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FINA setzt 2022 doch eine WM an: Ende Juni in Budapest

Sportpolitik
07.02.2022 Kategorie: Verband

©Pasquale Mesiano / Deepbluemedia / Insidefoto

Vor nicht einmal einer Woche hatte der Weltverband FINA die Verschiebung der ursprünglich vom 13. – 29. Mai 2022 geplanten Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) auf das Jahr 2023 bekanntgegeben, und zwar mit Verweis auf den aktuellen Pandemieverlauf, insbesondere die hochansteckende Omikron-Variante und die damit verbundenen Maßnahmen in Japan. An diesem Montag folgte nun überraschend die Mitteilung, dass es in diesem Sommer trotzdem Titelkämpfe geben soll: Vom 18. Juni – 03. Juli 2022 wurden nun Weltmeisterschaften in Ungarns Hauptstadt Budapest angesetzt.

„Wir wissen, dass wir einfallsreich sein müssen, um für unsere Athlet*innen durch die aktuelle Gesundheitskrise zu navigieren“, sagte FINA-Präsident Husain Al-Musallam in einer Pressemitteilung. „Die FINA erkennt auch an, dass sich die Pandemie je nach Zeit und Ort unterschiedlich entwickelt. Wir haben das große Glück, Ausrichter zu haben, die unsere Leidenschaft für den Wassersport teilen und die Bereitschaft, Fähigkeit und Flexibilität haben, die prestigeträchtigste Veranstaltung der FINA zu organisieren. Wir sind all unseren Gastgebern zutiefst dankbar und wissen, dass es den Wassersportler*innen genauso geht. Mit vier Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen 2024 in Paris in den nächsten vier Jahren maximieren wir die Rennmöglichkeiten und das Verdienstpotenzial für etablierte und aufstrebende Aktive gleichermaßen.“

Dennoch bringt diese kurzfristige Ankündigung so ziemlich jede Planung für die aktuelle Saison durcheinander. In Deutschland sind für Ende Juni beispielsweise „DIE FINALS 2022“ in Berlin mit den Deutschen Meisterschaften im Beckenschwimmen und Wasserspringen als nationaler Höhepunkt sowie die Deutschen Freiwasser-Meisterschaften in Mölln terminiert. Auch international kommt es zu Überschneidungen, so zum Beispiel für das Finalturnier der Champions League im Wasserball (angesetzt 30. Juni – 02. Juli) oder auch die International Swimming League (ISL), welche ebenfalls im Juni in die vierte Saison gehen wollte. „Dieses Wirrwarr ist nicht gut für unseren Sport. Der WM-Termin im Mai war schon schwierig mit der EM im August zu vereinbaren, jetzt wird es noch einmal schwieriger“, sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn. Nach der WM-Verschiebung in der Vorwoche waren beim DSV sogar schon Trainingslager verschoben und auch Nominierungswettkämpfe abgesagt worden. Nun muss auch das erarbeitete Alternativprogramm noch einmal völlig neu geplant werden, zudem sind Anpassungen bei den Nominierungskriterien notwendig.

„Ich freue mich, dass die WM nun doch dieses Jahr stattfindet. Und mit Budapest findet sie sogar ,in der Nähe‘ statt“, sagte Olympiasieger und Doppelweltmeister Florian Wellbrock zur heutigen FINA-Ankündigung: „Es wäre allerdings für uns Sportler und vor allem für die Trainer*innen einfacher gewesen, wenn man von Anfang an kommuniziert hätte, dass an einer Verschiebung in diesem Jahr noch gearbeitet wird.“ Gleich vier Jahre hintereinander wird es nun jeweils eine Schwimm-WM geben statt im bisherigen Zwei-Jahres-Rhythmus, doch die Olympia-Dritte Sarah Köhler schaut besonders auf den engen Kalender in diesem nacholympischen Jahr: „Mit WM, EM, Commonwealth Games und ISL innerhalb kürzester Zeit ist das Terminchaos nun perfekt.“