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Weitere Entscheidungen der Mitgliederversammlung

Überblick
21.11.2020 Kategorie: Verband

Auf der Mitgliederversammlung wurde Marco Troll zum neuen Präsidenten des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gewählt, dazu Claudia BoßmannWolfgang Rupieper und Harald Walter als Vizepräsident*innen. Doch das höchste Verbandsgremium traf in seiner Online-Sitzung am 21. November 2020 noch andere wichtige Entscheidungen. Hier ein Überblick:

 

Doppelfunktion in DSV und Landesverband erlaubt

Gleich zu Beginn war mit 300 der insgesamt abgegebenen 392 Stimmen eine Satzungsänderung beschlossen worden, die den Weg erst frei machte für die neuen Führungsriege. Gestrichen wurde nämlich der Passus, wonach Vorstandsmitglieder keine weitere Tätigkeit im DSV oder innerhalb des Geschäftsbereichs eines Mitglieds (also der Landesverbände) ausüben dürfen. „Unter Berücksichtigung der aktuellen Strukturen hat es sich als schwierig erwiesen, tatsächliche Externe für eine Tätigkeit im Vorstand des DSV zu gewinnen“, war im Antrag des Hessischen Landesverbandes zu lesen. Zugleich wurde dort aber von HSV-Präsident Michael Scragg noch betont, dass die Streichung als Übergangslösung anzusehen sei: „Das verfolgte Ziel – Ämterhäufung und Interessenkollisionen zu vermeiden – ist unbestritten richtig (…) und auch künftig weiterzuverfolgen.“

Stabile finanzielle Entwicklung

Natürlich geht es beim jährlichen DSV-Gipfeltreffen immer auch um das Thema Geld, diesmal um die Jahresrechnungen der vorherigen beiden Jahre. Für das Jahr 2018 wurde nach dem Bericht des Rechnungsprüfers das damalige Präsidium, die Sportdirektoren und die Vorsitzenden der Fachsparten für das Geschäftsjahr 2018 entlastet. Anschließend wurde auch für die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2019 beschlossen. Zugestimmt wurde anschließend auch dem Haushaltsplan für 2020. Trotz der Coronaviruskrise kann der DSV durch die getroffenen Maßnahmen auf eine stabile finanzielle Entwicklung verweisen.

Die Erarbeitung des Haushaltsplans für 2021 wurde dann dem neuen Vorstand überlassen. Der scheidende Vizepräsident Finanzen, Kai Morgenroth, sagte dafür seine hundertprozentige Unterstützung zu – um dann mit Abschluss seines Berichtvortrages sein Amt niederzulegen. Nach einem Vierteljahrhundert verlässt er den DSV, in zwei Wochen will er auch sein Amt bei der DSV-Jugend abgeben. „Es hat mir 25 Jahre lang verdammt viel Spaß gemacht“, sagte Morgenroth emotionsgeladen. Ihm wurde wie den anderen ausgeschiedenen Vorstandskollegen Uwe Brinkmann und Wolfgang Hein anschließend von Claudia Heckmann (Präsidentin des Schwimmverbandes Nordrhein-Westfalen) ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit gedankt. 

 

Lutz Thieme wird Sprecher der Länderfachkonferenz Bildung

Ebenfalls auf Vorschlag Hessens wurde die Schaffung der Position des Sprechers der Länderfachkonferenz (LFK) Bildung auf den Weg gebracht. Die einleuchtende Begründung: Der Bereich Bildung sei zu wichtig für die Verbandsentwicklung und bekomme vor einem möglichen Aufbau völlig neuer Strukturen mit dieser Sofortmaßnahme bereits einen Schub. Zudem wurde das Gremium gleich auch noch verschlankt mit der Streichung der Abteilungsleiter Wettkampfsport (bis auf Masters). Letztere sind durch die Sprecher der Länderfachkonferenz aus allen olympischen Sportarten bereits ausreichend vertreten. Als neuer „Bildungsminister“ wurde wenig später dann mit 98 Prozent der Stimmen Prof. Dr. Lutz Thieme gewählt. Zuletzt war der Sportwissenschaftler bereits als Sonderbeauftragter für Sportentwicklung im DSV involviert.

 

Wodisch wird LFK-Chef im Wasserspringen

Und es gab es noch weitere Wahlsieger*innen. Als Sprecher in der Länderfachkonferenz Wasserspringen wurde Wolf-Dieter Schmidt (bekannt auch als „Wodisch“), der sich mit 66 Prozent gegen Michael Annas (33 Prozent) durchsetzte. Neue Beisitzerin des DSV-Schiedsgerichts wurde mit 100 Prozent Zustimmung Anke Rubien, als Ersatzbesitzer kehrt Manfred Dörrbecker zurück. Zum Vorsitzenden des Schiedsgericht Nord wurde Ulrich Paulberufen, als seine Beisitzer dort Carsten Riege und Kurt Trumtrar. Als Beisitzer im Schiedsgericht Süd ist nunGünter Schmah neu dabei. Im Schiedsgericht West wurde Thomas Pött als neuer Vorsitzender gewählt.

 

Vorstand darf andere Posten nicht zeitgleich kommissarisch besetzen

Auf Antrag des Landesverbandes NRW und der Abteilung Masters wurden viele weitere, mitunter auch formale Satzungsänderungen auf den Weg gebracht, so zum Beispiel auch in den Wettkampfbestimmungen. Verbandspolitisch interessant ist hier sicher der neue Passus, dass Vorstandsmitglieder in anderen DSV-Gremien nicht kommissarisch eingesetzt werden können. Konkretisiert wurde zudem, dass Wahlsitzungen ausgehend von 2018 alle vier Jahre stattfinden (die diesjährige war ja ein Sonderfall), die bisherige Erwähnung olympischer Winterspiele im entsprechenden Paragraphen wurde aber gestrichen – die Pandemie lehrt gerade alle, dass es da Verschiebungen außerhalb von DSV-Beeinflussungen geben kann.

 

Auf ein Wiedersehen in 2021

Der Termin und der Ort der nächsten Mitgliederversammlung werden nicht zuletzt aufgrund der Unsicherheiten durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie vom neuen Vorstand erst noch festgelegt. Im Schlusswort bedankt sich der neugewählte Präsident Marco Troll ausdrücklich bei allen Beteiligten sowie seinen Vorgängern im Vorstand und freut sich auf gute Zusammenarbeit.