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Bericht zum Schwimmtrainingslager in Halle 2018


05.02.2018 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Lehrwesen, Masterssport - Schwimmen

Von Katrin Gausmann und Jessica Bertrand

Wir freuten uns auf eine schöne Woche mit ein paar abwechslungsreichen Schwimmeinheiten und netten Trainingskollegen.

Wir sind aus der „Partnerstadt“ Magdeburg (Jessicas Wohnort) nach Halle gefahren, um gemeinsam an unserer Technik zu arbeiten, neue Trainingsreize zu setzten und eine tolle Woche mit Schwimmbegeisterten verleben zu können.

An einem etwas grauen und kalten Samstagnachmittag trudelten 20 Schwimmwillige langsam in Halle (Saale) ein. Gespannt auf die erste Zusammenkunft trafen wir uns am Abend in der Schwimmhalle zum ersten gemeinsamen Training.  Wir waren schon neugierig auf die anderen Teilnehmer. Insbesondere hatten wir Bedenken, ob unser Leistungsniveau ausreicht und wir dem Trainingsumfang gewachsen sind.  Bereits in der ersten Einheit zeigte sich, dass Doris Koschig (unsere Trainerin) alle Teilnehmer an ihrem individuellen Leistungsstand abholen konnte und der Trainingsplan so abwechslungsreich und kurzweilig war, dass man die Kilometer kaum spürte ;-). Bereits von Anfang an herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den Schwimmern.

Nach der ersten Trainingseinheit gab es ein gemeinsames Abendessen im „Ruderhaus“ in dem die meisten Schwimmer untergebracht waren. Das Ruderhaus in Halle liegt wunderschön in direkter Nähe zur Saale und versprüht den Charme vergangener Olympiasieger, welche im Eingang gewürdigt werden.  Die Gastronomie im Haus stellte das Abendessen für unseren „Kennenlernabend“. Nach dem erste Beschnuppern beim Training war nun Zeit mehr als nur ein paar kurze Worte zwischen den einzelnen Schwimmaufgaben zu wechseln. Die Vorstellungsrunde zeigte, dass die Hälfte „Wiederholungstäter“ waren, so dass wir optimistisch waren das Trainingslager überleben zu können.  Es zeigte sich auch, dass die Teilnehmer mit ganz unterschiedlichen Zielen in das Trainingslager gingen. Die Spanne reichte vom Wiedereinsteiger bis zum Weltrekord-ambitionierten Sportler. Eine auffallende „Anti-Brust-Haltung“ war erkennbar. Wir wollten in der Trainingsgestaltung nicht mit Doris tauschen.

Im Laufe der Woche baute Doris eine gesonderte Technikeinheit zu jeder Schwimmart, sowie zu Starts und Wenden ein.  Insgesamt war das Training in jeder Einheit sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Unsere Bedenken „nicht durchzuhalten“ oder „zu langsam zu sein“ wurden nicht bestätigt.

 

 

Ein großes Highlight für alle Teilnehmer war das Schwimmen im Strömungskanal. Wer wollte konnte ein Gefühl für die Weltrekordgeschwindigkeit (50m Freistil) bekommen und sich im Strömungskanal bei eingestellter Geschwindigkeit festhalten. Mehr war nicht drin! Neben dieser Spielerei diente der „Kanal“ dazu Aufnahmen von der Technik zu machen, welche von Doris sehr detailliert mit jedem Schwimmer einzeln analysiert wurden. Wir mussten feststellen, dass unsere Technik doch noch ausbaufähig ist!

Das Training im Wasser wurde durch das Aufwärmtraining mit Silke und Yoga –für-Schwimmer ergänzt. Silke war der „Sonnenschein des Morgens“ und hat uns mit ihrer guten Laune aus der morgendlichen Trägheit gerissen. Neben dieser „Weckerfunktion“, gab Silke alles, um für die Förderung der Beweglichkeit zu begeistern.

In der Yoga-Stunde haben wir die Gemeinsamkeiten von Yoga und Schwimmen kennengelernt. Wer hätte das gedacht? Hierbei stellten wir fest, dass die Beweglichkeit doch noch ausbaufähig ist. Ergänzend bot Wolfgang spontan Quigong an, da er zu Hause auch als Quigong-Trainer arbeitet.

Die Organisatorin und  der „gute Geist“ des Trainingslagers war Isolde, die uns in die schwimmtypischen Gepflogenheiten der Halloren einwies. Am freien Nachmittag bot sie eine Stadtführung mit Verkostung der „besten Schweineohren“ aus Halle an. Isolde zeigte mit viel Liebe die Geschichte und Schönheit der Stadt, so dass sogar Jessica (als Magdeburgerin) die Schönheit der Nachbarstadt eingestehen musste.

Am letzten Abend wehte der Sturm „Friederike“ zwar heftig durch Halle, was uns aber nicht daran hinderte trotzdem nach der Schwimmeinheit zum gemütlichen Abendessen beim Vietnamesen um die Ecke zu gehen. Hier haben wir gemeinsam bei leckerem Essen das Trainingslager Revue passieren lassen und uns über unsere Erfahren mit den unterschiedlichen Dialekten aus ganz Deutschland ausgetauscht.

Am letzten Tag gingen viele auf eine ungewisse und abenteuerliche Rückreise, da „Friederike“ doch den Zugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt hatte. Wir hingegen konnten mit dem Auto ganz entspannt die paar Kilometerchen nach Magdeburg fahren und stellten bei der wohltuenden Massage in Magdeburg fest, dass auch eine Massage während des Trainingslagers (Idee unserer Mitschwimmer) wohltuend gewesen wäre. Isolde hat versprochen für das nächste Mal auch in Sachen „Wellness“ die Kontakte herzustellen.

Spaß:  Wer hat den schönsten Anzug / die schönste Badehose? Und selbst bei der Ansage von 5 km ein Lächeln auf den Lippen: Jutta Auch aus Koblenz!

Unser Fazit:

Es war garantiert nicht unser letztes Trainingslager und auch wir werden sicherlich „Wiederholungstäter“. Es hat uns Spaß gemacht mit anderen die Schwimmbegeisterung zu teilen. Wir mussten auch lernen, dass 4x 200m Brust gar nicht so schlimm wie erwartet sind. Doris konnte uns ganz charmant auch zu eher unbeliebten Übungen begeistern, so dass diese am Ende sogar Spaß machten. (Erstaunlicher Weise!) Wir freuen uns schon darauf bei den nächsten Masters-Schwimmveranstaltungen die Anderen wiederzutreffen.

Es gibt viel zu tun... Packen wir es an ;-)

 

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