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Früherer Trainer der DDR-Wasserballnationalmannschaft Rolf Bastel gestorben

Wasserball
22.12.2021 Kategorie: Verband, Wasserball

©Elfi Strobach

Nur zwei deutsche Wasserballvereine haben jemals das Finale im Europacup der Landesmeister erreicht. Zum einen die Wasserfreunde Spandau 04, zum anderen die SG Dynamo Magdeburg, die 1966 erst im Endspiel von Partizan Belgrad gestoppt wurde. Trainer des DDR-Rekordmeisters (18 Titel) war damals Rolf Bastel, der die große Zeit des Magdeburger Wasserballs in den Jahren ab 1958 bis Mitte der 1970er Jahre entscheidend mitgeprägt hat. Vor wenigen Tagen ist Bastel nun im Alter von 94 Jahren verstorben.

Rolf Bastel fungierte auch als DDR-Nationaltrainer. Es war damals die große Zeit des Wasserballs im Osten. 1966 wurde die DDR-Auswahl unter Bastel in Utrecht (NED) Vizeeuropameister – das war bis dahin nur einer deutschen Mannschaft 1931 gelungen. Bei den Olympischen Spielen in Mexiko 1968 erreichte Bastel mit seiner Mannschaft den sechsten Platz, die zum größten Teil aus Magdeburger Spielern bestand. Ein Jahr später wurde der Wasserballsport in der DDR durch den Leistungssportbeschluss der DDR-Führung dann jedoch zu einer Randsportart degradiert.

In den Jahren danach war Bastel bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand als Leiter des Trainingszentrums Schwimmen der Sportvereinigung Dynamo Magdeburg tätig. Doch ohne Wasserball ging es nicht, und so trainierte er noch im Alter von 78 Jahren die Wasserballer die „Alten Herren“ der SG Handwerk Magdeburg. Bei den Europameisterschaften der Masters unterstützte er mit seinen Kenntnissen und Erfahrungen die Magdeburger Spieler bei zahlreichen Einsätzen z.B. in München, Hamburg und 2005 in Odense (DEN) tatkräftig. Und noch bis 2019 kam er immer noch als aktiver Senior zum Schwimmtraining in die Halle. „Er wird uns immer als ein großer Sportler und Freund in Erinnerung bleiben. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seiner Familie“, teilt sein Verein mit.