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50 Jahre alt und immer jünger werdend???!!!

DM Masters „Kurze Strecken“ Osnabrück 2018
11.06.2018 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Schwimmen

Bei strahlendem Wetter reisten 926 deutsche Mastersschwimmerinnen und –schwimmer aus 256 Vereinen aus ganz Deutschland am 01. Juni 2018 ins Nettebad nach Osnabrück. Der TSV Quakenbrück hatte sich mit dem VfL Osnabrück zusammengerauft und um die 50 Deutschen Meisterschaften beworben. Und was dabei herauskam – war absolute Sahne!

Das eifrige, stets gut gelaunte Team rund um die beiden Chef-Organisatoren Heiko Boknecht und Harry Skrogull lieferte ein dem Jubiläum würdiges Ergebnis ab. Auch das Fachsparten-Team, angeführt von der Vorsitzenden Ulrike Urbaniak, war fast vollzählig erschienen, um mit den Masters gemeinsam im Rahmen einer sportlich hochwertigen, reibungslos organisierten und festlichen Veranstaltung zugleich Sport und Jubiläum zu verbinden. Es sollte etwas Besonderes werden und es war etwas Besonderes!

 Auffallend und für die Fachsparte voller fröhlicher Blicke in die Zukunft war vor allem die Teilnahme unserer Jungmasters: So starteten z.B. über 50 m F in den AK 20 und 25 bei den  Damen 79 und bei den Herren 87 Aktive! Ähnlich sah es bei den anderen 50 m Strecken aus. Nur über die „langen Kanten“ von 100 m und 200 m F waren die Teilnahmefelder dieser AK dünn gesät. Aber in diesen AK ist das Studium wichtig, der Einstieg in den Beruf, z.T auch die Gründung einer Familie, das nicht mehr so schinden wollen wie als Hochleistungssportler. Da steht das Training nun nicht unbedingt an erster Stelle. Aber 50 m – das machen wir doch aus der „Kalten“. Schön, dass ihr so zahlreich gekommen seid und herzlich Willkommen!    

„Heiko Überall“

Es war wirklich eine gemeinsam Arbeit beider Vereine und man merkte bis zum Schluss das Zusammenspiel. Wenn man einen Namen aber hervorheben will, dann ist das Heiko Boknecht – „Heiko Überall“. Was hat der Mann für eine Energie! Gesamtleiter der Veranstaltung, Protokollchef, aktiver Teilnehme mit insgesamt 7 Starts! So achteten es die Kölner mit ihrer Riesentrommel für wert, bei seinem letzten Start (es war die Staffel) einen besonderen Trommelwirbel eigens für ihn zu schlagen.

Gespräche während der Wettkämpfe

Während der Wettkämpfe wurde bei vielen Gelegenheiten an die Vergangenheit des Masterssports erinnert. Da wurden die beiden Masters, die schon bei den 1. DM 1969 in Bad Gandersheim teilgenommen hatten, vorgestellt: Curt Zeiss und Helga Reich. In bewegenden Worten schilderten sie ihre Erinnerungen an diese ersten DM. So murmelte der junge Sprecher: „Ich habe ja noch die Chance an der 100. DM teilzunehmen.“ Na ja, vielleicht nicht als Sprecher, aber als Schwimmer der AK 90 wäre das schon möglich!

Zu einem anderen Interview kamen unsere beiden Schwimmerinnen zu Worte, die in die „Hall of Fame“ aufgenommen wurden: Christel Schulz und Brigitte Merten.  Wer von den Anwesenden wusste denn schon, dass Christel im blühenden Alter von 16 Jahren an den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne teilgenommen hatte und 1960 in Rom mit der gemeinsamen deutschen Staffel die Bronzemedaille erkämpfte! Bei Brigitte verhinderte ein Todesfall in der Familie ihre Teilnahme in Mexiko. Aber sie gehört zu denen, die schon in zweiter Generation bei den Masters schwimmt: Ihre Mutter trat bei den 1. DM an und gewann Medaillen. Und um bei der Nominierung zu bleiben: Man muss über 5 AK (= 25 Jahre lang) Medaillen bei der WM erkämpfen, Weltrekorder schwimmen usw.!!!

Der Festabend

Der besondere Höhepunkt dieser DM war der Samstagabend. In einem Tanzsaal der Tanzschule Hull in Osnabrück hatte die FS Masters die Kampfrichter, besonders langjährige und erfolgreiche Schwimmer und natürlich auch die Organisatoren der DM eingeladen. Kein geringerer als der mehrfache Tanzweltmeister Michael Hull führte durch den Festabend. „Der eine ist mein Schwager, der andere mein Neffe und so stehe ich nun heute Abend hier…“

Zunächst begrüßte Ulrike Urbaniak alle Anwesenden. Und dann nahm sie eine Auszeichnung vor für einen Mitarbeiter, der Jahrzehntelang im DSV für die Masters gearbeitet hat und deshalb mit der Ehrenplakette des DSV samt zugehöriger Urkunde, unterzeichnet von Gabi Dörries, der Präsidentin des DSV, geehrt wurde: Karl Windmüller.

 Die langjährige Vorsitzende der FS, Monika Senftleben erinnerte sich an ihren Kampf für die FS, als beispielsweise 1995 die FS Schwimmen der Meinung war, die AK 20/25 braucht es bei den Masters nicht und auch die AK der Staffeln müsse man begrenzen.  Aber den Kampf haben die Masters gewonnen! Sie haben also seit vielen Jahren für ihre Rechte gekämpft und haben da auch Erfahrung gesammelt!

Nun sagt man ja Schwimmern nach, dass sie Flossen an den Füssen haben und deshalb gar nicht tanzen können. Aber was da innerhalb von wenigen Minuten abging…Ob Alt oder Jung, ob Schwimmer oder Kampfrichter – sie trafen sich alle auf der Tanzfläche um zunächst mit einigen Verrenkungen die Glieder zu lockern und dann zu tanzen!

Tanzende Kampfrichter

 Viele von ihnen kommen sehr gern zu uns; nicht zuletzt deshalb, weil man hier nur einen Tag Urlaub nehmen muss. Dieser Abend hat ihnen so sehr zugesagt, dass sie flugs am nächsten Tag beim Einmarsch nach einer Choreografie von Holger Timmermann eintanzten! Der Beifall der  Masters war ihnen gewiss!!

Und hier ein paar Stimmen von Teilnehmern:

Olaf Mucha, Berliner TSC:

50. Deutsche Meisterschaft der Masters

… nicht nur ein runder Geburtstag, sondern auch eine sehr runde Veranstaltung.

Reibungslose Organisation, perfektes Zusammenspiel der drei an der Organisation beteiligten Vereine, spannende und hochklassige Wettkämpfe, würdige Siegerehrungen – Masterherz, was willst du mehr.
Im Nettebad war nicht nur das Personal nett, die emsigen Helfer waren immer ansprechbar und fanden für alles eine Lösung. Die Größe der Wettkampfhalle passte zur Anzahl der Teilnehmer, zusammen mit dem Ein- und Ausschwimmen im Freibad war das eine gute Lösung.
Fachkundige Kommentare und Episoden während der Wettkämpfe, die Isolde König aus 50 Jahren Masterssport zusammengetragen hat, brachten selbst mir als „altem Hasen“  noch einiges Neues.
Danke an alle Beteiligten, vom Badpersonal über die Helfer, Kampfrichter bis hin zum DSV-Mastersteam.

Dietlind Weise, TG Kitzingen

DMM verdient auf der ganzen Linie *****!
5 goldene Sterne für
- Info im Vorfeld
- Ausrichtung und Durchführung
- Pünktlichkeit
- Service
- Parkplätze
- reichlich Toiletten mit noch mehr Toilettenpapier (für die Damen wichtig)
- schönes Bad
- reibungsloser Ablauf
- Freundlichkeit bei allen, sei es Kampfrichter, Ausrichter, Personal ....
- nahtlose Übertragung  an die Daheimgebliebenen

5 Sterne auch für das Begrüßungsgeschenk (Säcke + Inhalt)

Brigitte Merten, SG Neukölln Berlin
50. Deutsche Meisterschaften der Masters „Kurze Strecken“

Zum ersten Mal fanden die Deutschen Meisterschaften der Masters „Kurze Strecken“ im schönen Nettebad in Osnabrück statt. Neben der 50m-Halle gibt es einen weitläufigen Außenbereich mit Wasserrutschen, Kinderbecken und einem 33m-Becken zum Ein- und Ausschwimmen. So stand uns Schwimmern erfreulich viel Platz zur Verfügung.

Gleichzeitig gab es ein Jubiläum zu feiern: 50 Jahre Deutsche Meisterschaften der Masters. Schon im Vorfeld gab es einige Veröffentlichungen über die Entwicklung der Mastersmeisterschaften in den letzten 50 Jahren. Aus diesem Anlass hatte sich die Fachsparte Masters einiges einfallen lassen. So bekam jeder Starter sehr zur Freude der Teilnehmer einen praktischen Stoffbeutel mit Jubiläumsaufdruck. Dieser wird sicherlich ein weiteres Erkennungsmerkmal bei internationalen Wettkämpfen sein. Am Samstagabend fand für die Kampfrichter, die langjährigen Mitarbeiter, Ausrichter-Team und erfolgreiche Masters-Schwimmer eine kleine sehr schöne Feier statt.

Die Wettkämpfe in 6 Abschnitten waren wie immer professionell organisiert und liefen dem Zeitplan gerecht ab. Ein großes Dankeschön geht an die ausrichtenden Vereine TSV Quakenbrück und VfL Osnabrück. Es wurden natürlich wie immer einige Deutsche Mastersrekorde aufgestellt. Für die Siegerehrungen stand ein extra Zelt zur Verfügung, das ausreichend Platz für die Geehrten und die klatschende Fangemeinde bot.

Die deutschen Masters sind seit Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft, daher ist die Freude groß, wenn man bei den Meisterschaften viele bekannte Gesichter sieht, zwischen den Wettkämpfen Zeit zum Klönen hat und sich gemeinsam über Erfolge freut. Dieses tolle Miteinander wollen wir uns auch in Zukunft erhalten.

Thomas Hollerbuhl, SG Westthüringen

Nun, zu den Dinos der Mastersschwimmer des DSV gehören wir zwar nicht, aber rund 20 Jahre sind die meisten Mitglieder der SG Westthüringen nun schon bei den Meisterschaften dabei. Dabei haben wir viele schöne Veranstaltungen erleben dürfen, diese  50. Meisterschaft der „Kurzen Strecken“ gehörte sicherlich zu den besonderen Erlebnissen. Die Organisation der Veranstaltung durch den VfL Osnabrück und den TSV Quakenbrück war stimmig, die Kampfrichter wie gewohnt kompetent, freundlich und engagiert, und obwohl Isolde König, Ulrike Urbaniak und all die anderen der Masterssparte im DSV einiges zu tun hatten, blieb immer Gelegenheit zu einem Plausch. Immer wieder schön sind die  Begegnungen mit den vielen Sportkameraden, die wir im Laufe der Jahre kennen und schätzen lernten und denen, die jedes Jahr dazukommen. Schade, dass die Anzeigetafeln so klein und schlecht einsehbar waren. Etwas überraschend war, dass recht wenig neue Rekorde vermeldet werden konnten, vielleicht hat das doch recht schwüle Klima in der  Halle mehr als sonst an den Kräften gezehrt. Dadurch ist auch viel Zeit draußen verbracht worden, letztlich ging man ja auch gerne zu den Siegerehrungen raus. Das Ausschwimmen im Freien, ungewohnt, aber bei dem Platzangebot entspannend. Zum Glück hat ja das Wetter  gut mitgespielt. 

Heli Houben, Blau-Weiß Bochum

hier die von mir versprochenen Zeilen:
Die diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Osnabrück standen dieses Jahr unter einem besonderen Stern, denn die Masters feierten das 50jährige Bestehen. Die Feier fand in einer Osnabrücker Tanzschule statt. Hier trafen sich die geladenen Gäste. Es wurde getrunken, gegessen, viel geredet und mit lustigen Tanzeinlagen war es ein gelungener Abend. Nochmals vielen Dank für die Einladung.
Ansonsten war es eine reibungslose Schwimmveranstaltung, alles lief wie am Schnürchen.

Violetta Schlesinger, SV Dachau

hier meine Eindrücke von der DMM in Osnabrück:

Die DMM Kurz 2018 in Osnabrück fand  in einem wunderschönen Bad statt und war sehr gut organisiert.

Super Sprecherin Isolde König mit der großartigen Idee, einige Sportler/innen beim Aufruf  des Laufs vorzustellen. Dadurch gestaltete sie die Aufrufe zu den Läufen bei längeren Strecken sehr interessant.  

Eine Praxis für Physiotherapie bot an allen drei Wettkampftagen physiotherapeutische Leistungen an. Das fand ich toll und nutzte dies sowohl während als auch nach der Meisterschaft. 

Fazit: Osnabrück war wirklich eine Reise wert. Wenn wieder dort eine DMM stattfindet, bin ich gerne wieder dabei und reise extra dafür aus Bayerns Süden an.

 

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Historie

Die Geschichte des Masterssports im DSV

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Die Fachsparte Masterssport im DSV stellt sich vor:

„Auf einer Wellenlänge“ » hier zum Download.


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