DSV-Aktive gehen am 1. Wettkampftag leer aus / Doppel-Gold und Weltrekord für Chinas Schwimmer

28.07.2012 Verband, Schwimmen

Die Beckenschwimmer des DSV sind am ersten Tag der Olympischen Spiele in London leer ausgegangen. So scheiterte neben Paul Biedermann, der sich über 400 m Freistil nach gutem Beginn am Ende mit Rang 13 (3:48,50) zufrieden geben musste, auch die 4x100-m-Freistilstaffel der Frauen, die als Neunte in 3:39,16 Minuten das Finale verpassten. „Da haben wir uns ein wenig verpokert“, erklärte Lutz Buschkow, Direktor Leistungssport im DSV. Britta Steffen schwamm als Startschwimmerin eine Zeit von 54,43 Sekunden, es folgten Silke Lippok (55,30), Lisa Vitting (54,77) und Schlussschwimmerin Daniela Schreiber (54,66).

Der Potsdamer Yannick Lebherz verpasste das Finale über 400 m Lagen in 4:15,41 als Elfter um 2,08 Sekunden, Christian vom Lehn (1:00,78) und Hendrik Feldwehr (1:01,00) belegten über 100 m Brust die Plätze 19 und 21. Ebenfalls auf Rang 21 schwamm Olympia-Debütantin Alexandra Wenk über 100 m Schmetterling (58,85).

Mit zwei Goldmedaillen und einem Weltrekord setzten die Athleten aus China dem ersten Wettkampftag den Stempel auf. Zunächst siegte Yang Sun über 400 m Freistil und verpasste dabei in 3:40,14 Minuten den Weltrekord von Biedermann lediglich um sieben Hundertstelsekunden, wenige Minuten später schwamm die erst 16-Jährige Shiwen Ye mit neuem Weltrekord von 4:28,43 Minuten zu Gold über 400 m Lagen.

Sein erstes Olympia-Gold in London sicherte der US-Amerikaner Ryan Lochte in 4:05,18 Minuten über 400 m Lagen, die Frauen aus Australien siegten in 3:33,15 Minuten über 4x100 m Freistil.

 
« Zurück

Unsere Partner

Vereinsfinder