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18. WM in Gwangju/Südkorea - Freiwasser Bericht 1

Masters-WM Gwangju 2019
11.08.2019 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Internationales WM

Dienstag, 06.08.2019
Die Freiwasserschwimmer sind unterwegs. Da sie in einer kleinen Gruppe reisen und nicht von einem Bus abgeholt werden, ist viel Eigeniniative gefragt. Auf dem Flughafen in Seoul gibt es einen ersten Eindruck von Südkorea. Als erstes steht an der Fahrkartenkauf für die Busse nach Gwangju.  Das geht schnell und reibungslos. Was dagegen nicht so reibungslos geht ist, in einem Bus auch mitfahren zu dürfen. Das sind Großraumbusse, deren Sitzplätze wie Liegeplätze genutzt werden können. Und wenn dann alle Liegeplätze belegt sind, geht nichts mehr. Aber schließlich nach mehrstündigem Warten ist auch diese Hürde genommen und die sieben Aufrechten gelangen zur Akkreditierung in Gwangjus Badewelten an. Am zentralen Busbahnhof von Gwangju stehen FINA-Mitarbeiter, es gibt einen kostenlosen Shuttle zum Bad und von dort geht es weiter mit zwei großen Taxen zum Hotel. 

Mittwoch, 07.08.2019
Wir unternehmen einen Ausflug nach Yeosu, weil wir dort für das Freiwasserschwimmen trainieren könnten. Zwei Stunden Busfahrt, 2 km mit Taxe zum Expogelände. Training Konnten wir im Schwimmbad absolvieren, im Meer Fehlanzeige. Es gab in der vergangenen Woche eine Taifun in dieser Gegend und man hatte vorsorglich alle Bojen aus dem Wasser genommen.
Weil wir nun wieder den ganzen Weg zurück hätten fahren sollen, buchten wir kurz entschlossen ein Viererzimmer in der Besetzung Peter, Friedrich, Anne, Ilona für die nächste Nacht.

Donnerstag, 08.08.2019
Mit Bus und Taxi ging es wieder ins Expogelände. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr konnten wir nun auch Meerjungfrauen spielen. Drei Bojen und das Ziel waren fertig, der Rest der Strecke wurde noch von Booten und GPS gesetzt. Nach einer erfrischenden Dusche im Zimmer ging es zur technischen Besprechung; danach zu einem gemütlichen Abendessen um dann das Lichtermeer von Yeosu zu bestaunen. Ein toller Einstieg auf den morgigen Wettkampftag.
Und hier die Ergebnisse  der ersten beiden Wettkampftage, bei denen noch allerhand Edelmetall von unseren Schwimmern aus dem Meer gefischt wurden:
Die Freiwasserschwimmer – so spricht es sich schnell bei den „Kachelschwimmern“ herum waren schon sehr erfolgreich und eiferten damit Florian Wellbrock und Co. nach:
Gold für Michael Prüfert in der AK 55; Silber für Tanja- Zewko – Engels in der AK 55, für Rainer Fritsche in der AK 65, für Peter Kalmar in der AK85, und für Ilona Radermacher, Ina Ziegler und Oliver Kusch gab es Bronze.
Die jüngsten Altersklassen sind erst am Sonntag dran.
Ilona Radermacher

Freitag, 09.08.2019
Nun geht es also los, das große Abenteuer Südkorea! Während die Wasserballer und Synchronschwimmerinnen ihre Wettkämpfe noch absolvieren oder schon fertig sind, sitzen die Wasserspringer und Schwimmer auf dem Flughafen in Frankfurt und warten auf den Start. Wie immer bei solchen Anlässen: Ein großes Hallo, schön, dass auch du wieder dabei bist!
Wir sind Masters! So können wir zwar durch die ganze Welt fliegen, aber nicht immer mehr gut laufen. Eine unserer Ältesten fährt fröhlich winkend auf so einem Flughafen Rolls -Royce an uns vorbei, der anderen nehmen ihr die Kollegen  an der Sicherheitskontrolle die Tasche total auseinander.
Dem ersten Geburtstagskind, Frank Rolle aus Magdeburg, wird ein Ständchen gesungen;  Jan Westphal von Westphal-Touristik, die seit 2001 (WM Neuseeland) unsere Reisen organisieren, zählt die Häupter seiner Lieben und siehe da, es sind alle da! 60 von den 178 Schwimmern hat er in seiner Gruppe. Pünktlich um 18.10 Uhr hebt unser Flieger ab und als  der Pilot  seine Fluggäste begrüßt, werden doch tatsächlich die Mastersschwimmer aus Deutschland, die zu den Weltmeisterschaften fliegen, noch persönlich begrüßt! Ob Jan, da dran gedreht hat? Da fühlen wir uns doch gleich wie die 2. Deutsche Nationalmannschaft. Beim Aussteigen wiederholt sich das Prozedere.
Am Flughafen erwarten unsere zwei Gruppen zwei charmante, gut sprechende Koreanerinnen. Es dauert aber schon ein Weilchen bis alle Koffer da sind, Geld getauscht ist, etwas (meiste rätselhaftes) zu Essen gekauft ist.
Vier Stunden Busfahrt liegen nun noch vor uns. Im Flieger haben die wenigsten geschlafen. Aber wenn die Kutsche gleichmäßig rumpelt..
Die, die noch hören können erfahren unterwegs viel Wissenswertes.  Der Verkehr rollt mit 120 km/h über die Autobahn, die keine einzige Baustelle hat, es gibt Mautstellen und hin und wieder „zähfließenden“ Verkehr. Wir hören etwas über den Wert der Ginsengwurzel. Wir hören, dass die Kinder 6 Jahre zusammen in die Grundschule gehen, dann noch 3 Jahre in die Mittelstufe. Bis dahin ist es Pflicht. Es schließt sich die Oberstufe an, die zum studieren berechtigt. Schon Kinder in den 3./4. Klassen nehmen Nachhilfeunterricht und kommen selten vor 18.00 Uhr nach Hause. Bei einem solchen Stress ist es nicht verwunderlich, dass ein Studium höchstes Gebot hat. Und wenn man weiß, dass es in Südkorea weit über 100 Universitäten gibt und die Eltern pro Semester einige Tausend Euros auf den Tisch legen weiß man, warum Kinder so unter Druck gesetzt werden.
Im Hotel geht alles sehr schnell. Keiner kommt noch auf den Gedanken zur Akkreditierung zu fahren. Alle wollen nur nioch Dusche, ein Bett und ein kühles Blondes. Aber was solls: Man muss ja noch den Weg zum Ramadanhotel finden, wo die Shuttlebusse abfahren; muss sich ein bisschen die Beine vertreten, in der Kaufhalle nach Kleinigkeiten zum Essen und Trinken kaufen und Abendessen. Das geschieht nun schon wieder in fröhlicher Runde. Die Freiwasserschwimmer erzählen über ihren Wettkampf, und die tolle Siegerehrung und da sie sich schon auskennen in der Gastronomie werden für vier Menschen nur 2 Portionen bestellt. Die Vier haben Mühe, die Teller zu leeren.

 

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