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Glückwünsche zum Jubiläumstag - Lutz Buschkow wird 60

Chefbundestrainer Wasserspringen
29.09.2017 Kategorie: Wasserspringen, Verband

Seit 1991 im DSV: Lutz Buschkow (Foto: Picture Alliance)

Lutz Buschkow herzt Martin Wolfram nach seinem Gold-Coup bei der EM 2015 (Foto: Picture Alliance)

Kieu Duong und Maria Kurjo auf den Armen des Chefbundestrainers bei der "Heim-EM" 2014 (Foto: DSV)

Der Chefbundestrainer und sein Erfolgsgarant - Lutz Buschkow zusammen mit Patrick Hausding und dessen dritte EM-Goldmedaillen von Berlin 2014 (Foto: DSV)

Wasserspringen im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert unzertrennlich mit dem Namen Lutz Buschkow verbunden. Heute, am 01. Oktober, wird der gebürtige Ostberliner 60 Jahre alt.

Seine Karriere im DSV startete Buschkow 1991 direkt nach der Wende als Bundesstützpunkttrainer in Berlin. Gleichzeitig übernahm er auch die Position als Bundestrainer Wasserspringen für die Bereiche Sichtung und Jugend, für die er prädestiniert war, bewies er doch schon seit den frühen 1980er-Jahren als Vereinscoach des Berliner TSC die Fähigkeit, sehr erfolgreich talentierte Springer zu formen und in die nationale Spitze zu führen. Zu seinen damaligen Schützlingen zählten beispielsweise Holger Schlepps (zweifacher WM-Medaillengewinner 1998) sowie Anke Piper, mit der Buschkow drei Europameistertitel errang, den sensationellsten sicherlich 2002, als die damals bereits 30-jährige Piper in Berlin zu EM-Gold im Einzel vom Turm sprang.

Im Anschluss an die sehr erfolgreiche „Heim-EM“ wurde „Lutze“ Chefbundestrainer Wasserspringen im DSV. Diese Funktion übernahm er von „Trainer-Legende“ Ursula Klinger, die in das Amt der Sportdirektorin Wasserspringen wechselte. Nach den Olympischen Spielen 2008 in Peking wurde Buschkow die leistungssportliche Führung für den gesamten DSV übertragen. Die äußerst schwierige Aufgabe des Direktors Leistungssport erfüllte er über zwei olympische Zyklen bis Ende 2016.

Über diesen achtjährigen Zeitraum blieb der diplomierte Sportlehrer auch Chefbundestrainer der Wasserspringer – und ist dies bis heute sehr erfolgreich. In der nun schon 16-jährigen „Ära Buschkow“ feierten deutsche Wasserspringerinnen und Wasserspringer wie Ditte Kotzian, Conny Schmalfuß, Heike Fischer, Nora Subschinski, Maria Kurjo, Tina Punzel, Tobias Schellenberg, Andreas Wels, Sascha Klein, Martin Wolfram und ganz besonders Patrick Hausding konstant große Erfolge bei internationalen Meisterschaften. So sammelten die Nationalmannschaften der Springer seit 2002 über 100 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften (OS: 4; WM: 16; EM: 86).

Lutz Buschkow erarbeitete sich schon sehr früh im DSV den Respekt und das Vertrauen seiner Kolleginnen und Kollegen. Dem 1993 gegründeten DSV-Betriebsrat gehörte er von Beginn an als stellvertretender Vorsitzender an. Schon im Jahr darauf wurde er zum Vorsitzenden der Mitarbeitervertretung gewählt. In dieser Position vertrat er bis zu seiner Berufung zum Direktor Leistungssport engagiert und argumentationsstark die Interessen der DSV-Belegschaft.

Witzige Anekdote: Buschkow war als Jugendlicher selbst Wasserspringen beim Berliner TSC, um eine große Karriere als Leistungssportler zu starten. Sein legendärer Trainer Gerd "Maxe" Völker war von dieser Idee allerdings ganz und gar nicht überzeugt und gab dem irgendwann zu großgewachsenen Lutz ganz klar zu verstehen: „Du solltest lieber Schwimmer werden!“

Der DSV gratuliert Lutz Buschkow ganz herzlich zu seinem runden Geburtstag! Alles Gute „Lutze“, weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

 

(LE)

 

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