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Fachausschuss Wasserball des DSV setzt deutliches Zeichen für die Zukunft

Wasserball & sein Weg aus der Krise
11.04.2017 Kategorie: Wasserball, Verband

Bei der Sitzung des DSV-Fachausschusses Wasserball am 01. April 2017 in Düsseldorf haben die Vertreter der Landesverbände und der Fachsparte ein Ausrufezeichen für die Neuorientierung des Wasserballs in Deutschland und die Unterstützung der Nationalmannschaften gesetzt.

Die Diskussionen und Anträge waren durch das Bestreben geprägt, den Sport auf eine breitere Basis zu stellen und den Leistungssport zu intensivieren, um die Nationalmannschaften stärker zu fördern.

Folgende Beschlüsse wurden unter anderem gefasst:

  • Die DWL-Vereine der Herren werden zukünftig regional kooperieren. So werden „Farmteams“ als Nationale Ausbildungszentren mit „Topteams“ an den wichtigsten Wasserball-Standorten Deutschlands zusammenarbeiten. Bei den Frauen sollen Standorte in Chemnitz und Krefeld als Nachwuchszentren etabliert werden.
  • Die DWL der Herren stellt sich als professionelle Eliteliga mit einem klar verständlichen Spielsystem auf. Die neue Struktur wertet die Spiele der Hauptrunden auf und verschärft den Wettbewerb deutlich. Folgende Anpassungen wurden beschlossen (unter anderem): Die DWL wird zukünftig mit je acht Teams der Pro A und Pro B gespielt, wobei beispielsweise der Letzte der Elitegruppe Pro A direkt in die Pro B absteigt und der Erste der Pro B direkt in die Eliteliga aufsteigt. Der Vorletzte der Pro A spielt eine Relegation gegen den Zweiten der Pro B um den Verbleib beziehungsweise Aufstieg in die Pro A. Parallel spielen die Plätze Drei bis Sechs der Pro A um den Einzug in das Halbfinale. Die Ersten und Zweiten sind dafür bereits gesetzt. Ähnliches gilt für die Pro B Bundesliga. Hier steigt der Letzte direkt in die regionale zweite Bundesliga ab. Der Vorletzte erhält die Chance, im Rahmen des Aufstiegsturniers einen der zwei Aufstiegsplätze in die Pro B zu ergattern.
  • Deutsche Kaderspieler in der Altersklasse U23 erhalten die Möglichkeit, im Sinne einer Förderlizenz des DSV mit einem Doppelstartrecht in zwei Vereinen der DWL (Wasserball-Bundesliga) zu spielen. Hiermit bekommen diese Spieler die Chance, mit hohen Spielanteilen in „Farmteams“ zu spielen und parallel den Feinschliff in „Topteams“ zu bekommen. So wäre auch ein erweiterter Einsatz im internationalen Vereinswettbewerben möglich.
  • Der Supercup wird als Vorbereitung auf die neue Saison als Event ausgetragen. Die vier besten Teams spielen im Modus jeder gegen jeden und die Frauen in einem direkten Finale zwischen Meister und Pokalsieger die neuen Titelträger aus.
  • Der Deutsche Wasserball Pokal wird im bewährten Modus in der Freibadsaison unter anderem zur Gewinnung von Talenten als Event in der „fußballfreien Zeit“ ausgetragen.
  • Es wurden weitere Details zur Anpassung der deutschen Regeln an die Normen der FINA und LEN beschlossen. Somit führt ein Ausschluss für den Rest des Spiels nicht zwingend zu einer Sperre im nächsten Spiel.
  • Alle Vertreter haben sich zur Förderung der deutschen Nationalmannschaft einstimmig zur Begrenzung der in den Spielen der DWL einzusetzenden ausländischen Sportkameraden ausgesprochen. Hierzu wird unter Beachtung der rechtlichen Rahmenbedingungen und in Abstimmung mit FINA und LEN, zeitnah ein Vorschlag erarbeitet und ein entsprechender Beschluss gefasst.

Im Nachgang der Tagung werden zudem weitere Beschlüsse vorbereitet

  • So soll die Lizensierung der DWL um eine zwingende Nachwuchszertifizierung erweitert werden. Hier werden Kriterien an die Qualität und Intensität der Nachwuchsarbeit gestellt wie Trainerqualifikationen (Torwarttrainer, Athletiktrainer, Personalplanstellen, Beschäftigungsgrad und Kooperationen mit Vereinen und Schulen), Mannschaften (Spielklassen, Trainingsumfänge), individuelle Athleten-Förderung (Schule, Beruf) sowie die sportliche Konzeption.
  • Einher soll damit eine Erweiterung und Verschärfung der Lizensierungen inklusive der Verschärfung der Sanktionen in der DWL gehen.
  • Flexibilisierung der Startgemeinschaften in einzelnen Spielklassen, ohne dass die Vereine komplett über alle Spielklassen hinweg verschmolzen werden müssen.
  • Aufwertung der Wettbewerbe Ü17 beziehungsweise gegebenenfalls Neukonzeption der Altersklassen.
  • Strukturierte Befragung der Vereine im DSV zum Thema Wasserball mit anschließender Analyse.
  • Initiativen zur Ausbildung und Gewinnung von Schiedsrichtern im Wasserball.

Auf dieser Grundlage der Sitzung wurde ein Zeichen für den Neuanfang und die Förderung desLeistungssports gesetzt.

 

(FS Wasserball)

 

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