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Heintz mit zweitem Sieg bei Weltrekordfestival, Silber und DR für Köhler, Bronze für Laemmler

FINA Weltcup in Berlin
07.08.2017 Kategorie: Schwimmen, Verband

Sarah Köhler (Foto: Picture Alliance)

Was für ein Spektakel am zweiten Tag des FINA Weltcups in Berlin! Den Zuschauern in der SSE wurden heute nicht nur zwei neue Weltrekorde geboten, auch das Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) konnte insgesamt dreimal erfolgreich in den Medaillenkampf eingreifen.

Mit einem lauteren Kracher hätte der heutige Finalabschnitt nicht beginnen können: Weltrekord durch Katinka Hosszu (Ungarn) über 100m Lagen! In 56.51 Sekunden verbesserte die „Iron Lady“ ihre eigene Bestmarke aus dem Jahr 2015 um 16/100 Sekunden und verwies damit Sarah Sjöström (Schweden, 57.30) und Alia Atkinson (Jamaika, 58.12) auf die weiteren Medaillenplätze. Fand das erste Finale des Abends noch ohne deutsche Beteiligung statt, änderte sich dies direkt danach.

Denn über 200m Schmetterling der Männer ging Philip Heintz auf Medaillenjagd. Er hatte gestern über 200m Lagen Gold gewonnen. Leider klappte es mit Edelmetall Nummer zwei zunächst nicht. In 1:53.15 Minuten blieb dem Heidelberger nur der undankbare vierte Rang. Den Sieg schnappte sich Weltmeister Chad Le Clos aus Südafrika (1:49.08), der den US-Amerikaner Tom Shields (1:49.26) gerade noch in die Schranken weisen konnte. Shields hatte auf den ersten drei Bahnen das Feld angeführt und lag bis dahin sogar auf Weltrekordkurs. Bronze ging an Masayuki Unemoto aus Japan (1:52.80).

Anschließend lieferte Katinka Hosszu den x-ten Beweis dafür, dass sie ihren Spitznamen zurecht trägt. Kaum hatte sie nach ihrem Weltrekord das Becken verlassen, da stand sie auch schon wieder auf dem Startblock, diesmal über 200m Rücken und natürlich nicht, um auszuschwimmen. Ganz im Gegenteil! Wie es sich für die Ausnahmesportlerin aus Ungarn gehört, gewann sie auch dieses Rennen (2:00.37) in einer starken Zeit. Emily Seebohm aus Australien (2:00.65) folgte knapp dahinter. Bronze und damit das erste deutsche Edelmetall des Tages schnappte sich Nadine Laemmler (2:05.41), die für Heidelberg startet und in den USA an University of Missouri studiert und trainiert. Fünfte wurde Jenny Mensing (Wiesbaden, 2:06.34), Achte Nachwuchstalent Maya Tobehn vom Berliner TSC in 2:09.30.

Die nächste Weltrekordjagd folgte über 50m Freistil der Frauen. Hier hatte erst am Wochenende Superstar Sarah Sjöström beim Weltcup-Auftakt in Moskau in neuer Weltrekordzeit gewonnen (23,10). Diese Zeit wollte sie in Berlin noch einmal verbessern, was ihr auch eindrucksvoll gelang (23,00). Allerdings war sie damit nicht die Schnellste. Denn Ranomi Kromowidjojo aus den Niederlanden blieb als erste Frau unter der 23-Sekunden-Marke und schnappte sich in 22.93 Sieg und Weltrekord! Bronze gewann die Australierin Cate Campbell (23.62).

Ganz nach dem Motto „aller guten Dinge sind drei“ gewann Katinka Hosszu anschließend noch ihre dritte Goldmedaille des Tages. In 55.86 siegte sie im Finale über 100m Schmetterling vor Ilaria Bianchi aus Italien (56.42) und Kimberly Buys aus Belgien (56.44). Die beiden Magdeburgerinnen Aliena Schmidtke (57.33) und Franziska Hentke (58.01) belegten die Plätze fünf und sechs.

Christian Diener hatte gestern über 200m Rücken Bronze gewonnen, über die halbe Distanz wurde er heute Sechster (50.91). Zum Sprung auf das Podium fehlten ihm lediglich 21/100 Sekunden. Die Medaillen fischten Radoslaw Kawecki (Polen, 49.97), Masaki Kaneko (Japan, 50.29) und Pavel Sankovich (Weißrussland, 50.70) aus dem Becken.

Über 400m Freistil zeigte Sarah Köhler heute auf beeindruckende Art und Weise, dass ihre verpasste WM-Qualifikation im Juni nur ein Ausrutscher war. Mit neuem Deutschen Rekord gewann die Frankfurterin, die in Heidelberg trainiert, in 4:01.03 Silber hinter der Spanierin Mireia Belmonte (3:57.79). Bronze ging an Mikkayla Sheridan aus Australien (4:03.90). Isabel Gose (Potsdam), die sich in der Vorbereitung auf die Junioren-Weltmeisterschaften (JWM) befindet, wurde in guten 4:10.01 Siebte. Köhler verbesserte die uralte nationale Bestmarke von Astrid Strauß (4:02,05) aus dem Jahr 1987 um mehr als eine Sekunde!

Gleich mit dreifacher deutscher Beteiligung fand der schnellste Lauf über 400m Lagen der Männer statt. Hier hatte Philip Heintz dann doch noch seinen großen Auftritt. In 4:05.16 ließ der Heidelberger die Konkurrenz hinter sich. Silber schnappte sich in 4:05.73 der Italiener Federico Turrini, Bronze Ayrton Sweeney aus Südafrika 4:06.72. Knapp an der Medaille vorbei schwamm Jacob Heidtmann (Elmshorn, 4:07.20) als Vierter. JWM-Teilnehmer Johannes Hintze (Potsdam) wurde in der Endabrechnung Neunter (4:14.77).

Die weiteren Siege gingen auf die Konten von Cameron van der Burgh (Südafrika, 25.49, 50m Brust Männer), Dominik Kozma (Ungarn, 1:41.03, 200m Freistil Männer) und Alia Atkinson (Jamaika, 1:03.16, 100m Brust Frauen).

Wie schon gestern so sorgten auch heute wieder die Staffeln für den spannenden Abschluss eines sehr ereignisreichen Tages. Über 4x50m Freistil Mixed siegten die Niederlande (1:28.70) vor Polen (1:30.78) und Australien (1:30.83). Die DSV-Staffel mit Damian Wierling (Essen), Marius Kusch (München), Angelina Köhler (Hannover) und Aliena Schmidtke wurde in 1:31.48 Fünfte.

Weiter geht’s in der FINA-Weltcupserie bereits am Donnerstag im niederländischen Eindhoven (10./11. August).

» Veranstaltungswebseite Weltcup Berlin
» Startlisten/Ergebnisse Weltcup Berlin

 

(LE)

 

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