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Hentke mit Weltjahresbestzeit zur WM in Budapest

DM Schwimmen 2017
17.06.2017 Kategorie: Schwimmen, Verband

Franziska Hentke (Foto: Jo Kleindl)

Der Finalblock des dritten Wettkampftages startete mit einem Kopf-an-Kopf-Finish der Frauen über 100 m Brust. Jessica Steiger (VFL Gladbeck 1921) verpasste ihren dritten Meistertitel in 1:07,95 haarscharf und musste Vanessa Grimberg (SV Region Stuttgart, 1:07.80) den Vortritt lassen. Bronze holte sich Michelle Lambert (SG Essen) in 1:09,52. „Das war persönliche Bestzeit. Darüber freue ich mich sehr. Das Rennen hat einen Riesenspaß gemacht, obwohl nicht alles rund gelaufen ist“, war die 24-Jährige überglücklich.

Über 400 m Lagen verteidigte Jacob Heidtmann (Swim-Team Stadtwerke Elmshorn) in 4:15,87 Minuten seinen Titel nicht nur erfolgreich, sondern auch souverän,. „Das ist mein dritter Meistertitel in Folge über 400 m Lagen. Die Zeit ist ganz okay für die nacholympische Saison, ich bin voll zufrieden“, resümierte der 23-Jährige. Auf den Silberrang schwamm Kevin Wedel (SG EWR Rheinhessen-Mainz) in 4:17,55. Ein enges Finish lieferten sich Ramon Klenz (Hamburger SC) und Johannes Hintze (Potsdamer SV) im Kampf um Bronze. Trotz starkem Schlussspurt Hintzes hatte Klenz am Ende in 4:21,59 und mit 28 Hundertstelsekunden Vorsprung die Nase vorn.

Anna Dietterle (Wasserfreunde Spandau 04) hatte über 100 m Freistil am Vormittag im Vorlauf die geforderte WM-Norm (U23) geknackt. Die 20-Jährige hätte im Finallauf ihre Zeit aber noch einmal verbessern müssen, um für die WM in Budapest planen zu können. In 55,28 verpasste die Berlinerin die geforderte U23-Norm jedoch und musste zudem Nina Kost (SV Nikar Heidelberg) den Vortritt lassen, die unter 55 Sekunden blieb und sich in 54,99 den Meistertitel sicherte. „Mein erster Meistertitel auf der Langbahn bedeutet mir richtig viel. Ich wäre gerne noch schneller geschwommen“, so Kost. „Dass Anna Dietterle die Norm nicht geschafft hat, finde ich schade.“ Silber teilten sich Dietterle und Reva Foos (DSW 1912 Darmstadt), die beide nach exakt 55,28 Sekunden anschlugen.

Mächtig schnell unterwegs war anschließend über 100 m Freistil der Männer Damian Wierling (SG Essen). In 48,68 schwamm der 21-Jährige zum Meistertitel und knackte überdies damit gar die WM-Norm (U23). Da ihm dies im Vorlauf jedoch nicht geglückt war, bleibt es vorerst beim WM-Ticket über die 50m-Freistil für den Essener. „Vor der Veranstaltung hätte ich nicht gedacht, dass ich so schnell sein kann. Ich habe mich im Rennen recht spät erst eingefunden, so nach 40 Metern. Ich finde es jetzt ein wenig schade, dass ich zwar die Finalnorm, nicht aber die Vorlaufnorm geknackt habe. Aber die Freude überwiegt“, so der frischgebackene Deutsche Meister. Ein enges Rennen um die beiden weiteren Podestplätze lieferten sich Marius Kusch (SG Stadtwerke München), der in 49,25 zu Silber schwamm, und Christoph Fildebrandt (SSG Saar Max Ritter), der in 49,30 Bronze gewann.

Im Finale über 200 m Schmetterling der Frauen  schwamm Franziska Hentke (SC Magdeburg) mit einer sensationellen Leistung nicht nur zu Gold, sondern in 2:06.18 auch zu einer neuen Weltjahresbestzeit. „Im Moment freue ich mich über den Titel mehr, als über die Zeit. Ich wäre gerne noch einen Ticken schneller geschwommen – aufgrund der Trainingsergebnisse dachte ich, da ist noch mehr drin“, war die 28-Jährige allerdings nicht gänzlich zufrieden. Es sollte das einzige gelöste Ticket für die WM in Budapest am dritten Wettkampftag bleiben. Mit deutlichem Abstand (2:09,57) folgte Martina van Berkel (SV Nikar Heidelberg) auf dem Silberrang, Bronze holte sich Julia Mrozinski (SGS Hamburg) in 2:10,99.

Wie schon im Vorlauf dominierte Christian Diener (Potsdamer SV) auch das Finale über 200 m Rücken. Dabei verbesserte er seine Form vom Vormittag noch einmal deutlich und holte sich in 1:57,51 den Meistertitel. „Ich bin ein bisschen langsam angegangen, glaube ich. Es hat sich viel runder angefühlt als vormittags“, analysierte Diener sein Rennen. „Dass es für die WM nicht gereicht hat, ist schade. Aber dazu hätte ich auch eine Hammer-Zeit schwimmen müssen.“ Mit mehr als zwei Sekunden Abstand schwamm Andreas Wiesner (SG Stadtwerke München) in 1:59,75 zum Vize-Titel, auf dem Bronzerang folgte Marek Ulrich (SV Halle/Saale). Nach seinen zwei Meistertiteln über die 50m und 100m Rücken hat der Hallenser damit inzwischen ein Medaillen-Triple eingeheimst.

Den Meistertitel über die 200 m Lagen bei den Frauen sicherte sich die 18-jährige Maxine Wolters (SG Bille-Hamburg) in 2:13,57 vor Franziska Weidner (SG Mittelfranken, 2:14,76) und Juliane Reinhold (SSG Leipzig, 2:15,29). „Mit der Zeit bin ich nicht zufrieden“, haderte die frischgebackene Meisterin mit ihrem Rennen. „Ich freue mich, dass ich damit gewonnen habe, aber das ist leider nicht da, wo ich sein möchte. Mein erster Titel auf der Langbahn ist aber etwas ganz Besonderes, egal, welche Zeit ich geschwommen bin.“

Zwei Altersrekorde bestimmten die letzten beiden Entscheidungen des Tages: Zunächst verbesserte Laura Riedemann (SV Halle/Saale) über 50 m Rücken ihren erst im April 2017 aufgestellten persönlichen Rekord um auf 28,25 und sicherte sich damit knapp den DM-Titel. Nur sechs Hundertstelsekunden dahinter schlug Johanna Roas (SG Stadtwerke München) als Zweite an, Nadine Laemmler (SV Nikar Heidelberg) gewann sich in 28,58 Bronze. „Ich find’s unglaublich, dass ich Deutsche Meisterin bin. Der Titel jetzt auch auf der Langbahn bedeutet mir wahnsinnig viel; das ist das was zählt.“

Den neun Jahre alten Altersrekord über die 50m Brust der Männer (aufgestellt von Marco Koch am 01.08.2008 mit 28,22) brach im letzten Finale des Tages der Potsdamer Wassili Kuhn in 28,13 Sekunden. Für einen Podestplatz reichte die Fabelzeit dem 18-Jährigen jedoch nicht. Christian vom Lehn (SG Bayer) sicherte sich den Meistertitel in 27,77, Fabian Schwingenschlögl (1. FCN Schwimmen, 27,95) und Erik Steinhagen (SG Dortmund, 28,05) Silber und Bronze. „Ich bin am Anfang der Saison zurück in meine Heimatstadt Wuppertal gewechselt und ich komme super mit dem Training und dem Trainer klar, es läuft einfach“, so vom Lehm nach seinem zweiten Meistertitel. „Die 100m Brust zu gewinnen war aber wichtiger, denn 50m ist ja keine olympische Distanz.“

Bevor die ersten Meisterentscheidungen am Nachmittag fielen, wurden zunächst drei DSV-Kaderathleten offiziell verabschiedet, die ihre aktive Karriere 2016 beendet hatten. Paul Biedermann, Steffen Deibler und Marco Di Carli wurden von DSV-Präsidentin Gabi Dörries und Chefbundestrainer Henning Lambertz in den sportlichen Ruhestand verabschiedet. Deibler brachte die Stimmungslage der drei Athleten nach einer langen, erfolgreichen Karriere wohl am besten auf den Punkt, als er erklärte, jetzt die Zeit zu genießen, „die ich vorher nicht hatte. Ich hatte hier viel Spaß, aber es macht auch viel Spaß, jetzt zuzugucken.“

Ebenfalls offiziell geehrt wurde die Nachwuchsschwimmerin des Jahres 2016, Celine Rieder. „Es ist klasse, schon in solch jungen Jahren eine Auszeichnung zu bekommen“, erklärte die 16-Jährige, „ich freue mich sehr, dass ich das dieses Jahr geworden bin“. Im Anschluss an sein Rennen über die 400m Lagen wurde auch Johannes Hintze als „Nachwuchsschwimmer des Jahres 2016“ ausgezeichnet.

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