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Ab ins Schwimmbad

10km-Weltcup in Katar als Olympiatest für Wellbrock und Co.

Freiwasserschwimmen
12.02.2020 Kategorie: Freiwasser, Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Am kommenden Samstag starten die Freiwasser-Schwimmer in die Saison. In Doha (QAT) steht der erste von insgesamt zehn Weltcups über 10 Kilometer an, die Frauen starten nach kurzfristiger Änderung um 09:00 Uhr und die Männer um 11:30 Uhr MEZ. Zum zehnköpfigen Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zählen 10km-Weltmeister Florian Wellbrock und der WM-Dritte Rob Muffels, die ebenso wie Finnia Wunram und Leonie Beck dank ihres WM-Abschneidens 2019 als Olympiastarter beim Schwimm-Marathon bereits feststehen.

Obwohl der Weltcup-Gesamtsieg vom Weltverband FINA in dieser Saison mit 50.000 Dollar prämiert wird, dreht sich für dieses DSV-Quartett derzeit alles um die Olympischen Spiele in Tokio (24. Juli – 09. August). „Wir bekommen im Saisonverlauf bis Olympia relativ wenig Praxis im Freiwasser , deshalb sehen wir das Rennen in Katar als wichtigen Testlauf für Tokio an“, erklärt Bundestrainer Bernd Berkhahn: „Die Zeitfolge der Wettbewerbe wird in Japan ja dann für Florian ähnlich sein wie jetzt, wenn man die gelungene Olympia-Qualifikation im Beckenbereich am vergangenen Wochenende in Magdeburg mit einbezieht.“ Und damit komplett anders als bei Wellbrocks doppeltem WM-Triumph 2019 in Gwangju (KOR), wo das Marathonschwimmen vor den Beckenwettbewerben stattfand.

Während im Sommer in Japan mit heißen Bedingungen zu rechnen ist, wurden aus Katar zuletzt aber nur 18 Grad Wassertemperatur vermeldet. Laut FINA-Regelwerk ist das Tragen von Neoprenanzügen zwischen 18 und 20 Grad freigestellt. Florian Wellbrock hofft aber sehr, dass der Sonnenschein der vergangenen Tage noch etwas bewirkt. „Ich bin kein großer Freund des Neoprens und kann mir vorstellen, auch bei knapp unter 20 Grad drauf zu verzichten. Aber das werden wir sicher erst kurz vor dem Start entscheiden. Und so oder so würde ich meinen Sieg aus dem Vorjahr natürlich gern wiederholen.“ Im Fluggepäck war der Arena-Ganzkörperanzug am Mittwoch natürlich erst einmal dabei.

Mit ähnlichen Ansprüchen geht auch Rob Muffels den Wettkampf am Golf an. Wie Wellbrock glänzte der Staffel-Weltmeister zuletzt mit Zeiten im Becken, die zu diesem frühen Saisonzeitpunkt bei ihm nie schneller waren. Nun gilt es, diese ins Freiwasser zu übertragen. „Wir haben bis Tokio nur wenige Rennen, deshalb ist es umso wichtiger, diese in großer Qualität zu schwimmen“, betont Psychologiestudent Muffels. Und ganz nebenbei dürften Erfolge beim Weltcup-Auftakt auch das Selbstbewusstein stärken.



Das DSV-Team beim Freiwasser-Weltcup in Doha (QAT)
Frauen: Leonie Beck, Lea Boy (bei SV Würzburg 05), Jeannette Spiwoks (SG Essen), Finnia Wunraum (SC Magdeburg).
Männer: Niklas Frach (SV Gelnhausen), Sören Meissner (SV Würzburg 05), Andreas Waschburger (SSG Saar Max Ritter), Christian Keber (SC Wiesbaden 1911), Rob Muffels, Florian Wellbrock (SC Magdeburg).

 

Die Weltcup-Stationen 2020 im Freiwasser
15. Februar: Doha (QAT)
03. März: Victoria (SEY)
06. Juni: Budapest (HUN)
13. Juni: Setubal (POR)
19. Juli: Lac St. Jean (CAN)
08. August: Lac Megantic (CAN)
30. August: Ohrid (MKD)
19. September: Taiwan (TPE)
15. Oktober: Chun'An (CHN)
24. Oktober: Hong Kong (HKG)

 

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