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Der deutsche Meister Waspo 98 Hannover steht im Finalturnier der Champions League

Wasserball
22.04.2021 Kategorie: Verband, Wasserball

©Deepbluemedia/A. Kovacs

Bereits 2019 standen die Wasserballer von Waspo 98 Hannover erstmals im Finalturnier der Champions League, damals dank des garantierten Startplatzes als Gastgeber. Die diesjährige sportliche Qualifikation für das Final Eight toppt das Ganze aber noch einmal. „Das ist der größte Triumph der Vereinsgeschichte“, jubelte Klubpräsident Bernd Seidensticker nach dem dramatischen 7:6 seiner Mannschaft gegen Dinamo Tiflis (GEO). Der deutsche Meister spielt damit vom 03. - 05. Juni in Serbiens Hauptstadt Belgrad um die Krone im europäischen Vereinswasserball.

Dabei lag Hannover in der entscheidenden Partie in Gruppe B gegen Tiflis im dritten Viertel bereits mit drei Toren zurück. Doch dank einer starken Defensive um Nationaltorhüter Moritz Schenkel, der in den letzten zehn Minuten keinen Treffer mehr zuließ, konnte Waspo das Spiel noch drehen. Petar Muslim (insgesamt vier Treffer) war im letzten Abschnitt noch zwei Mal erfolgreich, ehe Ivan Nagaev in der Schlussminute den Siegtreffer besorgte. „Beim Stand von 3:6 waren wir in Schwierigkeiten, aber wir hatten immer noch den nötigen Willen und die Kraft, um das Match zu drehen“, sagte Hannovers Trainer Karsten Seehafer. „Wir brauchten eine großartige Teamleistung und haben es geschafft, dies in der wichtigsten Phase des Spiels zu zeigen.“

Bereits beim ersten Auftritt gegen Titelverteidiger Ferencvaros Budapest (HUN) hatte Waspo zuvor eine starke Leistung gezeigt. Bis ins letzte Viertel hinein stand es noch unentschieden, bevor die favorisierten Ungarn mit einem 4:0-Lauf das Spiel letztlich mit 13:9 für sich entschieden. In der abschließenden Partie gegen den italienischen Vertreter AN Brescia (ITA) unterlag man am Donnerstag mit 10:18, doch das änderte nichts mehr am Weiterkommen.

Neben Hannover haben sich in Gruppe B Budapest, Brescia und Zodiac CN Barceloneta (ESP) für das Final Eight qualifiziert. In Gruppe A lösten Pro Recco Genua (ITA), Jug Adriatic Dubrovnik (CRO), Olympiacos Piräus (GRE) und CN Marseille (FRA) die Tickets.

Wasserfreunde Spandau 04 zeigen trotz schwieriger Umstände großen Kampf

Der deutsche Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 ist dagegen als Fünfter der Gruppe A ausgeschieden. Auch die Berliner hatten im ersten Spiel gegen ein Topteam eine starke Leistung gezeigt und waren gegen Pro Recco bis zu Beginn des Schlussabschnitts ein Gegner auf Augenhöhe. Zwischenzeitig gelang es, den Favoriten fast zehn Minuten lang an einem Treffer zu hindern – das schaffen gegen Pro Recco nicht viele Mannschaften. Letztlich ging dieses Spiel allerdings mit 7:10 ebenso verloren wie tags darauf das entscheidende Duell mit Marseille, in dem die Wasserfreunde mit 5:8 den Kürzeren zogen. Zum Abschluss holte Spandau beim 8:8 gegen CC Ortigia (ITA) dann noch einen Punkt.

Es waren wohl auch die besonderen Umstände, die am Ende ein besseres Abschneiden verhinderten. Nach einem positiven Corona-Fall hatten die Wasserfreunde ihre Teilnahme zunächst absagen müssen, ehe am Samstagnachmittag nach erneuten (und diesmal negativen) Tests die Kehrtwende erfolgte und das Team doch noch für das Turnier zugelassen wurde. „All diese Unsicherheit darüber, hierher zu kommen, hat uns vor allem psychisch noch mehr als physisch aus der Bahn geworfen. Es passt zu einer auch sonst bereits schwierigen und ungewöhnlichen Saison“, sagte Nationalspieler Mateo Cuk. Erfreulich war, dass sich drei junge Talente – Yannek ChiruAleks Sekulic und der erst 15-jährige Bence Haverkampf – bei ihren Einsätzen hervorragend bewähren.

Bereits am morgigen Freitag müssen die Wasserfreunde wieder in der Bundesliga ran. Für diesen Tag wurden gleich zwei Nachholspiele gegen den OSC Potsdam und die SG Neukölln vereinbart. Die Partien waren im März wegen eines positiven Corona-Falls auf Berliner Seite verschoben worden.