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DSV erhält Zuschlag - Berlin wird Schauplatz des internationalen Spitzen-Wasserballs

Wasserball World Cup 2018
11.01.2018 Kategorie: Wasserball, Verband

(Foto: BeLa Sportfoto)

Kassel, 11. Januar 2018. Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat den Zuschlag für den FINA Water Polo World Cup 2018 erhalten. Die Fachsparte Wasserball im DSV hatte sich im Herbst 2017 um die Ausrichtung der 16. Auflage des Weltpokals beworben, bei dem fünf Kontinentalmeister, Weltmeister Kroatien, Vizeweltmeister Ungarn sowie das Wasserball-Team Deutschland aufeinander treffen und um vier Startplätze für die Weltmeisterschaften 2019 kämpfen werden. Das Turnier verwandelt die Bundeshauptstadt Berlin vom 11. bis zum 16. September 2018 zum Schauplatz des internationalen Spitzen-Wasserballs.

Ist Deutschland bei der nächsten Weltmeisterschaft wieder mit dabei? „Die Chancen darauf sind auf jeden Fall etwas näher gerückt“, ist sich Rainer Hoppe, Vorsitzender der Fachsparte Wasserball im DSV, sicher. Das attraktive Turnier ist ein absolutes Highlight im Wasserball-Kalender 2018, findet seit 2002 im Vierjahresrhythmus statt und wird im Sommer für volle sechs Tage eine große Anzahl der besten Wasserballer der Welt nach Deutschland bringen. Für optimale Rahmenbedingungen wird einmal mehr die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) sorgen, die bereits Austragungsstätte der Schwimm-Europameisterschaften 2002 und 2014 sowie des Finalturniers der Wasserball Weltliga 2007 war.

„Der DSV und die Wasserball Nationalmannschaft der Männer erhalten durch den Zuschlag eine einzigartige Gelegenheit, den Wasserball-Sport in Deutschland zu bewerben und Wasserball-Fans zu begeistern“, so Hoppe weiter. Aus deutscher Sicht besonders interessant: Vier der acht teilnehmenden Teams qualifizieren sich direkt für die FINA Weltmeisterschaften 2019 im südkoreanischen Gwangju. „Gegen Weltmeister Kroatien, Vizeweltmeister Ungarn und fünf Kontinentalmeister warten beim Weltpokal sicherlich keine leichten Aufgaben auf unsere junge Mannschaft“, drückt Hoppe aber auf die Euphoriebremse.

Der Deutsche Schwimm-Verband war bereits zweimal Ausrichter des FINA Water Polo World Cups. Erstmals in deutschen Gefilden fand das Turnier 1985 (4. Auflage) statt, als in Duisburg Hagen Stamm und Co ohne Niederlage am Ende den Siegerpokal in die Höhe reckten. Zwei Jahre zuvor hatte die DSV-Auswahl in Malibu (USA) Silber gewonnen. 1987 folgte in Thessaloniki (Griechenland) mit Bronze das bisher letzte Edelmetall. Im Jahr 1989 gewann die DSV-Auswahl in Bonn sensationell den Europameistertitel, beim World Cup in Berlin konnte sie sich im gleichen Jahr allerdings „nur“ auf Rang fünf platzieren.

Möglich wurde die Ausrichtung des World Cups 2018 vor allem durch die Unterstützung des DSV-Präsidiums, des Bundesministeriums des Inneren (BMI), des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Stadt Berlin. In Rekordzeit wurde die kurzfristige Bewerbung organisatorisch und finanziell von den genannten Organen und Institutionen unterstützt, worüber sich der Fachspartenvorsitzende besonders dankbar zeigt: „Diese Unterstützung verstehen wir als Ansporn und Verantwortung zugleich, Fans und Zuschauern ein tolles Event zu bereiten, das Wasserball-Herzen hierzulande aber auch weltweit höher schlagen lässt.“

Sollte sich die DSV-Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm über die beiden Spiele gegen Polen (Hinspiel in Polen am 24. Februar, Rückspiel in Deutschland am 3. März) für die LEN Europameisterschaften 2018 in Barcelona (14. bis 28. Juli 2018) qualifizieren, würde auf sie bereits vor dem World Cup ein zweites Highlight und eine weitere WM-Chance warten. Die deutschen Wasserballer nehmen nach zwei verpassten Olympia-Teilnahmen in Folge das Fernziel Tokio 2020 in Angriff. Eine Qualifikation für die nächsten Weltmeisterschaften wäre ein wichtiger Schritt dorthin.

 

(LE)

 

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