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Annika Bruhn sorgt für den nächsten Rekord bei der Kurzbahn-EM

Schwimmen
07.12.2019 Kategorie: Schwimmen, Verband

©Jo Kleindl

Bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Glasgow gab es am Samstag zwar keine Medaille für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), aber dafür einen deutschen Rekord und viele Bestzeiten, die für zufriedene Gesichter sorgen.

Aber der Reihe nach: Marius Kusch, der bereits am Donnerstag die erste Goldmedaille über 100m Schmetterling sichern konnte, begann den Finalabschnitt aus deutscher Sicht. Im Halbfinale über 50m Schmetterling qualifizierte sich der 26-Jährige in 22,56 Sekunden als Fünftschnellster für das später stattfindende Finale. Viel Zeit zum Ausruhen blieb dem Athleten der SG Essen nicht. Mit nur einem Finale Pause trat Kusch auch im nächsten Halbfinale über 100m Freistil für Deutschland an. Mit 46,98 blieb er erstmals unter 47 Sekunden, musste sich trotz persönlicher Bestzeit aber mit Platz zehn zufriedengeben. Im später stattfindenden 50m-Schmetterling-Finale schwamm Kusch in 22,65 auf Platz acht. Doch der Europameister nahm‘s sportlich: „Ich weiß nicht genau, was schiefgelaufen ist, aber es ist das fünfte Rennen heute und das passt schon. Es war viel, aber das muss man üben, das gehört dazu. Ich bin zufrieden, wie die EM für mich gelaufen ist.“

Anschließend ging die 16-jährige Zoe Vogelmann über 200m Lagen an den Start. Für Vogelmann war es das erste Finale auf großer internationaler Bühne und sie stand den Großen kaum nach. Über die ersten beiden Bahnen schwamm sie sogar als Zweitplatzierte im Windschatten von „Iron Lady“ Katinka Hosszu, die in 2:04,68 mit großem Abstand gewann und damit zum 65. Mal in Folge auf ihrer Paradestrecke bei wichtigen internationalen Rennen unbesiegt blieb. Die unglaubliche Siegesserie hält jetzt schon seit 2013. Vogelmann schlug als Siebte in starken 2:08,95 an und konnte damit ihre Zeit vom Vormittag um fast eine ganze Sekunde verbessern: „Ich konnte meinen Rekord noch mal ein bisschen steigern, das ist super. Ich bin happy, dass ich in diesem Finale stehen konnte, und obwohl ich jetzt hier mit den Großen schwimme, trotzdem meine Leistung abrufen kann. Es war eine super tolle Erfahrung und ich nehme so viel Positives mit. Das macht Lust auf mehr.“, freute sich die Heidelbergerin nach ihrem Erfolg.

Als nächstes ging Philip Heintz, der gestern die Bronzemedaille über 200m Lagen sichern konnte, im Halbfinale der halben Distanz an den Start. Nach 52,41 Sekunden schlug er in einem sehr engen Feld als insgesamt Zwölfter an. Zwischen dem ersten und dem zwölften Platz lagen nur 95 Hundertstel.

Im folgenden Finale durften die deutschen Fans auf der vollen Tribüne gleich zweimal laut jubeln, als erst Annika Bruhn und dann Isabel Gose auf die Startbrücke traten. Nebeneinander starteten sie auf den Bahnen eins und zwei mit dem Ziel Top-Platzierung, und es war Annika Bruhn, die das internationale Feld über fast die gesamte Distanz anführte. Erst auf den letzten Metern zogen Femke Heemskerk (NED), Frederica Pellegrini (ITA) und die erst 18-jährige Überraschungssiegerin Freya Anderson (GBR) an ihr vorbei. „Ich ärgere mich total. Ich war so lange mit vorne, aber die letzten 50 Meter waren dann einfach zu hart. Aber ich bin schon wieder eine Sekunde schneller geschwommen und das ist schon krass. So langsam weiß ich, wie ich die 200 Meter schwimmen muss und es geht auf jeden Fall vorwärts“, erzählte Bruhn mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach dem Rennen. Der vierte Platz ist zwar knapp am Podest vorbei, aber mit 1:53,48 brach Bruhn den deutschen Rekord von Silke Lippok aus dem Jahr 2010. Isabel Gose landet auf einem starken sechsten Platz (1:54,87) und greift am Sonntag noch auf den 400m an.

Im nächsten Halbfinale waren erneut gleich zwei deutsche Frauen am Start. Angelina Köhler, Schnellste im ersten Lauf, schwamm sich in 57,03 Sekunden beherzt in das Finale über 100m Schmetterling, das am letzten Tag der Kurzbahn-EM in Glasgow stattfinden wird. Lisa Höpink hingegen verpasste den Finaleinzug in starken 57,41 und damit Platz neun denkbar knapp. „Wenn ich die Wenden etwas besser hinbekomme, kann ich auch wieder unter 57 kommen“, meinte Köhler. 

Zu guter Letzt sprang die deutsche 4x50m Freistil Mixed Staffel in der Besetzung Artem Selin, Damian Wierling, Lisa Höpink und Jessica Felsner in das 25m-Becken der Tollcross Arena. In 1:31,49 Minuten sichert sich das Quartett den sechsten Platz. Gold holt das russische Team, das in 1:28,31 einen Europarekord einstellte.

 

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