Schwimmabzeichen

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Hier finden Sie eine Übersicht der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) angebotenen offiziellen Schwimmabzeichen, wie zum Beispiel dem Frühschwimmer-Abzeichen "Seepferdchen", sowie deren Leistungsanforderungen.

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80 Prozent der Kaderathlet*innen dafür: DSV fordert schnellere Olympia-Verschiebung

Brief an alle Mitglieder
23.03.2020 Kategorie: Schwimmen, Wasserspringen, Breiten-, Freizeit- & Gesundheitssport, Verband, Synchronschwimmen, Masterssport, Wasserball

Liebe Schwimmsportfreund*innen, liebe Mitglieder,

wir alle haben in diesen Tagen mit den Auswirkungen des Coronavirus‘ zu kämpfen: als Gesellschaft, als Familie, als Individuen. Und natürlich auch als Verband und in den Vereinen. Wir stehen mit dieser gefährlichen Virus-Pandemie, die sich gerade so schnell in alle Ecken dieser Welt ausbreitet, vor einer beispiellosen Herausforderung. Und wenn wir die aktuellen Bilder aus Italien sehen, löst das in uns allen Bestürzung aus, gefolgt von einer tiefen Nachdenklichkeit, denn es wird Verluste in allen Bereichen geben und die Welt wird nach dieser Krise anders sein, als wir sie bisher kannten. Doch genau deshalb müssen und wollen wir uns den aktuellen Herausforderungen aktiv stellen.

Die Entwicklung verläuft gerade sehr dynamisch, täglich sind neue Bewertungen vorzunehmen. Hielten manche die Absage der DSV-Mitgliederversammlung am 07. März für vorschnell, lobten andere den Weitblick. Ähnlich war es bei der kurzfristig nötigen Verschiebung von Wettkämpfen. Das Meinungsspektrum war, ist und wird breit bleiben - und das ist auch gut so.

An der Spitze eines so großen Verbandes gilt es jetzt erst recht, Verantwortung zu übernehmen und Euch ein hilfsbereiter Partner zu sein, um den Herausforderungen dieser Krise entsprechend begegnen zu können. Als ersten Schritt haben wir dafür die DSV-Taskforce eingerichtet, die sich fortan regelmäßig mit den aus der Pandemie entstehenden Fragen auseinandersetzt und Entscheidungen mit weiteren Experten aus einem DSV-internen und einem externen Gremienkreis abstimmt.

Der Taskforce gehören an:
-    für den Vorstand und die Geschäftsführung: Uwe Brinkmann, Thomas Kurschilgen
-    die verantwortlichen Bundestrainer aus den olympischen Sportarten (Schwimmen: Hannes Vitense; Wasserball: Hagen Stamm; Wasserspringen: Lutz Buschkow)
-    ein Vertreter der medizinischen Leitung (Prof. Dr. Alexander Beck) der olympischen Sportarten
-    in Fragen der Kommunikation die Spezialisten der Agentur Rough Water& GmbH (RW&)

Den internen Gremienkreis bildet der Vorstand und das Präsidium (Sprecher der Länderfachkonferenzen, die Leiter der Abteilungen Wettkampfsport), Experten von RW& sowie die verantwortlichen Mediziner der olympischen Sportarten. Externe Gremien sind die Partnerorganisationen (DOSB, LSB, FINA, LEN etc.) sowie behördliche Einrichtungen.

Die Taskforce wird für den andauernden Zeitraum der Coronavirus-Pandemie zur Lösung von auftretenden Problemen, der Entwicklung von Strategien, Handlungsweisen und Entscheidungen eingesetzt. Alle für den DSV relevanten Informationen und Entscheidungsprozesse werden in der Taskforce gebündelt und im Rahmen von Telefonkonferenzen regelmäßig abgestimmt.

Es gilt verantwortlich zu handeln, d.h. für uns ganz konkret:
-    die Interessen des Verbandes, seiner Gremien und die Einzelinteressen aller Mitglieder auf den unterschiedlichen Ebenen zu bedenken.
-    die Geschwindigkeit von Entscheidungen nicht als Argument gegen die Beteiligung möglichst vieler auszuspielen: Demokratische Prozesse, offene Diskussionen, Einfühlsamkeit und Rationalität sollten unseren Umgang mit der Krise und unser Ringen um die richtige Entscheidung bestimmen.
-    alles Notwendige zum Schutz der Sportler*innen, der Mitarbeiter*innen, der Mitglieder, der Vereine zu veranlassen, ohne die wechselseitig bestehenden Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten Euch gegenüber aus dem Auge zu verlieren.
-    die Verlässlichkeit gegenüber unseren Sport-, Institutions- und Wirtschaftspartner*innen aufrechtzuerhalten, ihr Vertrauen nicht zu enttäuschen.

Nur so können wir sicher sein, nicht zu verlieren, was die Fundamente unserer Demokratie und eines Spitzenfachverbandes sind.

Die Coronavirus-Pandemie wird uns treffen, an voraussehbaren ebenso wie unerwarteten Stellen. Wir bangen jetzt um die Menschen, die uns lieb und wert sind. Wir müssen sehen, wie die Einschränkungen sich auf die Strukturen in Vereinen und Kommunen auswirken werden, wie sich dementsprechend die Mitgliederzahlen und auch die Finanzen entwickeln. Und auch im Leistungssport werden weitere Einschränkungen folgen müssen.

Und dann ist da noch der Traum von Tokio 2020, der für unsere Leistungssportler*innen in diesem Sommer höchstwahrscheinlich platzen wird. Nicht nur in Deutschland, auf der ganzen Welt trainieren Athlet*innen gerade unter enorm schweren Bedingungen, wenn sie überhaupt die Möglichkeit dazu haben. Trainingsstätten schließen, Qualifikationsturniere wurden ausgesetzt, Ausgangssperren verhängt und das Dopingkontrollsystem funktioniert nur eingeschränkt. Nach allem, was wir derzeit sehen, ist eine Verschiebung aus Gründen der Gesundheitsvorsorge, der Solidarität gegenüber der Gesellschaft und auch der sportlichen Fairness geboten.

Vom IOC wünschen wir uns daher eine schnellere und vor allem verantwortungsvolle Entscheidung, die Führungsstärke beweist und das Wohl der Sportler*innen sowie aller Beteiligten zur Priorität macht. Die heute vom IOC angekündigte 4-Wochen-Frist für eine Entscheidung ist unter Beachtung der aktuellen Gesamtsituation viel zu spät. Diese Krise fordert vom gesamten Sport schnellere Handlungsoptionen.

Eine Verschiebung wäre natürlich eine harte Entscheidung für all jene, die zuletzt ihr ganzes Leben auf den Olympiatraum ausgerichtet haben, doch wir alle tragen eine gesellschaftliche Verantwortung, die größer ist als jeder Einzelne.
Unsere gestrige Umfrage unter den Olympia- und Perspektivkaderathleten des DSV hat gezeigt, dass sich mehr als 80 Prozent der Athleten*innen für eine Verschiebung der Spiele ausgesprochen haben und fast 90 Prozent die derzeitigen Wettbewerbsbedingungen als unfair ansehen. Ebenso wird erkennbar, dass ein großer psychischer Druck auf nahezu jedem einzelnen Aktiven lastet, hervorgerufen durch die aktuellen schwierigen Trainingssituationen, die fehlende Zielorientierung und die gesamte Planungsunsicherheit.

Wir halten daher die Verschiebung der Olympischen Spiele um mindestens ein Jahr für eine realistische Option. Gleichzeitig halten wir es unter den gegebenen Umständen für notwendig und angemessen, die noch bestehenden Möglichkeiten eines übergeordneten Bundesstützpunkttrainings an allen Bundesstützpunkten zu unterbinden. Während es für die gesamte Bevölkerung von der Bundes- und den Länderregierungen sehr sorgsam abgewogene Entscheidungen im öffentlichen Umgang miteinander gibt, können wir im Leistungssport nicht von unseren Athlet*innen verlangen, sich selbst und ihre Mitmenschen einem Risiko auszusetzen, um an dem Traum von Olympia festzuhalten. In Zeiten wie diesen müssen wir alle solidarisch handeln.

Aber was während dieser Krisensituation auch passiert, wir dürfen nicht verzagen. Und für uns alle sollte gelten: Das Nachdenken über die Chancen, die uns die Krise eröffnet, muss heute beginnen! Wir begrüßen und freuen uns daher auf Eure Fragen, Überlegungen, Vorschläge und Rückmeldungen. Nur gemeinsam werden wir diese schwere Herausforderung bewältigen können. Wir versichern, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun werden, damit Eure Bedürfnisse in dieser Situation Gehör finden.

Mit sportlichem Gruß

Uwe Brinkmann        Thomas Kurschilgen
Vizepräsident              Direktor Leistungssport

 

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