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Machtwechsel in Europa: Portugiese da Silva ist der neue LEN-Präsident

Sportpolitik
05.02.2022 Kategorie: Verband

©Deepbluemedia/G. Scala

Europas Schwimmsport hat seit diesem Samstag eine neue Führung. Auf einem Sonderkongress des Dachverbandes LEN in Frankfurt/Main wurde der Portugiese António da Silva mit 96 Prozent der Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt. Der ehemalige Schwimmer und Wasserballer ist damit Nachfolger des Italieners Paolo Barelli, der sich zu Beginn der Veranstaltung dem vorausgegangenen Misstrauensvotum beugte, seinen sofortigen Rücktritt erklärte und umgehend die Veranstaltung verließ. Der Kongress stimmte anschließend mit 92 zu 8 Stimmen für die Entlassung des vorherigen Präsidiums. Marco Troll, der Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), wurde anschließend zu einem der fünf neuen Vizepräsidenten gewählt.

„Wir hatten den Mut aufzustehen und für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Für die Prinzipien der Einheit, Offenheit und Transparenz sowie für die heiligen Prinzipien der Demokratie“, sagte da Silva, der seit 2013 den Verband Portugals anführt. Als Kandidat einer immer größer werdenden Interessengruppe verschiedener Nationalverbände („Europe 4 All Aquatics“) war der Professor der Sportwissenschaften für einen Neuanfang angetreten, nachdem finanzielle Unregelmäßigkeiten im Frühjahr 2021 zu einer Razzia in der Schweizer LEN-Zentrale geführt hatten. Dem unangemessenen Verhalten der alten Verbandsführung war anschließend auch noch fortwährende Intransparenz gefolgt. Das ließen sich die Mitgliedsverbände nicht länger gefallen und vollzogen nun den Führungswechsel.

Mit 95 Prozent der Stimmen rückte auch Marco Troll dabei als Vizepräsident in die LEN-Führung. „Das sportpolitische Gewicht Deutschlands gilt es auch international auf allen Ebenen einzubringen, ich werde mich für eine erfolgreiche Zukunft des Schwimmsports einsetzen. Als nächstes werden wir uns gemeinsam über dafür notwendige Satzungsänderungen austauschen“, sagte Troll. Sein Amt als Präsident des Badischen Schwimmverbandes wird der pensionierte Polizist bei der im April 2022 anstehenden Wahl nun aber abgeben.

Als eines der wichtigsten Ziele der neuen LEN-Führung wurde eine bessere Zusammenarbeit mit dem Weltverband FINA zum Wohle des Schwimmsports benannt. Um so herzlicher gratulierte der online nach Frankfurt zugeschaltete FINA-Präsident Husain al-Musallam zur Wahl: „Dieser Kongress war wichtig für die Zukunft der LEN und des Wassersports insgesamt. Es ist an der Zeit, als eine Familie zu arbeiten, die Welt braucht die Hilfe Europas. Die FINA setzt auf Europa mit dem neuen Präsidenten und seinem Team bei der der Entwicklung des Wassersports.“

 

Das neue LEN-Bureau:

Präsident: Antonio da Silva (POR)
Generalsekretärin: Andida Bouma (NED)
Schatzmeister: Tomas Kucinskas (LTU)
Vizepräsidenten: Kyriakos Giannopoulos (GRE), Christer Magnusson (SWE), Gilles Sezionale (FRA), Marco Troll (GER), Josip Varvodic (CRO)
Mitglieder: Jack Buckner (GBR), Ewen A Cameron (SUI), Fernando Carpena (ESP), Rokur i Jakupsstovu (FAR), Pia Johansen (DEN), Milos Mracevic (MNE), Petr Ryska (CZE), Erkan Yalcin (TUR), Noam Zwi (ISR)

Vorgesehen fürs FINA Bureau: Kyriakos Giannopoulos (GRE), Otylia Jedzrejczak (POL), Josip Varvodic (CRO), Sami Wahlman (FIN)