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Dopingprävention

 

„Coole Erinnerungen“ an „unmenschliche“ Leistung könnten Hausding beflügeln

Schwimm-WM 2017, Budapest
12.07.2017 Kategorie: Schwimm-WM, Verband, Wasserspringen

Blick in die neue Duna Aréna von Budapest. Austragungsort der WM-Wettbewerbe im Wasserspringen und Beckenschwimmen (Foto: DSV)

Deutschlands Vorzeige-Wasserspringer Patrick Hausding will es bei den am Freitag beginnenden Weltmeisterschaften in Budapest (Ungarn) wieder wissen. Dabei wird es für ihn eine Rückkehr in jene Stadt, in der er vor sieben Jahren einen bis heute einmaligen Rekord bei Europameisterschaften aufgestellt hat.

In Budapest sprang sich der Berliner einst in den Rausch seines Lebens und ins große Rampenlicht der kontinentalen Springerszene. Getragen von einer Euphoriewelle ignorierte der Wasserspringer aufkommende Schmerzen, Zweifel und Ermüdung und sicherte sich so einen Platz in den Geschichtsbüchern seiner Sportart: Fünf Medaillen in fünf Wettkämpfen bei der EM 2010 waren und sind bis heute einmalig. Er selbst nannte diese Leistung einmal "unmenschlich".

Für die anstehende WM wäre der Rekordeuropameister wahrscheinlich schon über eine kleine Euphoriewelle glücklich, war es ihm bei der EM in Kiew (Ukraine) vor wenigen Wochen noch nicht gelungen auf dem Weltklasseniveau zu springen, das ihn konstant seit vielen Jahren auszeichnet. "Meine Anläufe waren da unterirdisch", bilanzierte Hausding nun gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID) äußerst selbstkritisch. Im Trainingslager in Rostock habe er anschließend aber die Anläufe "bis zum Erbrechen" geübt - mit Erfolg: "Alles sieht wieder stabil aus, aber ich muss es im Wettkampf zeigen."

Hausding startet bei der WM im Einzel vom Brett (1m und 3m) und im Synchronspringen vom 3m-Brett (mit Stephan Feck/Leipzig) und Turm. Sein absoluter Fokus liegt dabei auf dem Turm-Synchronspringen mit Sascha Klein (Dresden), der nach der WM seine aktive Karriere beendet. Hausding will seinem Partner, mit dem er sich seit zehn Jahren aus zehn Metern ins Wasser stürzt und mit dem er 2008 Olympia-Silber und 2013 WM-Gold gewann, einen krönenden Abschluss bescheren: "Er hätte es verdient, dass wir nochmal auf's Treppchen kommen."

Seinen WM-Auftakt wird der 28-Jährige bereits am Freitag mit dem Vorkampf vom 1m-Brett hinlegen. Gesprungen wird jedoch nicht mehr wie vor sieben Jahren bei der EM im Freien auf der Margareteninsel, sondern in der nagelneuen Duna Aréna. Trotzdem sagt Hausding: "Die Erinnerungen an damals sind cool, vielleicht helfen sie ja."

» WM-Team DSV Wasserspringen: Athletenprofile
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» Der WM-Fahrplan

 

(SID/LE)

 

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