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Schwimmen Tag 3

EM Masters Kranj 2018
05.09.2018 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Internationales EM, Masterssport - Schwimmen

04.09.2018 Bericht aus dem Vorstartzelt

Regen! Und das Vorstartzelt ist wieder der Lieblingsaufenthaltsort. Wir beginnen mit 50 Läufen 200 m Brust. Da hat man genügend Zeit, so manches Gespräch zu führen und so manche Beobachtung zumachen. Wenn die „alten Männer“ in den Reihen sitzen wird dort geplaudert, da kommt einer auch mal, wenn sein Lauf schon gestartet ist, man kennt sich. Dann muss man ja auch noch mit den jungen Mädels flirten, auch in der AK 90 geht das noch, zumal die Mädels hilfreich den Arm reichen! Dann so ab AK65 herrscht absolute Ruhe im Raum; man könnte eine Stecknadel fallen hören! Da werden Hände geknetet, Muskel geklatscht aber sonst Stille. Wenn man sich konzentrieren muss, kann man ja nichts anderes tun! Sind die Männer wirklich nicht Multitasking fähig? Aber was sie auch gern tun, sich verkleiden! Da steht z.B Pumuckl neben der Schweizer Kuh.

Und dann kommen die Frauen und das Hühnerhof geschnattert geht los! Quer über alle Reihen, in allen Sprachen wird es immer lauter und lauter! Und unser Vorstartmensch schürt das Feuer und macht richtige Stimmung.

Da die Zeit sich hinzieht, habe ich auch Gelegenheit mit einigen Schwimmern der höheren Ak' s zusprechen. Es sind ein paar völlig Unbekannt dabei, obwohl man diese Jahrgänge ja alle von den DM kennt.

So z.B. Christine Comtess aus Heidelberg. Warum sie nicht an den DM teilnimmt? „Das ist mir zustressig!“ Irene Pilar von Pilchau (SSG Neptun Germering) deren Vater im Baltikum Gutsbesitzer war und die anlässlich einer Fahrt nach Tallinn im dortigen Dom ihr Familienwappen bewundern konnte,meint dazu: Vor Jahren war ich mal dabei. Und obwohl ich 15'' unter der Pflichtzeit blieb, wurde ich Drittvorletzte. Da macht es mir hier mehr Spaß! Helga Pirker aus Wien sitzt neben ihr, verfolgt interessiert unser Gespräch und sie werbe ich gleich mit einer Teilnahme an der nächsten DM LS, die nämlich in Halle stattfindet!

Bei den Männern antwortet mir Robert Blech aus Mainz (früher Mannheim), dass er gerade wieder mit Wettkämpfen angefangen hat und jetzt alle Formen testet und Hubert Brech aus der Oberpfalz arbeitet als Trainer und bekommt oft die Termine seiner Gruppe nicht mit den Terminen der DM Masters in die Reihe. Also, es gibt verschiedene Varianten der Antworten. Und wenn sie alle kommen würden, wären unsere Bäder ja auch zu klein.

Inzwischen gehen draußen die ersten Siegerehrungen über die Bühne. Gisela Gruner aus Gersdorf steht bereit, die gestern die 50 m Brust gewann. Ihr machte das schlechte Wetter überhaupt nichts aus. In Gersdorf fndet seit 50 Jahren ein Wettkampf statt, bei dem in 80% der Fälle schlechtes Wetter und die Wassertemperaturen um die 18° liegen. Da hat sie sich gleich wie zu Hause gefühlt! Dieser Wettkampf ist einer, der unter die Kategorie „Heiteres Vereinsleben“ fällt. In einem Sommerbad mit Umkleidekabinen aus den 30iger Jahren, mit einer eingeschworenen Truppe und einem super Gelage am Abend! Wer einmal dort war, kommt wieder!

Mit den Läufen über 200 m Brust endet der Vormittag und 14.00 Uhr geht es weiter mit 106 (!!!) Läufen über 50 m Freistil. Da bleibt keine Zeit, sich mit irgendetwas anderem zu beschäftigen! In reichlich anderthalb Stunden ist der Spuk vorbei. Das Kampfgericht macht seine Sache gut! Bleiben noch die 100m Rücken und die 4 x 50 Lagen Mixstaffel. Dann ist auch dieser Wettkampftag vorbei.

Eine sehr seltsame Sache haben wir dann in der Mittagspause erfahren. Annett von Rekowski und Claudia Thielemann wurden am Vortag zur Dopingkontrolle gebeten. Nun ist das an sich nicht mehr so ungewöhnlich. Aber wenn man den beiden dann ein Schreiben von der NADA Deutschland vorlegt, indem die Organisatoren aufgefordert werden, die beiden zu überprüfen, dann ist das schon sehr Eigen. Da gab es auch keine Getränke, wie es eigentlich üblich ist, die haben sich die beiden holen lassen. Dann wurden ihnen nicht nur Urinproben abgenommen, sondern auch Blut. Annett hatte heute noch eine dicke geschwollene Armbeuge - da waren offensichtlich keine Experten am Werk!

Da es noch relativ zeitig ist, fahren Ulrike und ich zu einer Kirche „ganz oben“. 18% Steigung, Straße so breit, dass wirklich nur ein Auto fahren kann und „keine Kurven gibt es nicht“ Nun, die Aussicht belohnt das Schwitzen und wir bewundern die vielen Wanderer mit noch mehr kleinen Kindern, die hier zu Fuß hinaufsteigen!

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