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Elena Wassen schafft es vom Turm ins olympische Finale

Wasserspringen
05.08.2021 Kategorie: Verband, Wasserspringen

©picture alliance / ZUMAPRESS.com | Rodrigo Reyes Marin

Sie mag erst 20 Jahre alt sein, doch in Elena Wassen (Berliner TSC) steckt schon ganz viel Olympiaerfahrung. 2016 in Rio de Janeiro (BRA) war die Berlinerin erstmals dabei, zwei Jahre später gewann sie bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires (ARG) die Silbermedaille im Mixed-Wettbewerb. Vielleicht lag es daran, dass sie am Donnerstag im Halbfinale im Turmspringen selbst unter Druck noch in der Lage war, ihre beste Leistung abzurufen.

Vor dem letzten Versuch sah es nicht gut aus für sie, als 13. wäre sie zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden gewesen. Es brauchte also schon einen perfekten Sprung zum Abschluss. Und der gelang ihr: Mit einem sehr guten Handstandsalto mit 1,5 Schrauben schob sich Elena Wassen noch an Meghan Benfeito aus Kanada und der Mexikanerin Alejandra Orozco Loza vorbei und schaffte so als Elfte mit 303,70 Punkten den Sprung ins olympische Finale, das bereits in wenigen Stunden (ab 08:00 Uhr MESZ) im Tokyo Aquatics Centre über die Bühne geht. „Es war natürlich nicht ganz so gut wie gestern, aber ich habe trotzdem alle Sprünge relativ solide ins Wasser gebracht. Deswegen bin ich mit dem Wettkampf sehr zufrieden und freue mich natürlich auch sehr darüber, dass ich es jetzt ins Finale geschafft habe“, sagte Elena Wassen. Es ist ihr bislang größter internationaler Erfolg. Erstmals seit 2012 steht damit wieder eine Deutsche im Turmfinale.

Ihre Schwester Christina Wassen (Berliner TSC) wird ihr auf der Tribüne die Daumen drücken. Für sie reichten 237,30 Punkte leider nicht zum Weiterkommen – in zu vielen Sprüngen leistete sie sich Unsauberkeiten beim Eintauchen. Am Ende wurde es Platz 18 für die 22-Jährige, die sich wie schon am Vortag erneut mit Nackenproblemen herumplagte. „Ich denke, es war heute einfach nicht mein Tag“, meinte sie. „Es wäre aber etwas zu einfach, das auf die Schmerzen zu schieben, da auch das Einspringen noch besser lief.“ Beste Springerinnen im Vorkampf waren die beiden Chinesinnen Quan Hongchan (415,65) und Chen Yuxi (407,75).

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