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Pokal-Spektakel in Hannover: Uerdingen und Spandau triumphieren


13.05.2014 Kategorie: Verband, Wasserball

SV Bayer 08 Uerdingen bei den Damen und Wasserfreunde Spandau 04 bei den Herren sind die Gewinner des DSV-Pokals 2014. Beide Mannschaften setzten sich am vergangenen Samstag (10.05.) in ihren jeweiligen Endspielen durch. Dabei hatte es vor allem das Männerfinale in sich, das den 700 Zuschauern im Stadionbad von Hannover bis zum Ende Hochspannung und Dramatik pur bescherte.

Final Four Frauen:

Seinen ersten Höhepunkt erreichte der Tag der Entscheidung bereits mit dem Finale der Damen, das sich gleichzeitig als Neuauflage des Endspiels aus dem vergangenen Jahr entpuppte. Durch einen ungefährdeten 17:9 (6:2, 3:2, 5:0, 4:2) Erfolg über den SC Chemnitz hatten zum einen die Titelverteidigerinnen vom SV Bayer 08 Uerdingen den Sprung ins Pokalendspiel geschafft. Deutlich mehr Mühe hatte dagegen der Hannoversche SV bei seinem 12:9 (1:3, 2:2, 5:3, 3:0) Halbfinalsieg gegen den SV Nikar Heidelberg.

Ob es letztendlich am Halbfinal-Kraftakt lag, dass Hannover im Endspiel von Beginn an nicht den Hauch einer Chance hatte, bleibt Spekulation. Das Endergebnis von 18:10 (7:2, 5:2, 5:1, 1:5) spricht dagegen eine deutliche Sprache. Auf beeindruckende Art und Weise fertigten die Bayer-Damen ihren Gegner ab und sicherten sich damit den insgesamt vierten Pokalerfolg der Vereinsgeschichte und zugleich dritten in Folge. Beste Schützin auf Seiten der Sieger war Captain Claudia Kern mit sechs Treffern.

Mit einem 12:6 (3:1, 1:2, 3:1, 5:2) sicherte sich der SV Nikar Heidelberg den dritten Platz gegen den SC Chemnitz.

Final Four Männer:

Alles andere als einseitig verlief dann aber der absolute Höhepunkt des Abends. Im Pokalfinale der Männer standen sich mit Waspo 98 Hannover und Wasserfreunde Spandau 04 zwei Mannschaften gegenüber, die sich im Laufe der diesjährigen DWL-Saison schon einmal ein denkwürdiges Spiel geliefert hatten. 11:10 trennte man sich im März beim letzten Aufeinandertreffen, wobei der Siegtreffer Spandaus erst in der Schlusssekunde fiel.

Und auch im Pokalfinale sollte sich wieder eine Partie entwickelte, die bis zu Letzt auf Messers Schneide stand. Kurios, denn drei Minuten vor Spielende erwarf sich Spandau – wenn auch nur für kurze Zeit – erstmals einen 3 Tore Vorsprung (10:7) heraus. Das Spiel schien so gut wie entschieden, obwohl der bärenstarke Erik Bukowski mit dem dritten seiner insgesamt vier Treffer fast postwendend auf 8:10 verkürzen konnte.

Dann aber nahm der Wahnsinn seinen Lauf:  Bei 1:14 vor dem Ende hätte wahrscheinlich kein Waspo-Fan mehr einen Pfifferling auf seine Mannschaft gesetzt, denn in diesem Moment verlor der Gastgeber im Angriff den Ball und damit die vielleicht letzte Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, der die Chance zum Ausgleich hätte eröffnen können.

Dem Ballverlust folgte allerdings unmittelbar eine Tätlichkeit. Einen Schlag von Spandau-Center Mateo Cuk gegen seinen Gegenspieler ahndeten die Schiedsrichter sofort. Die Folge: Unterzahl für Spandau plus Strafwurf für Hannover. Bukowski verwandelte diesen eiskalt. Bei immer noch 1:14 verbleibender Spielzeit war nun plötzlich wieder alles offen. Das Stadionbad tobte.

Zur Enttäuschung der heimischen Fans ließ die Ernüchterung aber nicht lange auf sich warten, denn sowohl Felix Haarstrick (0:46), als auch Torhüter Roger Kong (0:23) wurden in der Folgezeit noch des Wassers verwiesen. Die Überzahl der Niedersachsen geriet so innerhalb von nur wenigen Sekunden in eine Unterzahl. Durch die jeweils erneuerten Angriffszeiten kam Waspo nicht einmal mehr in Ballbesitz. Endstand dieses mitreißenden Pokalfinales: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover 10:9 (2:2, 2:1, 4:3, 2:3).

Für Rekordpokalsieger Spandau war es bereits der 29. Titel in diesem Wettbewerb. Zudem haben die Berliner noch die Chance das nationale Double zu erreichen. In der Finalserie der DWL-Playoffs, die am morgigen Mittwoch (14.05., » Liveticker) beginnen, treffen sie auf Titelverteidiger ASC Duisburg.

Das Spiel um Platz 3 gewann der ASC Duisburg gegen den SV Bayer 08 Uerdingen sehr deutlich mit 16:4 (3:1, 6:1, 5:2, 2:0). Duisburg hatte zuvor sein Halbfinale gegen Spandau mit 3:8 verloren, Uerdingen gegen Hannover 6:14.

(LE)