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„Der 3-Meter-Wettkampf meines Lebens“ – Hausding gewinnt Silber!

Schwimm-WM 2017, Budapest
20.07.2017 Kategorie: Schwimm-WM, Wasserspringen, Verband

Lutz Buschkow und Patrick Hausding (Foto: DSV)

Erfolgreiches Duo: Patrick Hausding mit Heimtrainer Christoph Bohm (Foto: DSV)

Zweite WM-Medaille für Patrick Hausding! Deutschlands Ausnahmespringer liefert den nächsten Beweis seiner Extraklasse und gewinnt in Budapest zum Abschluss seines Marathonprogramms Silber vom 3m-Brett. In einem hochklassigen Wettkampf muss sich der Berliner mit bärenstarken 526,15 Punkten nur dem überragenden Chinesen Siyi Xie (547,10) geschlagen geben. Bronze sichert sich Ilia Zakharov aus Russland (505,90).

Es war ein weiterer Wettkampf auf allerhöchstem Niveau, den Patrick Hausding heute abzuliefern vermochte. Gerade in den letzten beiden Durchgängen, als Ausnahmekönner wie die beiden Olympiasieger Jack Laugher (Großbritannien) und Yuan Cao (China) patzten und ihre Medaillenchancen verspielten, bewies er eiserne Nervenstärke und beeindruckte die Kampfrichter mit Höchstschwierigkeiten bei gleichzeitig sauberer Ausführung. „Das war international der 3-Meter-Wettkampf meines Lebens. Es waren noch einmal 28 Punkte mehr als in Rio. Ich bin von Beginn an fehlerfrei gesprungen, haben meine Konstanz und Selbstsicherheit wiedergefunden“, so das überglückliche deutsche Sprungwunder.

Am Montag hatte der 28-jährige Berliner zusammen mit Sascha Klein (Dresden) bereits Bronze im Synchronspringen vom Turm gewonnen und seinem langjährigen Sprungpartner damit einen perfekten Abschied vom Leistungssport beschert. Angesichts von über 30 bei internationalen Meisterschaften gewonnenen Medaillen kaum zu glauben: Für Hausding ist es das erste Edelmetall in einem Einzelwettbewerb bei Weltmeisterschaften überhaupt.

Bemerkenswert sind auch Hausdings konditionelle Fähigkeiten. Der heutige Wettkampf markierte bereits sein fünftes Finale bei dieser WM. Noch beeindruckender ist die Bilanz seines Marathonprogramms. Neben den beiden Podestplatzierungen, stehen dem Olympia-Bronzemedaillengewinner von Rio noch zwei vierte und ein fünfter Platz zu Buche. Mehr Konstanz geht kaum!

Das hob auch Lutz Buschkow, Chefbundestrainer Wasserspringen im DSV, nach dem Wettkampf noch einmal hervor: „Wir wussten, dass wir mit seinen vielen Einsätzen hohes Risiko eingehen, da kann die Luft schon mal dünn werden. Patrick hat gezeigt, dass er belastbar und mental sehr stark ist – ich bin sehr stolz. Silber, Bronze, zweimal Vierter und einmal Fünfter – das ist sensationell. Er ist einer der vielseitigsten Springer der Welt, und er wollte die Schmach von Kiew hier wettmachen.“

Ganz spurlos sind die Wettbewerbe dann aber doch nicht an ihm vorbei gegangen: „Sieben Tagen volles Programm sind nicht ohne“, musste der Rekordeuropameister schmunzelnd zugeben.

Tina Punzel (Dresden) und Friederike Freyer (Leipzig) verpassten am heutigen Morgen im Vorkampf vom 3m-Brett den Einzug in die nächste Runde. Nach einem schweren Patzer im letzten Durchgang schied Punzel als 35. aus, Freyer belegte nach mehreren missglückten Sprüngen Rang 39. Dass es die beiden viel besser können, hatten sie im Juni in Kiew als Duo im Synchronspringen vom 3m-Brett bewiesen, als sie gemeinsam EM-Silber gewannen. Bei der WM wurden sie in dieser Disziplin am Montag neunte.

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(LE)

 

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