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Bundestrainer Stamm: „Was wir abgeliefert haben, stimmt mich sehr zufrieden“

Wasserball-Weltcup in Berlin
26.09.2018 Kategorie: Wasserball

Kassel, 21. September 2018. Platz vier und das Ticket für die Weltmeisterschaften 2019 im südkoreanischen Gwangju unter Dach und Fach gebracht: Die Deutsche Wasserball-Nationalmannschaft hat beim FINA Water Polo World Cup 2018 in der vergangenen Woche in Berlin mehr als überzeugt. Anlass genug, mit Bundestrainer Hagen Stamm noch einmal zurückzublicken. 

Hagen Stamm, ein paar Tage sind vergangenen seit dem Erfolg von Berlin. Wie fällt Ihre Bilanz mit ein bisschen Abstand aus?

Hagen Stamm: „Man muss ganz klar sagen: Hätte mir vorher einer gesagt, dass wir hier Vierter werden und die WM-Quali holen, dann hätte ich das nicht direkt unterzeichnet. Jetzt, mit ein paar Tagen Abstand, kann ich es nur sehr positiv betrachten. Das, was wir hier vor einem tollen Publikum abgeliefert haben, stimmt mich sehr zufrieden. Wir haben schließlich auch den späteren Turniersieger und Vize-Weltmeister Ungarn geschlagen.“

Aber es waren harte Tage…

Hagen Stamm: „Definitiv. In der Endphase konnten drei Spieler nur noch mit einem starken Handicap spielen: Marko Stamm aufgrund von Rückenproblemen, Maurice Jüngling aufgrund einer Schulterverletzung und auch Tobias Preuß. Aber gerade das hat uns als Team ausgezeichnet. Jeder hat für jeden gekämpft.“

Wann hast Du gemerkt, dass das Team so langsam an seine Grenzen stößt?

Hagen Stamm: „Das Halbfinale gegen Australien war eine Schlacht. Die hat nicht nur uns, sondern auch den Australiern schwer zu schaffen gemacht.“

Waren sechs Spiele an sechs Tagen vielleicht doch zu viel des Guten?

Hagen Stamm: „Das ist schon eine Hausnummer. Vielleicht kann man das Turnier auf acht Tage strecken, sodass jede Mannschaft nach zwei Spielen zumindest einen Tag frei hat und sich regenerieren kann. Letztendlich waren die Bedingungen aber für alle Teams gleich.“

Was nimmst Du aus Berlin mit auf den Weg Richtung WM 2019?

Hagen Stamm: „Wir hatten in der ganzen Vorbereitung und dem Turnier fünf Newcomer dabei, die zuvor noch keine EM oder ein großes Turnier bestritten haben. Und alle haben sich reingehangen und mitgezogen. Das war beeindruckend. Wir haben einen Umbau-/Verjüngungsprozess eingeleitet, an dem wir weiter festhalten wollen. Wir werden weiter versuchen, die wenigen jungen Talente, die wir haben, in die Mannschaft zu integrieren.“

Wie schnell soll das passieren?

Hagen Stamm: „Wir werden das schon bei den anstehenden Weltligaspielen machen. So können wir vielleicht auch mal den ein oder anderen ‚alten Hasen‘ schonen. In der Weltliga wird in Vierergruppen gespielt, es warten also sechs Spiele auf uns.“

 

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