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Kuchen für Toussaint und Silber für Wellbrock

FINA Swimming World Cup 2019
11.10.2019 Kategorie: Schwimmen, Verband

Copyright: Jo Kleindl

Zum Auftakt der fünften Station des FINA Swimming World Cups in Berlin lieferten die internationalen Top-Stars und auch der deutsche Weltmeister Florian Wellbrock schnelle Zeiten ab und setzten dabei unübersehbare Ausrufezeichen in Richtung Tokio 2020.

Den Anfang machten die Damen über 400m Freistil, über die sich die Tschechin Barbora Seemanova den Sieg in 4:10,06 Minuten holte.

Im Finale über 400m Freistil der Männer lieferten sich der Litauer Danas Rapsys und der deutsche Weltmeister Florian Wellbrock ein spannendes Rennen. Rapsys setze sich am Ende in 3:47,65 Minuten knapp vor Florian (3:48,98) durch. Florian sagte hinterher zu seinem Rennen: „Natürlich wäre es schön gewesen, das Rennen hier vor heimischem Publikum zu gewinnen, aber ich glaube, wenn man gegen Danas Rapsys über 400m Kraul verliert, ist das keine Schande. Auch auf die nächsten Tage freue ich mich. Erstmal war ich auf die 400m Kraul fokussiert, die 1500 Meter machen natürlich immer Spaß, gerade hier in Berlin. Das ist ein schnelles Becken, man muss schauen was da morgen geht.“ Am Samstagmorgen schwimmt der Magdeburger übrigens noch den Vorlauf über 200m Schmetterling, „um etwas zu tun zu haben“ vor seinem Marathonrennen am Nachmittag.

Weiter ging es mit den Sprinterinnen über die Rückenstrecke. Die Niederländerin Kira Toussaint schnappte sich mit neuem Landesrekord die Goldmedaille über 50m Rücken in 27,49 Sekunden. „Ich konnte die Zeit kaum fassen, als ich sie gesehen habe. Ich bin super happy damit“, jubelte die Erstplatzierte. Und freute sich außerdem über eine gewonnene Wette gegen Ranomi Kromowidjojo. Die Landsfrau und dreimalige Olympiasiegerin, die in dem Rennen Dritte wurde (28,48), schuldet ihr jetzt einen Kuchen.

Über 200m Rücken der Männer konnte der elegante und ruhige Schwimmstil von Ryosuke Irie (JPN) bewundert werden. Manche vergleichen ihn ja mit der deutschen Rückenlegende Roland Matthes. Mit deutlichem Vorsprung siegte der WM-Fünfte in 1:56,46 Minuten. Deutsches Nachwuchstalent Lukas Märtens (SC Magdeburg) wurde in diesem Rennen in 2:00,61 Minuten Sechster, der 18-Jährige war zu dieser Saison gerade erst in die Trainingsgruppe von Florian Wellbrock gewechselt.

Spannend bis zum letzten Meter wurde es über 200m Schmetterling der Damen. Die Ungarin Zsuzsanna Jakabos machte ihrer Landsfrau Katinka Hosszu das Siegen ungewohnt schwer. Am Ende konnte sich die Iron Lady mit nur 17 Hundertstelsekunden in 2:09,13 durchsetzen und setzte damit ihre Siegesserie bei den Weltcups mit dem 297. Erfolg fort. Glücklich mit der Medaille sei sie zwar, aber nicht mit der Zeit, räumte Hosszu ein. Sie will noch besser werden im Laufe des Wochenendes – und hofft natürlich, dass sie die 300 Weltcup-Siege in Berlin knacken wird.

Die ungarische Siegesserie ging anschließend direkt weiter. Mit einem starken Endspurt gewann der Youngster Kristof Milak in 51,78 über 100m Schmetterling der Männer. Der deutsche Vizemeister Ramon Klenz (SG Neukölln Berlin) landete in 53,06 auf dem 5. Platz.

Über 200m Brust der Damen gab es einen Doppelsieg für Spanien. Die Goldmedaille sicherte sich Jessica Vall Montero in 2:27,14 Minuten, vor Marina Garcia Urzainqui (2:27,82).

Anschließend setzte Arno Kamminga (NED) seinen erstaunlichen Siegeszug fort. In schnellen 59,15 Sekunden holte sich der erst 23-Jährige einen weiteren Erfolg über 100m Brust. „Es war ein tolles Rennen, die Zeit war fast genauso wie letzten Wochenende - ich bin glücklich mit dem Ergebnis“, erzählte er anschließend. Dass er als Führender der Wertung für den europäischen Cluster 50.000 Dollar extra verdienen kann, macht ihm offenbar keinen Druck. „Ich bin hier, um schnell zu schwimmen - das Geld wäre ein netter Bonus.“

 

Zum Abschluss des Tages erwarteten die Zuschauer noch einmal zwei Sprintstrecken. Über 50m Freistil setzte sich überraschend deutlich die Schwedin Michelle Coleman in neuer persönlicher Bestzeit von 24,26 Sekunden durch. Dabei verwies sie die Sprintköniginnen Ranomi Kromowidjojo (NED) in 24,65 und die Australierin Cate Campbell (24,87) auf die Plätze zwei und drei.

Abschließend gingen die schnellsten Männer ins Wasser. Der Weltcup Führende Vladimir Morozov holte sich erneut den Sieg über 50m Freistil. Mit beeindruckend schnellen letzten Metern setzte sich der Russe in 21,55 Sekunden durch und baute so den Abstand zu seinen Punkteverfolgern weiter aus.

 

Alle Ergebnisse im Überblick findet man hier

Tickets und Informationen zum Weltcup auf: www.swcberlin.de

 

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