Schwimmabzeichen

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Masters-EM und Universiade finden 2021 nicht statt

Sportpolitik
03.04.2021 Kategorie: Verband, Masterssport

Das Coronavirus hat die Welt weiter fest im Griff, der Sport bekommt das gerade heftig zu spüren. So sagte Europas Dachverband LEN nun die schon einmal verschobenen Europameisterschaften der Masters in Budapest (22. Mai - 06. Juni) für dieses Jahr ab. „Das OK, die ungarische Regierung und alle relevanten Behörden schätzen es als unmöglich ein, eine sichere Durchführung für mehrere tausend Athleten zu gewährleisten“, hieß es in einem Schreiben. Zugleich wurde aber betont, dass die regulären Europameisterschaften (11. – 24. Mai) wie geplant stattfinden sollen.

Auch die Universiade in Chengdu (CHN), die wenige Tage nach den Olympischen Spielen in Tokio am 18. August für rund 8.000 Studierende beginnen sollte, wurde nun vom zuständigen Weltverband FISA aufgrund der pandemischen Lage auf das Jahr 2022 verschoben. Dorothea Brandt und Hans-Peter Gratz gaben als Disziplinchefs fürs Schwimmen im Hochschulsportverband adh dazu folgendes Statement ab:

 „Die Nachricht von der Verlegung der SWUG 2021 in Chengdu (China) hat uns wie sicher alle Sportlerinnen und Sportler sowie Beteiligte im nationalen und internationalen Sport sehr traurig gemacht. Bis zuletzt hatten wir gehofft, dass sich die FISU gemeinsam mit den Organisatoren mit einem zuverlässigen Gesundheits- und Sicherheitskonzept gegen eine Verschiebung entscheidet. Im Sinne der Gesunderhaltung der Sportlerinnen und Sportler ist die Absage jedoch auch für uns nachvollziehbar. Der gesundheitliche Schutz hat für alle höchste Priorität!

In den letzten Monaten haben wir gemeinsam mit dem adh und dem DSV intensiv an den Nominierungskriterien und der Organisation für die Sportart Schwimmen gearbeitet, Sportlerinnen und Sportler haben sich registriert und trainieren für eine Normerfüllung. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir leider noch nichts zum weiteren Vorgehen für die SWUG 2022 sagen. Wir werden uns dazu mit dem adh und dem DSV austauschen und anschließend die entsprechenden Entscheidungen an alle Interessieren im Schwimmsport kommunizieren.“