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Hannover sichert sich den Meistertitel mit drittem Sieg gegen Spandau

Wasserball
09.09.2020 Kategorie: Verband, Wasserball

© Jo kleindl

Die Männer von Waspo 98 Hannover haben sich den deutschen Meistertitel in der Bundesliga Wasserball gesichert. Die Niedersachsen siegten am Mittwoch im vierten Spiel der im Modus „best of five“ ausgetragenen Finalserie gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 11:9 (2:2, 5:3, 3:1, 1:3) und entthronten nach 3:1 Siegen damit den Rekordmeister aus Berlin.

Nach Hannovers früher Führung gingen die Gäste durch einen Konter und ein Abstaubertor im ersten Viertel noch einmal für wenige Sekunden in Führung, doch das war auch das einzige Mal, dass es im Freibad Limmer nach einem möglichen fünften Finalspiel aussah. Während die Hauptstädter gegen die starke Waspo-Abwehr um Nationalmannschaftskapitän Julian Real mit fortlaufender Spieldauer immer weniger zwingende Torchancen zustande brachten, nutzten die Waspo-Spieler konsequent ihre Angriffe zu Treffern. Als der Vorsprung im dritten Viertel auf fünf Tore anwuchs, war die Entscheidung bereits gefallen. Am Ende waren Darko Brguljan, Aleksandar Radovic und Petar Muslim mit je zwei Treffern die besten Schützen für den neuen Champion, für Spandau hatte diesmal Marko Stamm (3) am besten getroffen.

„Wir haben uns von der ersten bis zur letzten Sekunde als Team präsentiert und uns diesen Titel verdient. Ich bin sehr stolz auf diese Jungs“, sagte Waspo-Kapitän Aleksandar Radovic nach der Siegerehrung. Und schickte dabei gleich noch eine Kampfansage hinterher: „Jetzt erholen wir uns kurz und dann wollen wir auch noch den Pokal holen.“ Am letzten September-Wochenende könnte es bei der Endrunde des Pokalwettbewerbs in Berlin im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen mit Spandau kommen.

„Das ist eine Riesenbestätigung der Arbeit der letzten Jahre. Von den letzten acht Titeln, die in Deutschland ausgespielt wurden, haben wir sieben gewonnen. Eine Eintagsfliege sieht anders aus“, freute sich Waspo-Trainer Karsten Seehafer. Vor 27 Jahren hatte er im Volksbad Limmer den Meisterpokal als Spieler stemmen können, nun noch einmal als Trainer. Und als solcher hat er neben dem Pokal bereits noch weitere Ziele im Visier. „Diese Mannschaft hat das Potenzial, nächste Saison auch international besser abzuschneiden“, sagte Seehafer. Für 2021 wurde schließlich ja auch schon das Finale der Champions League nach Hannover geholt.

Auch Hagen Stamm fand, „Hannover hat heute verdient gewonnen“. Spandaus Vereinspräsident, der bekanntlich auch Bundestrainer ist, betonte zudem: „Für den deutschen Wasserball war es immens wichtig, dass wir diese Meisterschaft ausspielen konnten und dass das Hygienekonzept des DSV dabei so gut funktioniert hat. Denn nicht nur alle Nationalspieler konnten so wieder Spielpraxis sammeln und Motivation tanken.“