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Hagen Stamm und Milos Sekulic bleiben bis 2018 Wasserball-Bundestrainer

Wasserball-Team Deutschland
26.03.2017 Kategorie: Wasserball, Verband

Hagen Stamm (l.) und Milos Sekulic (Fotos: BeLa Sportfoto, DSV)

Kassel, 26.03.2017. Nach Nebojsa Novoselac als Bundestrainer Nachwuchs hat der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) im Vorfeld des Weltliga-Spiels in Rumänien (11.04.17) die weiteren personellen Eckpfeiler eingeschlagen. Hagen Stamm (Berlin) wird die A-Nationalmannschaft der Herren mindestens bis zur EM 2018 betreuen. Zuletzt hatte er im Tandem mit Uwe Brinkmann (Hannover) das Team seit Herbst interimistisch geführt. „Wir haben Übereinkunft, dass die beiden vorerst bis zur EM in Barcelona weitermachen“, sagte Rainer Hoppe, Vorsitzender der Fachsparte Wasserball im DSV. „Hagen Stamms Verdienste um den deutschen Wasserball bedürfen keiner weiteren Erwähnung. Er ist unsere absolute Wunschlösung und wir sind dankbar, jemanden wie ihn an unserer Seite zu wissen.“

Auch die Spieler zeigten sich erfreut, dass Stamm an den Beckenrand zurückkehrt. So sagte Nationalmannschaftskapitän Julian Real (Duisburg) zuletzt am Rande des letzten Weltliga-Heimspiels: „Wie man sieht, ist das Team hochmotiviert und freut sich sehr auf den gemeinsamen Weg. Ich hoffe, wir können jetzt an die Erfolge unter Hagen Stamm anknüpfen.“ Der Berliner war bereits zwischen 2000 und 2012 Bundestrainer und sicherte in seiner Amtszeit neben den beiden bisher letzten Olympiateilnahmen 2004 und 2008 auch die Bronze-Medaille beim Weltligafinale 2005.

Bei den Frauen hat unterdessen auch Milos Sekulic (Krefeld) seinen Vertrag als Bundestrainer Frauen bis Ende 2018 verlängert. Der gebürtige Serbe ist bereits seit 2013 für den weiblichen Wasserball zuständig und hat die Frauen-Nationalmannschaft zuletzt bei der EM 2016 zurück unter die Top 8 Europas geführt. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Milos Sekulic weiter an den DSV zu binden. Er hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er die Mannschaft technisch und taktisch weiterentwickeln kann“, gab Hoppe weiterhin bekannt.

Um den weiblichen Nachwuchs kümmert sich fortan Anja Skibba (Chemnitz). Skibba übernahm vor Jahresfrist den DWL-Bundesligisten SC Chemnitz, der sich in den letzten Jahren durch hervorragende Nachwuchsarbeit hervor getan hat. „Mit der neuen personellen Ausgestaltung ist es uns gelungen, mehr Steuerungskontrolle im Trainingsalltag zu implementieren. Ich bin guter Hoffnung, mit diesen Personalentscheidungen einen wichtigen ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben“, gab sich Hoppe zum Abschluss der Personalsuche zufrieden.

 

(JP)

 

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