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Tag 2: 2 x Gold für den DSV binnen fünf Minuten

Kurzbahn-EM 2015, Netanya
03.12.2015 Kategorie: Schwimmen, Verband

Die strahlenden Sieger von heute: Paul Biedermann (li.) und Marco Koch (Fotos: DSV)

Gleich zwei Goldmedaillen fischte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) heute aus dem Becken der Kurzbahn-Europameisterschaften in Netanya (Israel) und das innerhalb von nur fünf Minuten. Verantwortliche für den Doppelpack: Paul Biedermann (200m Freistil) und Marco Koch (200m Brust), die den DSV damit im Medaillenspiegel bis fast nach ganz oben schossen. Nur Ungarn, die bisher überragende nation bei dieser EM, platziert sich unangefochten noch vor dem deutschen Team, das sich auch heute wieder in der Breite hervorragend präsentieren konnte.

Für Weltrekordler Biedermann war es der letzte Einzelstart bei einer Kurzbahn-EM, umso schöner für den Hallenser, dass er sich nun mit Gold heute und Silber gestern (400m Freistil) von dieser Bühne verabschieden darf. Wie am Vortag, so zeigte er auch heute seinen fantastischen Punch auf den letzten Bahnen und überflügelte damit den Belgier Timmers im Finish. Für den 29-Jährigen bedeutet der heutige Erfolg die insgesamt zwölfte Medaille bei einer Kurzbahn-EM und zugleich die siebte goldene. Philip Heintz schwamm das Finale über 200m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit (1:44.27), was am Ende für Platz Sieben reichte.

Ebenfalls zu neuen persönlichen Bestzeiten schwammen direkt im Anschluss Marco Koch und Christian vom Lehn über 200m Brust. Erstgenannter wurde dafür mit Gold belohnt. Mit seiner Siegerzeit von 2:00,53 markierte der Darmstädter auch einen neuen Deutschen Rekord, den Weltrekord verpasste er lediglich um 5/100 Sekunden. Gehalten wird dieser immer noch von Olympiasieger Daniel Gyurta (Ungarn), den Koch im heutigen Kampf um Gold auf den zweiten Platz verweisen konnte. Vom Lehn schlug dank seiner Klasseleistung in 2:05.32 als Sechster an.

Im Finale über 100m Rücken schwamm Jenny Mensing in 0:58,85 auf Platz acht und damit nicht mehr ganz an ihre im gestrigen Halbfinale aufgestellte Bestzeit ran. Auch die Männer waren über 100m Rücken im Einsatz, allerdings im Halbfinale, dafür mit doppelter deutscher Beteiligung. Jan-Philip Glania und Marek Ulrich präsentierten sich wieder in Top-Form, beide schwammen – wie schon im Vorlauf – persönliche Bestzeit. Für den Frankfurter Glania sprang in 0:51.09 als Sechster die nächste Finalteilnahme heraus, Ulrich verpasste dagegen in 0:51.24 (neuer Deutscher Altesrklassenrekord für 18-Jährige) knapp den Finaleinzug auf Platz elf.

Mit einer bärenstraken Vorstellung und neuer Bestzeit hatte sich gestern Marius Kusch ins Finale über 100m Schmetterling katapultiert. Heute im Finale lief es nicht ganz so gut. In 0:50.83 schmetterte der Münchner auf Rang acht, für den EM-Debütanten trotzdem eine mehr als respektable Platzierung.

Ebenfalls ihr EM-Debüt feierte Nina Kost. Sie platzierte sich im Halbfinale über 100m Freistil in 0:54,24 auf Platz 15. Für Julia Leidgebel, ebenfalls EM-Neuling, sprang im Halbfinale über 100m Lagen in 1:00,40 ein 14. Platz heraus.

Für die Vielstarterin des Tages, Alexandra Wenk, lief es ganz bitter. Sie schwamm sowohl über die 50m Schmetterling (0:25.94) als auch die 100m Lagen (0:59.93) starke Zeiten, verpasste aber jeweils das Finale nur hauchdünn als Neunte. Immerhin: Sie verbesserte ihre Bestzeit über 50m Schmetterling von heute Morgen um eine weitere Hundertstel.

Zum Abschluss stand die 4x50m Lagen mixed Staffel auf dem Programm. In der Besetzung Jan-Philip Glania, Marco Koch, Alexandra Wenk und Nina Kost schwamm das DSV-Quartett auf den fünften Platz in 1:39.32. Zu Edelmetall fehlten gerade einmal 29 Hundertstel. Gold ging an Italien, Silber an Russland, Bronze an Weißrussland.

 

Die wichtigsten Links zur Kurzbahn-EM in Netanya:

» DSV: Infos Kurzbahn-EM kompakt

» Microplustiming: Live-Timing, Startlisten, Ergebnisse

» LEN: Live-Stream

 

(RH)

 

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