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Update: Weltverband FINA streicht Wettbewerbe in Russland

Sportpolitik
27.02.2022 Kategorie: Verband, Wasserspringen, Wasserball, Synchronschwimmen

©picture alliance/dpa/Sputnik | Maksim Bogodvid

Europas Dachverband UEFA verlegte das Fußballfinale in der Champions League von St. Petersburg sofort nach Paris, die Formel 1 strich umgehend das September-Rennen in Russland. Nach einigem Zögern reagierte dann auch der Schwimmweltverband FINA auf Wladimir Putins kriegerischen Angriff auf die Ukraine und sagte seine in Russland anstehenden Wettbewerbe erst einmal ab.

Ausfallen werden damit ein Weltligaspiel der Wasserball-Männer Russlands gegen Griechenland am 08. März in St. Petersburg, ebenso die Weltcups im Wasserspringen und Synchronspringen in Kazan (08. – 10. April). Zudem wurde allen von der aktuellen Situation Betroffenen praktische Hilfe zugesichert. „Alle Aktiven, einschließlich derjenigen, die sich auf die 19. FINA-Weltmeisterschaft in Budapest 2022 vorbereiten, verdienen es, sich in ihrem Trainings- und Wettkampfumfeld sicher zu fühlen und vor allem gehört zu werden“, hieß es in einer FINA-Mitteilung am Freitagabend.

Für die abgesagten Wettkämpfe werde nun nach Ersatzlösungen gesucht. „Andere FINA-Veranstaltungen, die für Ende des Jahres in Russland geplant sind, werden genau geprüft, wobei die FINA die Entwicklungen in der Ukraine sehr genau überwacht“, hieß es außerdem. In Bezug auf die Junioren-Weltmeisterschaften im Schwimmen (23. – 28. August) und die Kurzbahn-Weltmeisterschaften (17. – 22. Dezember) war damit erst noch keine Entscheidung gefallen, obwohl viele namhafte Aktive wie beispielsweise Australiens viermalige Olympiasiegerin von Tokio, Emma McKeon, oder auch Schwedens Superstars Sarah Sjöström, in den Sozialen Medien auch hierfür eine klare Position der FINA gewünscht hatten.

Zuvor hatte der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bereits beschlossen, vorerst keine Mannschaften nach Russland oder die Ukraine mehr zu entsenden. „Solange dieser Kriegszustand herrscht, ist es undenkbar, dass der DSV Mannschaften dorthin entsendet“, hatte DSV-Präsident Marco Troll zum entsprechenden Beschluss am Freitagmorgen gesagt.

Bei der FINA übernahm man dann am Sonntag ebenfalls diese Position. In einer Pressemitteilung dazu hieß es: „Die FINA ist nach wie vor äußerst besorgt über den anhaltenden Krieg in der Ukraine und nach laufenden Konsultationen mit Athlet*innen und Interessenvertreter*innen aus der Schwimmsportfamilie kann die FINA nun bestätigen, dass die 8. Junior*innen-Schwimmweltmeisterschaften (23. – 28. August) abgesagt werden und die FINA auch künftig keine Veranstaltungen in Russland abhalten wird, wenn diese schwere Krise anhält.“