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Wasserballer Tobias Preuß wird Vizepräsident von Athleten Deutschland

Sportpolitik
01.11.2021 Kategorie: Verband, Wasserball

©Philip Dümcke

Am Rande des Wasserball-Supercups in Hannover konnte Tobias Preuß am Sonntag viele Gratulationen entgegennehmen. Dabei spielte der 33-Jährige gar nicht mit, in der Woche zuvor hatte der langjährige Nationalspieler seinen Rücktritt vom aktiven Leistungssport bekanntgegeben. Den Zuspruch erhielt er allein für seine Wahl zum Vize-Präsidenten des Athleten Deutschland e.V. am Vorabend. Diese unabhängige, im Jahr 2017 gegen den Willen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gegründete Interessenvertretung der Kaderathlet*innen besitzt inzwischen 1.400 Mitglieder, die nun ihr neues Präsidium wählten. Fecht-Weltmeister Max Hartung, als Initiator seit der Gründung 2017 als Präsident an der Spitze, übergab dabei die Führungsrolle an Beachvolleyballerin Karla Borger(32).

Neben deren Stellvertreter Preuß, der bis Februar auch noch Aktivensprecher im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) ist, gehören Fabienne Königstein (Marathon), Mareike Miller (Rollstuhlbasketball) und Lukas Kohl (Kunstrad) zum neuen Präsidium, in das umgehend auch Dajana Eitberger (Rennrodeln) und Léa Krüger (Säbelfechten) kooptiert wurden. Der inzwischen auch mit Steuergeldern unterstützte Verein erfüllt somit die satzungsgemäßen Vorgaben hinsichtlich Geschlechterverteilung und Vertretung aus den nicht-olympischen und paralympischen Bereichen.

„Mir ist es eine Herzensangelegenheit, mich für die Aktiven einzusetzen. Ich will dem Sport damit auch ein Stück weit etwas zurückgeben und mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass den Aktiven künftig ein noch besseres Sportsystem geboten wird, als ich es vorfand. In dem eine ganzheitliche Entfaltung in einer entwicklungsförderlichen Umgebung gewährleistet ist. In dem wir Sportler*innen als vollwertige Stakeholder gesehen, gehört und in Entscheidungen mit eingebunden werden“, sagte Preuß, der übrigens bereits kurz nach der Gründung 2017 Mitglied der Interessenvertretung wurde. „Die Aktiven müssen im Zentrum unseres Sportsystems stehen.“

Schon in den vergangenen vier Jahren wurde unter dieser Agenda bekanntlich einiges erreicht. Athleten Deutschland baute eine Rechtsberatung für Athlet*innen auf und bewirkte über das Bundeskartellamt stärkere Vermarktungsmöglichkeiten der Bildrechte bei Olympischen Spielen. Derzeit arbeiten der Verein und sein hauptamtlicher Geschäftsführer Johannes Herber (ein ehemaliger Basketballprofi) auch an der Umsetzung eines unabhängigen Zentrums für "Safe Sport", an das sich Opfer sexualisierter Gewalt wenden können.

Die neue Vereinsführung startet in einer Zeit des allgemeinen Umbruchs, denn man bekommt es ja nun mit einer neuen Bundesregierung zu tun, und auch beim DOSB wird im Dezember dann bekanntlich eine neue Spitze gewählt. „Uns ist grundsätzlich daran gelegen, zu allen Beteiligten ein kooperatives und positives Verhältnis aufzubauen. Und da bringt diese Neustart-Situation auch besondere Chancen mit sich. Natürlich ist es unser Bestreben, das Engagement und die öffentliche Unterstützung weiter auszubauen und unsere Ideen auch bei der neuen Bundesregierung einzubringen“, sagte Preuß, der einen Masterabschluss in Psychologie besitzt, inzwischen wochentags als Organisationsberater wieder in Berlin arbeitet und damit kurze Wege zur Geschäftsstelle der Interessenvertretung sowie zur großen Politik hat. Und zu den Aktiven im DSV sowieso. Gratulationen gab es jedenfalls nicht nur aus dem Wasserball, sondern auch aus allen anderen vier olympischen Sportarten im Verband.