verbänden, die einen solchen Prozess bereits bestritten haben zeigt jedenfalls, dass es sich lohnen kann, festgefahrene Strukturen zu hinterfragen und aufzubrechen. Alte Zöpfe abzuschneiden. Sich gegenüber Neuem nicht zu verschließen. Und es bleibt abzuwarten, ob ein zeitlich begrenzter Prozess ausreichend ist, um sich für die Zukunft zu rüsten, oder ob bei den sich immer schneller verändernden Rahmenbedingungen der aktuelle Prozess nur der Auftakt für eine stetige Evaluation der Strukturen und des Verbandes in festzulegenden Zyklen ist.

Dass es bei einem Prozess dieser Tragweite, Dimension und Erwartungshaltung auch kritische Stimmen gibt, bleibt in einem föderalen System des Sports und der weltweit einzigartigen Sportstruktur und -Kultur in Deutschland nicht aus. Ungeachtet dieser Fragen ist der Prozess mittlerweile in vollem Gange. Vor einem dreiviertel Jahr fiel der Startschuss mit der Kickoff-Veranstaltung in Kassel für die Prozessarbeit mit „Dampf unter dem Kessel“, so die damalige Beschreibung. Daran hat sich, auch gute 9 Monate später, nichts geändert. Was auch nicht verwunderlich ist, bei Projektteilnehmern die mit den unterschiedlichsten Verbindungen zum Schwimmsport an dem Prozess teilnehmen, und aus allen Teilen Deutschlands ihre Erfahrung und Know How mit einbringen.

Die Motivation und das Engagement ist bei allen Teilnehmern groß. Die teilweise polarisierenden Themen werden zwar teils kontrovers, aber auch konstruktiv und fokussiert in den jeweiligen Arbeitsgruppen diskutiert. Bereits in Kassel wurde die Vorgehensweise der einzelnen Gruppen beschlossen. Mehrfach haben sich die Projektgruppen in der bisher vergangenen Zeit getroffen um ihre Projektthemen zu bearbeiten und die „Hausaufgaben“ für jedes Mitglied zu besprechen. Auch wurden teilweise externe Referenten gewonnen, um den Gruppen mit weiterem Input und Know How die Arbeit zu erleichtern.

In regelmäßig stattfindenden Lenkungskreistreffen kommen die Projektgruppenleiter mit dem Lenkungskreis zusammen. Hier wird dann die bisherige Projektarbeit dargestellt, gegebenenfalls Korrekturen am Projektauftrag vorgenommen, Verbindungspunkte unter den Gruppen abgeleitet, sowie das weitere Vorgehen besprochen.

In der aktuellen Phase sind die Gruppen kurz vor dem Abschluss der Analysephase oder haben diese bereits abgeschlossen. In drei Arbeitsgruppen wurden dafür umfangreiche Fragebögen verwendet. So wurden von der Projektgruppe „Aus- und Fortbildung“ in einem über 100 Fragen umfassenden Fragebogen die Landesverbände detailliert zu den Ausbildungsvoraussetzungen in ihrem Landesverband befragt.

Die Gruppe „Kooperation der Landesverbände“ richtete sich ebenfalls an die 18 Landesschwimmverbände. Abgefragt wurden hier in welchen Bereichen Kooperationen möglich wären, oder bereits praktiziert werden. Die Projektgruppe „Gremien-Evaluation“ untersuchte die DSV-Gremien und befragte hierbei sämtliche Gremienmitglieder.

Bislang haben die Arbeitsgruppen bereits um die 250 Arbeitsstunden geleistet. Und diese Zahl bezieht sich lediglich auf die Gruppentreffen. Die kommende Projektphase wird dann daraus bestehen, aus den gewonnenen Erkenntnissen konkrete Handlungsvorschläge zu formulieren, die spätestens zum Sommer 2016 dem Präsidium vorgestellt werden sollen.

Herauszuheben ist daher noch einmal die Arbeit, besonders aber das Engagement, mit der sich die Projektmitglieder beteiligen und ihrer Freizeit opfern um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten.

 

(Sebastian Hillberger – Sachbearbeiter Verbandsentwicklung)

 

Downloads:

Worum geht es eigentlich?!:

» Verbandsentwicklung - eine Chance für die Zukunft

 

Artikel aus Swim & More, Ausgabe 10/2014:

» "Dampf unter dem Kessel" zu Beginn des Verbandsentwicklungsprozesses