Markus Deibler und Jan-Philip Glania knapp am Finale vorbei / Weltrekorde durch Gyurta und Soni

01.08.2012 Verband, Schwimmen

Denkbar knapp verpassten Markus Deibler und Jan-Philip Glania am fünften Tag der olympischen Schwimm-Wettbewerbe in London den Finaleinzug. Dem Hamburger fehlten auf Rang neun über 200 m Lagen in 1:58,88 Minuten exakt 39 Hundertstelsekunden zum Einzug ins Finale, dem Frankfurter Glania (10.) fehlte über 100 m Rücken in 1:57,43 Minuten sogar nur eine Zehntelsekunde. Teamkollege Yannick Lebherz schwamm in 1:58,80 Minuten auf Platz 15. „Die Zeit, die für das Finale gereicht hat, hätte ich auch drauf gehabt. Aber ich war nach 175 Metern völlig fertig“, so Deibler.  

Am Finale vorbei schrappten auch Britta Steffen und Daniela Schreiber über 100 m Freistil. Die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 wurde Zwölfte in 54,18 Sekunden, Schreiber belegte Rang 15 in 54,39 Sekunden. „Ich habe mein Bestes gegeben, mehr war leider nicht drin“, erklärte Steffen. Schreiber wollte „unbedingt nochmal unter 54,4 Sekunden schwimmen“, was ihr auch gelang.

Bei den vier Entscheidungen des fünften Wettkampftages sorgte der Ungar Daniel Gyurta mit seinem Weltrekord über 200 m Brust (2:07,28) für das Highlight. Weltrekord Nummer zwei ging auf das Konto von Rebecca Soni (USA), die im Halbfinale über 200 m Brust die alte Bestmarke um zwölf Hundertstelsekunden auf exakt 2:20,00 Minuten verbesserte.  

Im Rennen über 100 m Freistil zog der US-Amerikaner Nathan Adrian erst auf den letzten Metern am Australier James Magnussen vorbei und gewann Gold mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung (47,52). Über 200 m Schmetterling der Frauen gewann Liuyang Jiao aus China in 2:04,06 Minuten, Gold über 4x200 m Freistil der Frauen ging an die USA (7:42,92).

 
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