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Corona und die Masters - Doktoren


23.04.2020 Kategorie: Masterssport, Masterssport - Schwimmen

Man liest und hört tagtäglich von den stillen Helden der Corona – Krise. In den Reihen unserer Mastersschwimmer gibt es eine ganze Zahl von stillen Helden: Ärzte, die statt zu trainieren und an Wettkämpfen teilzunehmen, in ihrem beruflichen Umfeld aufs äußerste beansprucht sind. Einige von ihnen, die wir sonst in Badebekleidung im und am Wasser sehen, sollen hier für die Masters vorgestellt werden:

Dr. Michael Platz: Ärztlicher Direktor in Schongau.
Gefühlte 24 Stunden an sieben Tagen ist er im Dienst, muss mit Ämtern reden, sein Krankenhaus auf den Ernstfall vorbereiten. Für Spazierengehen und Radl bleibt nicht mehr viel Zeit. Und das Schwimmen ersetzen diese Sachen auch nicht.


Dr. Michael Valdieck: Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie in Bad Oeynhausen.
Er schwimmt seit 2009 wieder, 50 m und nicht mehr. Aber da ist er immer noch schneller als seine Kinder.


Dr. Barbara Gellrich: Selbständige Orthopädin.
Die sportlich erfolgreichste unter unseren Ärzten mit mehrfachen WM – und EM Titeln gekrönt. Kommt bei ihrer Tätigkeit mit den Sorgen der Menschen besonders in Berührung: Die Probleme am Bewegungsapparat wachsen in Corona Zeiten, auch Unfälle steigen, vor allem die zuhause. Gymnastik, Joga, Pilates, Hometrainer, Laufen, wenn das von den Gelenken her geht, Radfahren. Das empfiehlt sie besonders. Aber das Beste wäre natürlich Schwimmen!


Dr. Ria Hennebach: Anästhesistin im Krankenhaus Leipzig und Notärztin.
Sie will sich nicht als Heldin sehen, weil sie das macht, was sie gelernt hat und empfindet es als Glück, Arbeit zu haben. Und hat unwahrscheinlichen Respekt u.a. vor Lehrern, die das schaffen, was wir als Eltern nicht selten nur mäßig hinkriegen. In der jetzigen „Corona-Phase“ bleiben quasi fast nur noch die Notfälle oder nicht aufzuschiebenden Operationen. Sie weist auf die soziale Komponente des Sports hin. Vor allem die Älteren, die vier Bahnen schwimmen und dabei noch erzählen – die brauchen diese abgebrochenen Kontakte wieder!

Dr.Thomas Nörrenberg: Angestellter Anästhesist.
Die Ansteckungsgefahr ist auch bei Alltagsnarkosen hoch, zumal oft nicht die erforderliche Schutzkleidung bereitsteht. Er hat vor allem Bedenken bei Patienten, die künstlich beatmet worden sind und oft dann schwer Lungengeschädigt sind. Thomas hat sich aber vor allem für seine Skriptenreihe über medizinische Aspekte des Masterssport verdient gemacht und versucht, sich mit dem Fahrradergometer fit zu halten.


Dr.Ilona Radermacher: Ärztin für Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie im Krankenhaus Viersen.
Das Schwimmtraining fehlt ungemein. Es fehlt nicht nur die sportliche Betätigung, sondern auch die Geselligkeit, Training mit anderen Schwimmkameraden/-innen, mit denen jetzt nur per WhatsApp und Telefon Kontakt gehalten werden kann. Es bleibt Theraband und Zugseil, Gymnastik und Rad fahren.


Wir alle haben Probleme mit „Corona“, wir alle hoffen auf das baldige Ende dieser Krise, wir alle haben einen Wunsch: Bleibt gesund! Und danke all denen, die – wie auch die Ärzte – für uns da sind.

 

Abteilung Wettkampfsport Masters


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