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DM Wasserspringen mit sieben Olympiastarter*innen und internationalem Esprit

Wasserspringen
03.05.2022 Kategorie: Verband, Wasserspringen

©Jo Kleindl

Schule und Sport unter einen Hut zu bekommen, ist schon generell nicht immer ganz einfach, doch Wasserspringerin Lena Hentschel treibt es in dieser Woche auf die Spitze. Am Dienstag und Donnerstag stehen für sie zunächst noch die letzten schriftlichen Abiturprüfungen in Mathematik und Sport-Theorie an, direkt danach geht es für sie dann zu den Internationalen Deutschen Meisterschaften der Offenen Klasse und der Junior*innen vom 04. – 08. Mai in Berlin.

„Das wird echt sportlich“, meint sie. Zum Glück hat sie in den vergangenen Wochen gut trainiert und ist daher zuversichtlich, dass sie trotz dieser nicht ganz optimalen unmittelbaren Wettkampfvorbereitung ein gutes Wort bei der Medaillenvergabe mitreden kann. „Die Form ist sehr gut zurzeit, ich bin topfit“, sagt sie. Auf die Deutschen Hallenmeisterschaften in Rostock musste sie im Februar wegen einer Corona-Infektion noch verzichten, den Auftritt in ihrer Heimatstadt will sie sich nun auf keinen Fall entgehen lassen. Auch wenn die 20-Jährige schon seit längeren in Dresden trainiert, ist sie immer wieder gern in Berlin in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark zu Gast, wo ihre Karriere dereinst begann. „Das ist quasi ein Heimspiel für mich“, sagt Hentschel, die im Wettkampf bis heute die Farben des heimischen Berliner TSC vertritt.

Hentschel tritt bei den Titelkämpfen sowohl im Einzel vom 3m-Brett als auch im Synchronwettbewerb an der Seite vonTina Punzel (Dresdner SC 1898) an, mit der sie im vergangenen Jahr EM-Gold und in Tokio (JPN) Olympiabronze gewann. „Beim Synchronspringen setzen wir auf die Titelverteidigung, und im Einzel würde ich Tina gern auch ein bisschen kitzeln“, sagt sie. Punzel hatte bei der Hallen-DM zuletzt ebenfalls pausiert, ist jetzt aber wieder mit von der Partie und für gleich vier Wettbewerbe vorgesehen. Damit haben für Berlin fast alle Olympiastarter*innen des Vorjahres gemeldet, so auch Timo Barthel (SV Halle), Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen), Lars Rüdiger und die Geschwister Elena Wassen und Christina Wassen (alle Berliner TSC).

Dazu kommt der starke Nachwuchs, der 2021 bei der WM der Junior*innen insgesamt neun Medaillen abgeräumt hat. Einige Talente, darunter etwa Jette Müller (WSV Rostock) und Moritz Wesemann (SV Halle), dürfen sich nun berechtigte Hoffnungen machen, auch einen Platz im DSV-Team für die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/18. Juni – 03. Juli) und für die Europameisterschaften in Rom (ITA/11. – 21. August) zu ergattern. Maximal zwei Athlet*innen bzw. ein Synchronpaar pro Disziplin können das Ticket lösen, wobei Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow nach der DM direkt für beide internationalen Höhepunkte nominieren wird. „Wer sich für die WM qualifiziert, ist automatisch auch für die EM gesetzt“, sagt er. Für die Qualifikation müssen die Springer*innen sowohl eine bestimmte Punktzahl als auch einen vorgegebenen Mindest-Schwierigkeitsgrad erfüllen. Falls die Schwierigkeit nicht ganz erreicht wird (eine Abweichung von maximal 0,4 Punkten ist erlaubt), müssen im Gegenzug entsprechend mehr Punkte erreicht werden, um dies auszugleichen. Es zählt die Addition aus Vorkampf, Halbfinale und Finale (3m-Einzel und Turmspringen) bzw. aus Vorkampf und Finale (1m und Synchronwettbewerbe).

Für spannende Wettbewerbe garantieren auch die ausländischen Teilnehmer*innen aus der Ukraine – unter anderem Oleksii Sereda, 2019 jüngster Europameister aller Zeiten im Turmspringen – und aus der Schweiz, darunter mit Michelle Heimberg die amtierende Vizeeuropameisterin vom 1m-Brett. „Das wertet unsere Meisterschaften noch einmal zusätzlich auf“, sagt Buschkow. Die Titelkämpfe waren in diesem Jahr international ausgeschrieben; startberechtigt sind die Mitglieder von Vereinen, die einem der FINA angeschlossenen nationalen Schwimmverband angehören und im Besitz der Verbandsrechte sind. Es wird allerdings weiterhin getrennte Wertungen für einheimische und ausländische Aktive geben. Aus der Ukraine hatten nach dem russischen Angriff in den vergangenen Wochen zahlreiche Wasserspringer*innen Zuflucht in Deutschland gefunden und trainieren hier nun in den verschiedenen Vereinen.

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