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Doppelte Titelverteidigung im Pokal durch Waspo 98 Hannover und Spandaus Frauen

Wasserball
07.05.2022 Kategorie: Verband, Wasserball

©A. Kovacs/Deepbluemedia/Insidefoto

Die ersten drei Duelle auf nationaler Ebene – zwei in der Liga sowie beim Supercup – hatten die Wasserfreunde Spandau 04 in dieser Saison gegen Waspo 98 Hannover allesamt für sich entschieden, wobei die Verantwortlichen auf Hannoveraner Seite immer wieder darauf hingewiesen hatten, dass die wirklich wichtigen Duelle erst noch kommen würden. Sie meinten damit zum Beispiel die Pokalendrunde an diesem Wochenende in Duisburg, bei der sich das Blatt dann tatsächlich wendete. Im Endspiel gewann dort Hannover überzeugend mit 17:9 gegen die Spandauer, zum siebten Mal insgesamt und zum fünften Mal in den vergangenen sechs Jahren heißt der Deutsche Pokalsieger damit Waspo 98 Hannover.

Im Endspiel lag Hannover durchgehend in Führung, erst beim Stand von 4:0 für die Niedersachsen gelang Spandau durch Marek Tkac überhaupt der erste Treffer. Zur Halbeit stand es 8:3 für den Titelverteidiger, im dritten Viertel baute Waspo seine Führung dann zwischenzeitlich bis auf acht Tore aus (12:4) – damit war das Gipfeltreffen frühzeitig entschieden. „Das war heute mehr als eine Duftnote, das war eine Ansage“, jubelte Hannovers Trainer Karsten Seehafer. Ex-Nationalspieler Julian Real war mit vier Treffern bester Torschütze beim Sieger und unterstrich damit einmal mehr seine Qualitäten, mit denen er in den vergangenen Jahren auch im DSV-Team zu den Leistungsträgern zählte. Im Rahmen der Pokalendrunde wurde Real nun ebenso wie weitere verdiente Größen wie Tobias Preuß und Dennis Eidner von DSV-Vizepräsident Sport Harald Walter mit Blumen und einem Geschenk offiziell aus der Nationalmannschaft verabschiedet.

Im Halbfinale hatte sich Hannover zuvor mit 26:4 gegen Außenseiter SV Bayer Uerdingen 08 durchgesetzt, Spandau hatte Gastgeber ASC Duisburg mit 18:8 bezwungen. Die Duisburger sicherten sich anschließend durch das 24:6 gegen Uerdingen Platz drei. Im Vereinsbad des ASC fiel in diesem Jahr erstmals seit 2012 wieder eine Pokalentscheidung bei den Männern im Freibad. Der Ausrichter stellte dafür an zwei Tagen ein schönes Event auf die Beine, unter anderem mit einer kostenlosen Trainingssession mit Bundestrainer Petar Porobic für den Wasserball-Nachwuchs.

Nationalspielerin Belén Vosseberg entscheidet spannendes Frauenfinale 

Ähnlich beeindruckend wie Hannovers Pokalbilanz in den vergangenen Jahren ist bei den Frauen auch die der Wasserfreunde Spandau 04, die bereits zum vierten Mal hintereinander die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen durften. Die Berlinerinnen, die in dieser Saison auch in der Bundesliga noch kein Spiel verloren haben, setzten sich im Endspiel in Krefeld mit 10:9 gegen den gastgebenden SV Bayer Uerdingen 08 durch. Der goldene Treffer fiel allerdings erst 52 Sekunden vor Schluss durch Belén Vosseberg, die mit drei Treffern zusammen mit Ira Deike (ebenfalls drei Tore) auch insgesamt beste Torschützin ihrer Mannschaft war.

Spandau führte gleich zu Beginn, doch Bayer ließ während der gesamten Partie nie locker. Im zweiten Viertel lag Bayer im heimischen Aquadome dann auf einmal mit 5:4 vorn, doch das schien den Ehrgeiz der Spandauerinnen nur noch mehr geweckt zu haben, die bislang makellose Pokalbilanz (vier Teilnahmen, vier Cup-Erfolge) zu verteidigen, denn Berlin gelangen danach gleich vier Tore hintereinander zum zwischenzeitlichen 8:5. Uerdingen glich aber erneut zweimal aus, doch der letzte Treffer durch Vosseberg war am Ende zu viel.

Platz drei sicherten sich die Frauen des Eimsbütteler Turnverbands durch ein 17:9 gegen Waspo 98 Hannover. In den Halbfinals hatten sich tags zuvor Spandau mit 23:6 gegen Waspo und Uerdingen mit 17:4 gegen Eimsbüttel durchgesetzt.