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Krachender DM-Abschluss: Graf mit DR, auch Rieder packt WM-Qualifikation

DM Schwimmen 2017
18.06.2017 Kategorie: Schwimmen, Verband

Lisa Graf jubelt über ihren Erfolg: Titel, Deutscher Rekord und WM-Qualifikation (Foto: Jo Kleindl)

Der Finalblock des vierten und letzten Wettkampftages der Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin startete mit den 50m Freistil der Frauen, die den Zuschauern in der SSE direkt ein absolutes Herzschlagfinale bescherten. Am Ende behielt Nina Kost (SV Nikar Heidelberg) die Nase vorn und sicherte sich mit gerade einmal 4/100 Vorsprung in 25,21 Sekunden den Meistertitel. „Ich ärgere mich ziemlich über die Zeit. Ich bin vom Startblock einfach nicht gut weggekommen“, konnte sich Kost direkt nach dem Rennen noch nicht wirklich über ihren Meistertitel freuen. Anna Dietterle (Wasserfreunde Spandau 04) schlug nach 25,25 an und holte sich damit den Silberrang. Anlass zur Freude gab es zudem bei Angelina Köhler (W98 Hannover), die sich mit 25,48 nicht nur Bronze sicherte, sondern auch ihren vor erst zwei Wochen aufgestellten Jahrgangsrekord (Jg. 2000) noch einmal um 3/100 Sekunden verbesserte.

Sein WM-Ticket über die 200m Brust verpasste anschließend Marco Koch (DSW 1912 Darmstadt). Mit seinen 2:08,69 Minuten schwamm der Weltrekordler um eine knappe halbe Sekunde an der geforderten Norm (2:08,20) vorbei, sicherte sich aber seinen ersten Titel bei den 129. Deutschen Meisterschaften. „Die Zeit ist eigentlich ganz in Ordnung, mehr war heute nicht drin“, bilanzierte der „DSV-Schwimmer des Jahres 2016“ sein Rennen, mit dem er auf Platz zwei der Weltjahresbestenliste schwamm. „Durch die Umstellung auf das Kraftkonzept und andere Veränderungen bin ich im Moment einfach noch nicht schneller.“ Mit deutlichem Abstand schlug Max Pilger (SG Essen, 2:10,53) als Zweiter an, Bronze gewann Fabian Schwingenschlögl (1. FCN Schwimmen) in 2:11,39.

Ebenfalls zu einem vorderen Platz in der Weltjahresbestenliste (5.) schwamm anschließend Lisa Graf über 200m Rücken. Mit 2:07,63 gewann die Berlinerin zudem ihren zweiten DM-Titel 2017, sicherte sich ihr WM-Ticket und verbesserte die bis dato gültige Rekordmarke von Jenny Mensing (2:08,30) deutlich. „Ich habe mit dem Deutschen Rekord geliebäugelt, aber dass ich ihn soweit unterbieten würde, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet“, so die 25-Jährige. „Ich habe mich heute Vormittag richtig gut gefühlt und wusste, da ist einiges drin.“ Mensing (SC Wiesbaden 1911) schlug mit deutlichem Abstand in 2:10,37 auf dem Silberrang an, den sie sich mit Sonnele Öztürk (Wasserfreunde Spandau 04) zeitgleich teilte.

Mit 51,83 lieferte Marius Kusch (SG Stadtwerke München) über die 100m Schmetterling ein schnelles Rennen ab, für die WM-Norm (51,73) jedoch reichte es nicht ganz. Bereits am Vormittag hatte Kusch die WM-Vorlauf Norm (52,08) nur knapp verpasst (52,16). „Ich bin super happy mit der Zeit. Das war eine neue persönliche Bestleistung. Im Vorfeld habe ich Richtung Budapest geschielt und hoffe, dass es für die Lagenstaffel reicht“, erklärte der 24-Jährige. Mit deutlichem Abstand ging hinter Kusch Silber an Alexander Kunert (SV Gelnhausen, 53,07). Mit neuem Jahrgangsrekord sicherte sich Luca Nic Armbruster (SG Dortmund, Jg. 2001) die Bronzemedaille in 53,31. Dabei verbesserte der Dortmunder die 2001er Jahrgangsbestleistung von 53,64 um mehr als 3/10, die er erst vor zwei Wochen selbst aufgestellt hatte.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich im 100m Schmetterling der Frauen Aliena Schmidtke und Franziska Hentke (beide SC Magdeburg). Am Ende behielt Schmidtke die Nase mit 58,02 vorn. „Ich bin hier nur Bestzeiten geschwommen. Leider habe ich die Schallmauern nicht geknackt. Die WM-Norm war noch zu weit entfernt, aber ich freue mich über die Titel“, jubelte die 24-Jährige über ihren zweiten Meistertitel. Mit 58,56 schwamm Hentke zu Silber, Lisa Höpink (SG Essen) holte sich mit 59,61 die Bronzemedaille.

„Ich bin einfach nur überglücklich gerade. Ich habe so gehofft, dass wir alle schnell sind. Und jetzt war ich auch noch der Schnellste mit einer Hammer-Zeit für mich. Ich habe versucht, meine Stärke von den 400 Metern auszuspielen und konnte so am Ende noch an Philip Heintz vorbeiziehen“, strahlte der frischgebackene Deutsche Meister über die 200m Freistil, Poul Zellmann (SG Essen) nach seinem meisterlichen Rennen, welches er in 1:47,14 für sich entschieden hatte. Clemens Rapp (Neckarsulmer Sport-Union, 1:47,85) und Philip Heintz (SV Nikar Heidelberg, 1:47,93) schwammen auf den Silber- und Bronzerang.

Die letzte Meisterentscheidung dieser DM fiel über die 800m Freistil der Frauen. Sarah Köhler (SG Frankfurt) schwamm in 8:29,97 zum Meistertitel, war allerdings überhaupt nicht zufrieden, da sie die WM-Norm in der offenen Klasse verpasste (8:25,55): „Das war kein gutes Rennen“, so die Frankfurterin. Umso größer war die Freude bei Vize-Meisterin Celine Rieder (SSG Saar Max Ritter). Das Nachwuchstalent hatte mit ihren 8:33,03 die U23-WM-Norm geknackt und sich damit ihr Ticket für Budapest gesichert. Julia Hassler (SV Nikar Heidelberg) schwamm mit 8:37,05 auf den Bronzerang.

Auch am letzten Wettkampftag nahm der DSV noch einmal zwei offizielle Ehrungen vor. So wurden Alexandra Wenk und Marco Koch als „DSV-Schwimmer des Jahres 2016“ ausgezeichnet.

Mit zwei weiteren „Normknackern“ vor einer tollen Zuschauerkulisse ging ein spannender letzter Wettkampftag der 129. Deutschen Meisterschaften zu Ende. Damit liegt der Fokus ab sofort auf den in einem knappen Monat, am 14. Juli 2017, in Budapest (Ungarn) beginnenden 17. FINA Weltmeisterschaften.

 

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