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Freiwasser

EM Masters Kranj 2018
13.09.2018 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Schwimmen, Masterssport - Internationales EM

Kranj, 08.09.2018

Freiwasserschwimmen!

Die Sonne scheint über Bled und die Masters sehen es mit Wohlwollen! Es ist ja eine herrliche Kulisse: Der blaue See, die Burg hoch oben, die Berge ringsherum. Man könnte jede halbe Stunde ein neues Foto machen, weil sich die Aussicht ständig ändert. Fast fühlt man sich wie bei Sissy oder Heidi. Ein bisschen nervig ist es, dass am Ufer, an der Promenade, die ganze Zeit Ober Krainer Musik u.ä. gespielt wird. Bled ist ein mondäner teurer Ort geworden, in dem das bisschen Altstadt auch noch mit Betonklötzen versehen wurde.

Ich darf heute auf einen Ponton, auf dem nichts ist. Also organisieren wir uns noch ein paar Stühle, suchen uns eine Stelle, an der sich die Entchen nicht ganz so doll verewigt haben und harren der Dinge. Die Strecke ist eigentlich gut gekennzeichnet. Da aber für die 5 km am Sonntag auch schon alles abgesteckt ist, gibt es doch immer wieder Sportler, die 50 m abdriften, ohne das von den Begleitbooten auch nur eine Reaktion erfolgt. Eine/r schwimmt vornweg und das Rudel hinterher. Nicht ganz erschließt sich mir die Sache mit den Pontons. Sie hängen zwischen den beiden Leinen des Hin – und Rückschwimmens. Man kann aber weder etwas tun, wenn Sportler nicht die Bojen umrunden, man kann auch keine Sportler anpfeifen, die falsch schwimmen. Am Anfang und am Ende jeder Welle fährt ein Boot und dazwischen – nichts!  Alle 15‘ schickt die am Ufer stehende Kirche ihren Glockenklang über den See – für uns ein Zeichen, dass eine neue Welle gestartet ist. Und zum Star des letzten Laufes gibt es sogar ein besonderes Geläut! Die Messe fängt an.  

Manche schwimmen doch tatsächlich von Anfang an Brust; bei einem der Läufe der Älteren (eine gute Idee, sie nicht am Ende, sondern in einer mittleren Welle schwimmen zu lassen) kommen drei des Weges, die schon nach den 500 m 20‘ Rückstand zu den anderen haben. Andere wiederum müssen erste einmal stoppen und sich beratschlagen, wie sie weiter schwimmen.

Inzwischen sind auch Sportler und Trainer der offenen Klasse eingetroffen. Mit dabei ist auch unsere Präsidentin. Wie hätte sich doch das Masterherz gefreut, wenn sie auch mal bei den Wettkämpfen in Kranj vorbeigeschaut hätte und diese Superstimmung erlebt hätte. Schade eigentlich.

Schade ist übrigens auch das auf den Internetseiten des DSV aus allen Bereichen „Aktuelles“ auf der ersten Seite steht – nur nicht „Aktuelles“ der Master! Warum eigentlich?

Zum Schluss: Es waren schöne Europameisterschaften, die vor allem auch durch die Herzlichkeit der Slowenen geprägt waren. Aber auch der Zusammenhalt  unter den deutschen Masters ist wieder gewachsen. Eine Veranstaltung in einem Freibad ist eben auch dazu angetan zu klönen, am Tisch gemeinsam zu feiern und bei der Siegerehrung die  Leistungen zu beklatschen. Allen Medaillengewinnern, aber auch allen anderen Sportlern herzlichen Glückwunsch zu den gezeigten Leistungen und „Auf Wiedersehen“ bei den nächste Meisterschaften.

Hier noch die Ergebnisse des Freiwasserschwimmens: » ansehen

 

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