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Angelina Köhler und Anna Elendt gewinnen Gold beim Weltcup

FINA Swimming World Cup 2019
13.10.2019 Kategorie: Schwimmen, Verband

© Jo Kleindl

Auch im letzten Finalabschnitt des Berliner Weltcups zeigten die internationalen und nationalen Top-Athleten, wie schnell das Berliner Schwimmbecken an der Landsberger Allee ist.

Den Anfang machten die Männer über 400m Lagen. Der Japaner Yuki Ikari setzte sich auf der Bruststrecke gegen seine Konkurrenz durch und sicherte sich die Goldmedaille in 4:13,87 Minuten und damit seinen ersten Sieg in Berlin. Hinter ihm schlug David Verraszto (HUN) nach 4:16,04 an die Matte. Dritter auf dem Podium wurde Jeremy Desplanches (SUI) mit einer Zeit von 4:16,93. Ramon Klenz sicherte sich mit seinem letzten Weltcup-Rennen Platz 7.

Eine starke Performance lieferte Maddy Gough aus Australien über die 800m Freistil der Damen ab. Schon früh konnte sie sich vom Rest des Feldes absetzen und siegte in 8:34,98 vor Jimena Perez Blanco (ESP) und Diana Duraes (POR).

Für die Überraschung des Abends sorgte die junge Angelina Köhler (Hannover 96) über 100m Schmetterling. In 58,83 Sekunden holte sie sich die Goldmedaille und ließ die starke Konkurrenz hinter sich. „Ich habe mir das Rennen gut eingeteilt. Meine zweite Bahn ist viel, viel stärker als meine Erste und deswegen habe ich mich nicht verwirren lassen von den anderen, die schneller angegangen sind. Ich wusste, ok, ich muss die zweite Bahn schnell schwimmen, das ist meine Stärke und so habe ich es auch gemacht.“, erzählt sie selbstbewusst nach dem Rennen. 

Doch mit ihrem Sieg blieb sie nicht die einzige deutsche Athletin auf dem Podest. In 59,12 landete Aliena Schmidtke (SC Magdeburg) auf dem Bronzerang. Zwischen die beiden konnte sich nur Zsuzsanna Jakabos (HUN) auf Platz zwei setzen. „Das gibt auf jeden Fall wieder Selbstbewusstsein, das ist sehr wichtig, vor allem mitten in einer Olympiasaison und macht natürlich Spaß.“, freut sich Angelina nach ihrem Rennen.

Weiter ging es mit den männlichen Sprintstars über 50m Schmetterling. Der viel beäugte Michael Andrew (USA), der mit seinem ungewöhnlichen und hochintensiven Sprinttraining von sich reden macht, setzte sich durch und lieferte in 23,22 ein starkes Rennen ab.

Im anschließenden 200m Rücken Rennen der Frauen musste sich erstmals bei diesem Weltcup Kira Toussaint (NED) mit der Bronzemedaille über eine Rückenstrecke zufriedengeben. Gold holte sich die Kanadierin Taylor Ruck in starken 2:08,21. Nadine Laemmler (Neckarsulmer Sport-Union) lieferte ebenfalls eine gute Leistung ab und holte sich in 2:12,92 Rang fünf.

Rückenspezialist Ryosuke Irie (JPN) ließ sich auch über 100m Rücken einen souveränen Sieg nicht nehmen und distanzierte die Konkurrenz in 53,26.

Weiter ging es mit dem nächsten Kracher aus deutscher Sicht. Die junge Nachwuchshoffnung Anna Elendt (DSW 1921 Darmstadt) gewann unter tosendem Applaus von den Zuschauerrängen ihre erste Goldmedaille bei einem Weltcup und freute sich über ihre Zeit von 31,27: „Es ist einfach nur super, ich hätte niemals damit gerechnet, dass ich jetzt gewinne. Vor allem nach meinem Trainingslager habe ich nicht gedacht, dass ich jetzt nochmal so schnell bin, fast so schnell wie bei den Deutschen Meisterschaften. Es ist einfach nur super gelaufen.“, berichtet die völlig überwältigte Athletin nach ihrem Sieg.

Der Favoritenrolle über die Bruststrecken machte der Niederländer Arno Kamminga wieder einmal alle Ehre. In schnellen 2:09,03 ließ er den Japaner Ippei Watanabe (2:09,86) und den Chinesen Ruixuan Zhang (2:09,89) hinter sich und machte das Brust-Triple in Berlin komplett.

Von vorne weg sicherte sich Cate Campbell (Australien) das 100m Freistil Rennen der Damen. Bereits nach 50 Metern hatte sie einen deutlichen Vorsprung herausgeschwommen, den sie bis ins Ziel in sehr starken 52,51 retten konnte. Damit war sie eine halbe Sekunde schneller, als bei ihrem Sieg in Budapest.

Die zweite Goldmedaille an diesem Wochenende hole sich der Litauer Danas Rapsys über 200m Freistil und bewies damit erneut seine Stärke über die Freistilstrecken. Mit 1:45,87 sorgte er wieder einmal für eine Kracher-Zeit und setzte ein Ausrufezeichen in Richtung Tokio 2020. Lukas Märtens (SC Magdeburg) lieferte ebenfalls ein tolles Rennen ab und holte sich in 1:49,51 Rang sechs.

Das letzte Einzelrennen des diesjährigen Weltcups gebührte der Iron Lady aus Ungarn. Katinka Hosszu holte sich zum vierten Mal Gold in Berlin und weitete ihren Vorsprung in der Gesamt-Weltcup Führung weiter aus. Auf den letzten Metern sicherte sie sich über 200m Lagen den Sieg in 2:10,38 und bleibt auf diese Strecke weiterhin ungeschlagen.

Als letzte Station im europäischen Cluster wurden in Berlin auch die Cluster-Sieger gekürt und mit 50.000 USD Prämie belohnt. Überraschend setzte sich Cate Campbell (AUS) noch vor Katinka Hosszuauf Platz eins in der Wertung der Damen. Bei den Herren machte Arno Kamminga (NED) das Rennen und sicherte sich ebenfalls die heißbegehrte Prämie.

Für die Athleten geht am 01. November in Kazan (RUS) weiter mit der nächsten Station, bevor der Weltcup am darauffolgenden Wochenende in Doha mit der letzten Station in diesem Jahr sein Ende findet.

 

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