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Moritz Wesemann springt vom 1m-Brett mit WM-Norm zur Titelverteidigung

Wasserspringen
05.05.2022 Kategorie: Verband, Wasserspringen

Als Lutz Buschkow, Chef-Bundestrainer Wasserspringen im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), in dieser Woche nach den Rücktritten von Patrick Hausding und Martin Wolfram davon sprach, welche Athlet*innen in Zukunft eine tragende Rolle spielen könnten, da fiel auch der Name von Moritz Wesemann (SV Halle). Und als wenn ihn die Worte des Bundestrainers noch einmal zusätzlich angespornt hätten, stellte Wesemann bei seinem ersten Auftritt im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin gleich seine Klasse unter Beweis. Im Wettbewerb vom nicht-olympischen 1m-Brett erzielte der Hallenser herausragende 441,35 Punkte und siegte damit vor seinem Vereinskollegen Timo Barthel (406,35) und Lars Rüdiger (Berliner TSC/387,35).

Wesemann gelang damit nicht nur die Titelverteidigung, sondern auch bereits der zweite DM-Titel in diesem Jahr vom 1m-Brett, nachdem er sich im Februar auch schon bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Rostock durchgesetzt hatte. „Der 1m-Wettbewerb ist einfach meine Lieblingsdisziplin“, meinte der 19-Jährige, der dort im vergangenen Jahr auch Silber bei der Junior*innen-WM in Kiew (UKR) gewonnen hatte. „Ich habe hart gearbeitet, aber so ein Ergebnis hätte ich nie erwartet. Es hat wirklich alles geklappt – der Auerbach, der Delfinsalto und am Ende auch noch die Auerbachschraube mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Klar passiert das auch mal im Training, aber dass im Wettkampf alles so zusammenpasst, macht mich sehr zufrieden.“

Bereits im Vorkampf hatte Wesemann mit 400,80 Punkten den WM-Richtwert (390,00) übertroffen. Mit der doppelten Normerfüllung dürfte er seinen Platz im Aufgebot für die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/18. Juni – 03. Juli) sicher haben, die endgültige Nominierung nimmt Bundestrainer Buschkow allerdings erst nach Abschluss der Deutschen Meisterschaften vor.

Auch der Zweitplatzierte Timo Barthel übertraf im Finale die WM-Norm, dabei war der Olympiateilnehmer von Tokio im Vorfeld verletzt gewesen. Wegen einer Handgelenksprellung konnte er im Training zuletzt nur noch fußwärts tauchen, erst jetzt im Wettkampf vom 1m-Brett sprang er erstmals wieder mit den Händen voran ins Wasser. „Die Silbermedaille fühlt sich deshalb für mich an wie Gold“, sagte er sichtlich erleichtert. Auf einen Start im Turmspringen, wo er im vergangenen Jahr noch den DM-Titel geholt hatte, wird er diesmal sicherheitshalber verzichten.

Jette Müller besser als die EM-Zweite vom 1m-Brett

Bei den Frauen übertraf im Finale auch Jette Müller (WSC Rostock) als Siegerin mit 279,20 Punkten die WM-Norm (270,00). Für die Weltmeisterin der Juniorinnen des vergangenen Jahres war es vom 1m-Brett ebenfalls schon der zweite DM-Titel binnen weniger Monate, auch sie hatte im Februar schon bei Deutschen Hallenmeisterschaften auf ihrer Heimanlage in Rostock triumphiert. Diesmal setzte sie sich vor Vorjahressiegerin Saskia Oettinghaus (Dresdner SC 1898/269,80) und der Schweizerin Michelle Heimberg (262,05) durch, immerhin amtierende Vizeeuropameisterin in dieser Disziplin. In der DM-Wertung, für die nur die DSV-Athletinnen zählen, belegte Friederike Freyer (SC DHfK Leipzig/248,80) den dritten Platz. Die Titelkämpfe sind in diesem Jahr international ausgeschrieben, es wird jedoch zwischen einheimischen und ausländischen Teilnehmer*innen getrennt gewertet.

„Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, das war das, was ich mir vorgenommen habe“, sagte Müller. Im Vorkampf hatte die 18-Jährige mit dem 2,5-fachen Auerbachsalto gehockt einen neuen, relativ schweren Sprung ausprobiert, auf den sie im Finale aber vorerst noch verzichtete. „Ich bin erst einmal glücklich, dass ich ihn gemacht habe. Wenn ich den noch öfter übe, wird er auch noch besser, dann ist punktmäßig sogar noch mehr möglich“, so die Rostockerin. „Ich freue mich auf die nächsten Wettkämpfe und was alles noch kommt.“

Im Mixed-Turm-Synchronspringen ging der Deutsche Meistertitel an Lou Massenberg und Elena Wassen (beide Berliner TSC) mit 306,60 Punkten, womit die beiden ebenfalls die WM-Norm (300,00) übertrafen.

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