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Spandau gelingt Befreiungsschlag – Waspo verliert in letzter Sekunde

Wasserball Champions League
09.11.2017 Kategorie: Wasserball, Verband

Mit 19 Jahren Doppeltorschütze gegen Sabadell: Dennis Strelezkij (Foto: Mirko Seifert)

Der erste deutsche Sechs-Punkte-Spieltag in der Geschichte der Wasserball Champions League schien gestern zum Greifen nah. Deutschlands Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 legte am zweiten Spieltag der Königsklasse zu Hause vor und konnte gegen den spanischen Vertreter Astralpool Sabadell seinen ersten Dreier einfahren. Trotz Siegchancen verpasste Waspo 98 Hannover anschließend allerdings die Chance beim favorisierten OSC Budapest (Ungarn) nachzuziehen. Den entscheidenden Treffer zum 7:8 kassierten die Niedersachsen in allerletzter Sekunde.

 

Wasserfreunde Spandau 04 - Astralpool Sabadell 11:8 (4:1, 2:0, 3:4, 2:3)

Nach dem blamablen Start in die Champions League in Herceg Novi (Montenegro) vor zwei Wochen stand Spandau bereits gestern gehörig unter Druck. Denn mit einer zweiten Pleite gegen einen schlagbaren Gegner - noch dazu zu Hause - hätten die Berliner wahrscheinlich schon am zweiten von 14 Spieltagen das Ende aller Ambitionen auf eine Final-8-Teilnahme begraben müssen. Keine Übertreibung also der Verantwortlichen vor dem Match von einem „ersten Endspiel“ zu sprechen.

Dementsprechend engagiert gingen die Hausherren gegen die Spanier von Beginn an zu Werke. Der verdiente Lohn: Einer souveränen 6:1-Führung zur Pause. Nach der Halbzeit folgte allerdings ein Rückfall in den altbekannten „Schlendrian“. Kein Wunder also, dass sich Clubpräsident Hagen Stamm nach der Partie nicht voll zufrieden zeigen konnte: „Leider waren nur die beiden ersten Viertel solide. Die zweite Halbzeit war nicht optimal. Trotzdem war der Sieg zu keiner Zeit gefährdet. Insgesamt, muss man sagen, ist ein Aufwärtstrend in der Mannschaft zu erkennen. Gerade bei Mateo Cuk, der sich von einer schweren Verletzung zurück in Topform kämpft, war das gestern deutlich zu erkennen.“ Auch die Leistung von Youngster Dennis Strelezkij, der momentan seine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert, hob Stamm hervor: „Seine beiden Tore waren ganz stark!“

Die Tore für Spandau erzielten Mateo Cuk (3 Tore), Dennis Strelezkij (2), Marin Restovic (1), Tiberiu Negrean (2), Stefan Pjesivac (1), Nikola Dedovic (1) und Remi Saudadier (1).

OSC Budapest - Waspo 98 Hannover - 8:7 (2:2, 1:2, 2:1, 3:2)

Waspo reiste mit breiter Brust in Ungarns Hauptstadt und wollte auch beim favorisierten OSC Budapest punkten. Drei Minuten vor Spielende gingen die Niedersachsen sogar mit zwei Toren in Führung und schnupperten schon am zweiten Sieg im zweiten Spiel. Anschließend kassierten sie in der dramatischen Partie dann allerdings noch drei Gegentreffer, den entscheidenden eine Sekunde vor Schluss. Nach dem perfekten Auftakt gegen Brescia (Italien) vor zwei Wochen wäre Hannover beinahe der zweite Coup auf europäischer Ebene geglückt. So mussten sie trotz respektabler Leistung mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Der deutsche Pokalsieger musste in Ungarn ohne Nationalmannschaftskapitän Julian Real antreten, der aus privaten Gründen für die Partie freigestellt wurde.

Die Tore für Waspo erzielten der überragende Darko Brguljan (4), Luka Sekulic (1), Erik Bukowski (1) und Alexandar Radovic (1).

 

Weiter geht es für die beiden deutschen Clubs in der Champions League am 29. November mit dem dritten Spieltag. Spandau spielt dann erneut zu Hause und empfängt keinen Geringeren als den amtierenden Champions League Sieger Szolnoki VSC. Die Ungarn liegen nach zwei Kantersiegen souverän an der Tabellenspitze der Gruppe B. In Gruppe A bekommt es Waspo im heimischen Stadionbad mit Jug Dubrovnic zu tun.

» Ergebnisse & Tabellen Wasserball Champions League

 

(LE)

 

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