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Zurück im Lockdown – Amateur- und Freizeitsport ab Montag bundesweit untersagt

Coronavirus-Pandemie
29.10.2020 Kategorie: Verband, Schwimmen, Breiten-, Freizeit- & Gesundheitssport

©Jo Kleindl

Der Sport wurde nach der Tagung von Bundeskanzlerin und Ministerpräsident*innen der Länder am Mittwochabend nur nebenbei erwähnt, dabei ist das mit 27 Millionen Mitgliedern größte gesellschaftliche Cluster besonders stark betroffen von den Entscheidungen. „Wir wissen für 75 Prozent der Neuinfektionen nicht mehr, woher sie kommen“, begründete Angela Merkel die erneut beschlossenen Lockdown-Maßnahmen angesichts der aktuell dramatisch steigenden Ausbreitung des Coronavirus. Sie verlangte von den Bundesbürger*innen wie von den Unternehmen im November eine „nationale Kraftanstrengung“.

Zu dieser gehört auch, dass der Sportbetrieb im Freizeit- und Amateurbereich im kommenden Monat unterbunden wird. Auch die Schwimmhallen schließen demnach ab Montag (02. November 2020) erst einmal wieder für jede öffentliche Nutzung. Nur Individualsport ist noch erlaubt. Die Maßnahmen sollen vorerst für den gesamten Monat November gelten. Ziel ist es, dass im Dezember ein möglichst normales Weihnachten gefeiert werden kann.

„Angesichts der sehr erfolgreichen Anstrengungen, den Wassersport in allen seinen Facetten durch aufwendige und gut funktionierende Hygienekonzepte trotz der Pandemie zu ermöglichen, ist die Enttäuschung nachvollziehbar bei all jenen, die nun mit einer Vollbremsung wieder schweren Herzens Verzicht üben müssen. Diese Beschränkung trifft die Menschen von jung bis alt und auch ihre Vereine sehr hart, dieser Beschluss verschärft noch einmal die Probleme auf sämtlichen Ebenen“, erklärte Uwe Brinkmann, Vizepräsident des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). „Dennoch gilt es jetzt, die Herausforderung mit Teamgeist anzugehen und durchzustehen, trotz vereinzelter Rufe nach Protest. Denn bislang war der Sport zwar nicht als Infektionstreiber auszumachen, aber als ein tragender Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens ist er eben auch nicht vom sonstigen Geschehen abzukoppeln.“

Profisport darf dagegen im November weiter betrieben werden, allerdings bundesweit ohne Zuschauer*innen. „Wir tragen diese Maßnahmen der Bundesregierung und der Länderregierungen zum Wohl unserer Gesellschaft verantwortungsbewusst und solidarisch mit“, erklärte DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen. „Die negativen Auswirkungen und Schäden für den Schwimmsport seit Ausbruch der Pandemie sind in ihrer Gesamtheit deutlich sichtbar. Auch im Leistungssport zeichnet sich immer mehr ein von Absagen und Verschiebungen von Meisterschaften, Lehrgängen und Trainingslagern geprägtes Bild. Dennoch werden wir uns weiterhin den Herausforderungen stellen und mit klugen Hygienekonzepten und Testungen versuchen, unsere Olympia- und Perspektivkaderathlet*innen in dieser schwierigen Pandemie-Situation zielgerichtet auf die Olympischen Spiele und internationalen Meisterschaften in 2021 vorzubereiten.“

Nun sind nur wenige der über 580.000 DSV-Mitglieder Bundeskader, daher richtet sich das Augenmerk auch mehr auf die Breite. „Wir müssen nun die im Frühjahr erfolgreichen Angebote reaktivieren und beispielsweise virtuelle Trainingseinheiten organisieren, um möglichst viele Sportler*innen auch über diese schwere Zeit motiviert zu halten. Wir sagen den Vereinen und ihren Trainer*innen in allen olympischen Sportarten dabei bestmögliche Unterstützung zu“, erklärte Carsten Gooßes, der Bundestrainer Nachwuchs.

Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann betonte, dass es auch für den Breitensport unbedingt Lösungen braucht. „Es bleibt dabei, dass die gesamte Sportlandschaft, von der Bundesliga bis zum Kinderturnen, untrennbar zusammengehört. Unsere 27 Millionen Mitglieder in rund 90.000 deutschen Sportvereinen wissen, dass nur der gemeinschaftliche Sport im Verein seine wertvolle soziale und gesundheitliche Wirkung entfalten kann und auch individuelles Sporttreiben hier keinen vergleichbaren Ersatz darstellt. Um den Beitrag der Vereine, Bünde und Verbände zur gesellschaftlichen Stabilität auch dauerhaft und nach der Krise gewährleisten zu können, fordern wir im Bereich der angekündigten Nothilfen, dass der Sport in seiner ganzen Vielfalt unproblematisch daran teilhaben kann.“