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Marius Kusch gewinnt Gold bei der Kurzbahn-EM in Glasgow

Schwimmen
05.12.2019 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Am zweiten Tag der Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow konnte das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gleich zweimal lautstark über Erfolge jubeln. Für den Höhepunkt des Abends sorgte Marius Kusch im Finale über 100m Schmetterling. Von vorne weg bestimmte der 26-Jährige das Rennen und konnte den Vorsprung souverän bis ins Ziel halten. In einer tollen neuen Bestzeit von 49,06 Sekunden unterbot er nicht nur den 10 Jahre alten deutschen Rekord von Steffen Deibler, sondern holte souverän den Europameistertitel vor dem Russen Mikhail Vekovishchev (49,53) und dem Polen Marcin Cieslak (49,75). „Für mich geht mit diesem Sieg ein Kindheitstraum in Erfüllung. Früher habe ich immer Steffen Deibler zugeschaut - und jetzt habe ich es selbst geschafft", jubelte der Athlet von der SG Essen.


Nach dem Anschlag hatte er dem DSV-Team zugejubelt und seinen extra angereisten Eltern Handküsschen zugeworfen. „Meinen Papa mit der deutschen Fahne jubeln zu sehen, das ist ein Bild, das mich glücklich macht“, erzählte Kusch. „Ich erinnere mich, letztes Jahr hier die 100m Schmetterling auf der Langbahn geschwommen zu sein – ich habe es nicht in das EM-Finale geschafft und das war hart für mich. Deswegen war es jetzt umso schöner zurückzukommen und diese Revanche zu haben. Ich habe speziell an der Unterwasserphase sehr, sehr hart gearbeitet und das hat sich heute Abend ausgezahlt. Es ist super schön, aber es steckt auch viel harte und strukturierte Arbeit dahinter. Nun werde ich den Dezember auch komplett durchtrainieren in der Hoffnung, dass dann im Januar auch direkt die Olympia-Qualifikation klappt für Tokio." Das Jahr 2019, das mit dem Studienabschluss für Finanz- und Verwaltungswesen begann, fand in Schottland aber schon mal einen grandiosen Abschluss.


Zuvor hatte Marco Koch das deutsche Team bereits die zweite EM-Medaille gesichert. In 2:02,87 Minuten holte der 29-Jährige von der SG Frankfurt in einem fantastischen Endspurt Bronze und lag nur sieben Hundertstelsekunden hinter dem Zweitplatzierten Eric Persson (SWE). Gold ging an Niederländer Arno Kamminga (2:02,36).


„Schön, dass es eine Medaille geworden ist“, sagte Koch. „Aber man merkt, dass die Erholung noch etwas fehlt. Denn wenn ich nicht komplett ausgeruht bin, fehlen halt bei jeder Wende ein paar Zentimeter und das summiert sich dann auf der Kurzbahn. Ich hoffe nun aber, dass die Olympia-Quali gleich im Januar klappt.“ Auf die Teilnahme an seinen dritten Olympischen Spielen hat der frühere Welt- und Europameister die gesamte Saisonplanung ausgerichtet.


Im Halbfinale über 100m Freistil präsentierten sich auch unsere Damen hervorragend. Annika Bruhn schwamm in 53,11 Sekunden persönliche Bestzeit, als Neunte verpasste sie damit das erste internationale Einzelfinale nur knapp. Lisa Höpink wurde in tollen 53,44 Zwölfte.


Christian Diener zeigte über 100m Rücken, dass nach Silber über die doppelte Distanz zum Auftakt auch auf der kürzeren Distanz mit ihm zu rechnen ist. In starken 50,08 qualifizierte er sich als Zweiter für das morgige Finale. Ole Braunschweig schwamm in 50,75 zwar neue Bestzeit, verpasste als Zehnter aber nur knapp den Endlauf. „Das ist echt schade für Ole, ich hätte es ihm gegönnt“, betonte Diener die gute Stimmung im DSV-Team.


Auch Zoe Vogelmann wurde in ihrem ersten Halbfinale bei einer Europameisterschaft Zehnte und verfehlte in 1:00,11 nur ganz knapp ihre persönliche Bestzeit.


Über 800m Freistil war Lea Boy für die deutsche Mannschaft im Wasser. In 8:22,04 konnte sie nicht ganz an ihre Vorlaufzeit anknüpfen und wurde Siebte.


Nachdem sich Aliena Schmidtke direkt zu Beginn der Endläufe im Halbfinale über 50m Schmetterling für das Finale qualifiziert hatte, steigerte sie sich dort erneut und wurde in einem knappen Rennen in 25,75 Sekunden Achte.


In der Besetzung Ole Braunschweig, Christian vom Lehn, Aliena Schmidtke und Jessica Felsner sprang das DSV-Team im letzten Finale über 4x50m Lagen ins Wasser. Die vier Athleten konnten sich zum Vorlauf noch auf 1:39,25 verbessern, mussten sich jedoch mit dem 8. Platz zufriedengeben. Die Staffel aus Russland stellte derzeit in 1:36,22 einen neuen Weltrekord auf.


Alle Ergebnisse der Kurzbahn-EM und den Livestream finden Sie hier.

 

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