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Tina Punzel und Christina Wassen holen zum DM-Auftakt Gold im Turm-Synchronspringen

Wasserspringen
04.05.2022 Kategorie: Verband, Wasserspringen

©Jo Kleindl

In gleich vier Disziplinen ist Wasserspringerin Tina Punzel (Dresdner SC 1898) bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften vom 04. – 08. Mai in Berlin vertreten: im Einzel vom 3m-Brett, im 3m-Synchronspringen, im 3m-Mixed-Synchronspringen sowie im Synchronwettbewerb vom Turm. Und jedes Mal hat die 26-Jährige beste Aussichten auf eine Medaille oder sogar auf den Titel. Die erste Goldmedaille sicherte sich Punzel direkt am Mittwoch an der Seite von Christina Wassen (Berliner TSC) im Turm-Synchronspringen, die Titelverteidigerinnen gewannen mit 272,82 Punkten vor Carolina Coordes (Berliner TSC) und Frieda Dummer (SC DhfK Leipzig) mit 241,11.

Im Vorkampf waren die Siegerinnen zuvor mit 278,16 noch etwas besser gewesen. Dort gelangen vor allem die ersten beiden Sprünge sehr sauber, in denen allerdings noch nicht die ganz hohen Schwierigkeiten abverlangt werden. In den Kürsprüngen ließen die EM-Vierten und Olympia-Fünften des Vorjahres jedoch in beiden Runden noch Luft nach oben. „So richtig zufrieden sind wir beide nicht“, meinte Punzel dann auch. „Auf der anderen Seite war das für uns beide der erste Wettkampf seit Olympia, da müssen wir erstmal gucken, wie wir wieder reinkommen. Ich war viel krank, Christina hat auch die eine oder kleine Verletzung, mit der sie zu kämpfen hat, da haben wir vorher einfach nicht wirklich viel trainiert zusammen. Richtung WM haben wir noch ein bisschen was zu tun, aber es ist ja auch noch etwas Zeit. Wir wissen, was wir noch zu tun haben. Ich bin trotzdem guter Dinge, dass wir uns bis zur WM (18. Juni – 03. Juli; Anm. d. Red.) noch steigern können.“

Bei den Männern gingen drei Paare an den Start, wobei durch die Teilnahme des ukrainischen Duos Oleksii Sereda und Kirill Boliukh sogar internationaler Flair durch die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark wehte. Die Titelkämpfe sind in diesem Jahr international ausgeschrieben; startberechtigt sind die Mitglieder von Vereinen, die einem der FINA angeschlossenen nationalen Schwimmverband angehören und im Besitz der Verbandsrechte sind. Mehrere Springer*innen aus der Ukraine, die nach dem russischen Angriff auf ihr Land nach Deutschland geflüchtet waren und hier nun in den verschiedenen Vereinen trainieren, nutzen in dieser Woche diese Möglichkeit eines hochkarätigen Leistungsvergleichs.

Gewertet wird zwischen einheimischen und ausländischen Aktiven allerdings getrennt, so dass Sereda und Boliukh als stärkstes Paar des Tages mit 377,79 Punkten (im Vorkampf sogar 394,23) zwar den Titel als Internationale Deutsche Meister abräumten, aber nicht das DM-Gold. Dieses ging stattdessen an Tim Kungel und Josche Junius (beide Berliner TSC) mit 285,99 Punkten, DM-Silber sicherten sich Malte Schöneich und Jakob Batzer (beide Mainzer SV/254,10).

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